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Feature / Archiv | Beitrag vom 13.01.2016

KaraokeTake Me Home

Oder: Ist es überhaupt Gesang?

Von Michael Lissek

Mehr als Nachsingen: Karaoke in einer Berliner Bowling-Bahn.  (picture alliance / dpa / Chinafotopress/chen Peng)
Mehr als Nachsingen: Karaoke in einer Berliner Bowling-Bahn. (picture alliance / dpa / Chinafotopress/chen Peng)

Jeden Sonntagabend singen sie in einer Bowling-Bahn in Berlin Karaoke: Dave, Willy, Jenny und viele andere. Country-Songs, Phil Collins, Barry Manilow, Silbermond. Doch was sie tun, ist mehr als Nachsingen.

Sie benutzen die Songs der anderen, um ihre persönlichen Geschichten zu erzählen: von toten Vätern, verhunzten Kindheiten, verlorenen Partnern, fehlendem Selbstwertgefühl, verlorener Heimat und von der Hoffnung - der Hoffnung etwas vermitteln zu können, was jenseits der eigenen Ausdrucksmöglichkeiten liegt. "Let's just imitate the real, until we find a better one." (The Notwist) Ihr Gesang ist ihre Erzählung. Die fremden Lieder sind ihre Geschichten.

Ton und Regie: der Autor
Produktion: SWR 2009

Länge: 51'35

Michael Lissek, Autor, Regisseur und Produzent von Radiofeatures. Lebt in Berlin. Zuletzt: ›Was geht ihnen durch den Kopf? Ein Messer. - Nachuntersuchung eines psychochirurgischen Verfahrens‹ (SWR / Deutschlandradio Kultur 2014).

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