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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 25.03.2013

Kein Land in Sicht

Über die Konsequenzen deutscher Bodenpolitik

Von Stefanie Müller-Frank

Die Preise für Ackerland in Deutschland steigen. (Stock.XCHNG / Martin Boose)
Die Preise für Ackerland in Deutschland steigen. (Stock.XCHNG / Martin Boose)

"Kaufen Sie Land. Es wird keines mehr gemacht", riet Mark Twain. Die meisten deutschen Kommunen verfahren heute nach dem Gegenteil: Um den Haushalt zu sanieren, veräußern sie ihr letztes Tafelsilber in Form von Grund und Boden.

Aber auch die BVVG, die bundeseigene Bodenverwertungs- und Verwaltungsgesellschaft, privatisiert fleißig die letzten ostdeutschen Wald- und Ackerflächen in ihrem Portfolio, während die Bodenpreise kontinuierlich steigen. Ackerland gilt als renditeträchtige Anlage, die endliche Ressource Boden wird zum Spekulationsobjekt. Die Konkurrenz um Flächen - ob städtische Baugrundstücke oder landwirtschaftliche Betriebe - nimmt zu.

Die Politik hat ihren Gestaltungsspielraum längst aus der Hand gegeben. Wie ist es eigentlich dazu gekommen? Was sind die Folgen verpasster Bodenvorratspolitik? Und ist die gängige Praxis tatsächlich so alternativlos, wie sie von der Politik dargestellt wird?

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat


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