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Wortwechsel

Deutsche AussenpolitikLektion gelernt?
Bundespräsident Gauck Im Gespräch mit Bundeswehrsoldaten in Afghanistan

Ende des Jahres wird die Bundeswehr Afghanistan verlassen. Zwischen 2002 und 2014 verloren 54 deutsche Soldaten am Hindukusch ihr Leben. Nach Auffassung des Bundespräsidenten und der Bundesregierung bedeutet der Abzug indes zugleich den Auftakt einer neuen deutschen Außenpolitik. Mehr

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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 29.06.2012

Kein Ende in Sicht

Der Konflikt in Syrien weitet sich aus

Moderation: Michael Groth

UN: Syrien am Rande eines Bürgerkriegs
UN: Syrien am Rande eines Bürgerkriegs (picture alliance / dpa / David Manyua / Handout)

Seit Mai 2011 gibt es in Syrien gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen den Truppen von Präsident Assad und Oppositionellen. Über 10.000 Menschen sind nach Zahlen der Vereinten Nationen bisher ums Leben gekommen. Seit dieser Woche spricht auch Staatschef Assad von Krieg.

Die Weltgemeinschaft schaut weitgehend tatenlos zu. Der Friedensplan des UN-Sondergesandten Annan ist gescheitert, der Sicherheitsrat kann sich nicht einigen. Die beiden Veto-Mächte Russland und China sperren sich bisher gegen ein Eingreifen. Nun weitet sich der Konflikt aus: Nachdem syrische Truppen ein türkisches Kampfflugzeug abgeschossen haben, trat der NATO-Rat zusammen.

Wie ist der Konflikt in Syrien zu lösen? Gibt es noch einen diplomatischen Ausweg oder kann Assad nur mit Waffengewalt gestürzt werden? Wie ist das Treffen der NATO zu bewerten?

Was bedeutet der Bürgerkrieg für die Syrer? Warum unterstützen sie nicht geschlossen die Opposition? Ist die Arabellion beendet?

Darüber diskutieren im Wortwechsel von Deutschlandradio Kultur:


  • Kristin Helberg, Journalistin, 2001 - 2008 freie Korrespondentin in Syrien

  • Reinhard Baumgarten, ARD-Korrespondent in Istanbul

  • Michael Lüders, Islamwissenschaftler, Publizist

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Ja zu Sanktionen, Nein zum Militäreingriff