Montag, 25. Mai 2015MESZ05:23 Uhr

Hörspiel

FlüggeICHI - oder der Traum vom Roman
Hörspiel: „ICHI oder der Traum vom Roman", Produktion Deutschlandradio Kultur 2014Abgebildet: Brigitte Hobmeier  (Deutschlandradio / Jonas Maron)

Ichi streift mit einem toten Vogel in der Hand durch die Welt und versucht einen Roman zu schreiben. Das ist nicht einfach, wenn man kein Dach über dem Kopf hat. So begibt sich Ichi auf eine Reise und sucht nach dem Echo des Vogels.Mehr

Spekulanten an der Pariser BörseDas Geld (Teil 1)
Der französische Schriftsteller Émile Zola (picture alliance /dpa)

Paris 1864. Nach seinem Bankrott sehnt sich der Börsianer Saccard nach der Rückkehr an die Pariser Börse. Sein Nachbar, der Ingenieur Georges Hamelin, träumt davon, mit Hilfe eines ausgebauten Transportwesens im Orient prosperierenden Einfluss zu gewinnen. Mehr

Ursendung - AltersweiseTraurigkeit und Melancholie
Der Autor: Bonn Park (Deutschlandradio - René Fietzek   )

Riesenschildkröte George, der letzte seiner Art, hat alles erlebt: Kriege, Revolutionen, Erfolge und Niederlagen, Liebe und Trennungen. Nun sehnt er sich nach der warmen Sandmulde, in der er geboren wurde. Dort will er sterben. Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 02.12.2012

Kaspar

Zum 70. Geburtstag von Peter Handke

Der österreichische Schriftsteller Peter Handke  (AP)
Der österreichische Schriftsteller Peter Handke (AP)

"Das Stück "Kaspar" zeigt nicht, wie es wirklich ist oder wirklich war mit Kaspar Hauser. Es zeigt, was möglich ist mit jemandem. Es zeigt, wie jemand durch Sprechen zum Sprechen gebracht werden kann. Das Stück könnte auch "Sprechfolterung" heißen.

Die Stimmen, die auf den Helden einsprechen, sollten, obwohl in ihrem Sinn immer ganz verständlich, die Sprechweisen von Stimmen sein, bei denen auch in der Wirklichkeit ein technisches Medium zwischengeschaltet ist: Telefonstimmen, Radio- und Fernsehansagerstimmen, (...) die Sprechweisen von Fußballkommentatoren.

Alle diese Sprechweisen können auf den Text angewendet werden, freilich nur so, dass durch sie der Sinn oder Unsinn des Eingesagten verdeutlicht wird. Kaspar hat keine Ähnlichkeit mit einem Spaßmacher." (Peter Handke)


Regie: Friedhelm Ortmann
Mit: Norbert Kappen, Elisabeth Opitz, Helmut Lohner, Hanns Ernst Jäger
Produktion: WDR 1971
Länge: 78.01 Minuten



Peter Handke, geboren am 6.12.1942 in Kärnten. Vielfach geehrter Schriftsteller, Dramatiker, Übersetzer, Drehbuchautor und Regisseur. Zuletzt: Nestroy-Theaterpreis (2011), Mülheimer Dramatikerpreis (2012).