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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 29.06.2012

Kein Ende in Sicht

Der Konflikt in Syrien weitet sich aus

Moderation: Michael Groth

UN: Syrien am Rande eines Bürgerkriegs (picture alliance / dpa / David Manyua / Handout)
UN: Syrien am Rande eines Bürgerkriegs (picture alliance / dpa / David Manyua / Handout)

Seit Mai 2011 gibt es in Syrien gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Truppen von Präsident Assad und Oppositionellen. Über 10.000 Menschen sind nach Zahlen der Vereinten Nationen bisher ums Leben gekommen. Seit dieser Woche spricht auch Staatschef Assad von Krieg.

Die Weltgemeinschaft schaut weitgehend tatenlos zu. Der Friedensplan des UN-Sondergesandten Annan ist gescheitert, der Sicherheitsrat kann sich nicht einigen. Die beiden Veto-Mächte Russland und China sperren sich bisher gegen ein Eingreifen. Nun weitet sich der Konflikt aus: Nachdem syrische Truppen ein türkisches Kampfflugzeug abgeschossen haben, trat der NATO-Rat zusammen.

Wie ist der Konflikt in Syrien zu lösen? Gibt es noch einen diplomatischen Ausweg oder kann Assad nur mit Waffengewalt gestürzt werden? Wie ist das Treffen der NATO zu bewerten?

Was bedeutet der Bürgerkrieg für die Syrer? Warum unterstützen sie nicht geschlossen die Opposition? Ist die Arabellion beendet?

Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandradio Kultur:


  • Kristin Helberg, Journalistin, 2001 - 2008 freie Korrespondentin in Syrien

  • Reinhard Baumgarten, ARD-Korrespondent in Istanbul

  • Michael Lüders, Islamwissenschaftler, Publizist

Mehr bei deutschlandradio.de

Links bei dradio.de:

Neuer UN-Gipfel für Syrien
Ja zu Sanktionen, Nein zum Militäreingriff

Wortwechsel

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Das Wort "Arroganz" steht in Berlin im Bezirk Kreuzberg auf einer Wand: "Berliner Arroganz" ist ein lokales, Berliner Modelabel. (picture alliance / Wolfram Steinberg )

Sind die "Eliten" zu arrogant, um das "einfache Volk" noch zu verstehen? Diese Debatte hat nach der US-Wahl an Fahrt aufgenommen. Doch die Fragestellung ist problematisch, denn Bildung und Verdienst machen nicht zwangsläufig arrogant. Und die Zugehörigkeit zum "Volk" ist keiner bestimmten Bevölkerungsgruppe vorbehalten.Mehr

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