Sonntag, 31. August 2014MESZ06:20 Uhr

Radiofeuilleton - Bühne

AfrikaMit einer Komödie die Realität kritisieren
Porträtfoto von Samir Yusuf Omar

Regisseurin Carla Guimaraes hat die dramatische Geschichte der somalischen Läuferin Samia Yusuf Omar auf die Bühne gebracht. Die junge Frau wurde erst bei Olympia bejubelt - und ertrank später als Flüchtling vor der Küste Italiens.Mehr

DokumentartheaterSchlachtfeld Erinnerung 1914/2014
Soldaten der französischen Armee im Ersten Weltkrieg (1914-1918) in einem Schützengraben. Ausgelöst durch die tödlichen Schüsse auf den österreichischen Thronfolger Franz Ferdinand durch serbische Nationalisten am 28.06.1914 in Sarajevo brach im August 1914 der Große Krieg (später als 1. Weltkrieg bezeichnet) aus. Es kämpften die Mittelmächte, bestehend aus Deutschland, Österreich-Ungarn sowie später auch das Osmanische Reich (Türkei) und Bulgarien gegen die Tripelentente, bestehend aus Großbritannien, Frankreich und Russland sowie zahlreichen Bündnispartnern. Die traurige Bilanz des mit der Niederlage der Mittelmächte 1918 beendeten Weltkriegs: Rund 8,5 Millionen Gefallene, über 21 Millionen Verwundete und fast 8 Millionen Kriegsgefangene und Vermißte.

100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg befassen sich die Goethe-Institute in Südosteuropa mit der Perspektive der Menschen im Westbalkan. Aus einer einjährigen Recherche entstand das Stück "Schlachtfeld Erinnerung 1914 – 2014".Mehr

Uraufführungen"Autorenmarkt leidet an Burn-out"
Autorentheatertage am Deutschen Theater Berlin 2010

Als alleiniger Juror der Autorentheatertage in Berlin bricht Till Briegleb mit einer Konvention: Er hat auf dem "unglaublich hektischen Markt" keine neuen Stücke bestellt. Stattdessen sichtete er die letzten 20 Jahrgänge.Mehr

weitere Beiträge

Radiofeuilleton - Bühne / Archiv | Beitrag vom 05.08.2012

"Keine Vorstellung, wie man mit Vergangenheit umgeht"

Historiker: Katharina Wagner ist diejenige, die blockiert

Hannes Heer im Gespräch mit Joachim Scholl

Katharina Wagner muss heftige Kritik einstecken.
Katharina Wagner muss heftige Kritik einstecken. (picture alliance / dpa / Maurizio Gambarini)

Die Ankündigung Katharina Wagners, die Familienarchive zur Aufarbeitung der Nazi-Zeit öffnen zu wollen, hält der Historiker Hannes Heer hält für wenig glaubwürdig. Im Gegensatz zu ihrer intellektuellen Cousine Nike Wagner fehle ihr eine Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit.

Sie können die schriftliche Fassung des ausführlichen Interviews nachlesen, das am 30.7. im Radiofeuilleton lief.

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"Neonazitum hat in Bayreuth schon seit Jahrzehnten nichts mehr verloren" - Bayreuther Festspiele eröffnen, (DLF, Kultur heute)
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