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Vor 50 Jahren: Die internationale Fernsehshow "Spiel ohne Grenzen" wird erstmals ausgestrahlt
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DS Kultur 1992Der unbekannte Nat King Cole
Nat King Cole 1964 im Weißen Haus in Washington im Gespräch mit US-Präsident Lyndon Baines Johnson (r). (picture alliance / dpa / UPI)

Er war der erste afroamerikanische Fernsehstar und ein Freund des US-Präsidenten John F. Kennedy. Songs wie "Mona Lisa" und "Unforgettable" machten ihn in den 40er- und 50er-Jahren des letzten Jahrhunderts weltbekannt. Mehr

weitere Beiträge

Kalenderblatt

Sendung vom 22.05.2015

Victor HugoDas Elend aus der Welt schaffen

Victor Hugo in einer zeitgenössischen Darstellung (picture-alliance / dpa)

Der Schriftsteller Victor Hugo war so etwas wie das soziale Gewissen Frankreichs. Er setzte sich vehement für die Beseitigung des Massenelends ein − sein Roman "Les Misérables" wurde ein Jahrhundertwerk. Vor 130 Jahren starb Victor Hugo.

Sendung vom 21.05.2015
Die Produktion des Trabanten im Frühjahr 1990 im Zwickauer Automobilwerk. (picture alliance / ZB - Wolfgang Thieme)

DDR-AutosKeine Feierlaune beim Trabant-Jubiläum

Für den Widerspruch zwischen Anspruch und Wirklichkeit in der DDR steht auch der Trabant. Motor und Design dieses Autos entwickelten sich über Jahrzehnte nicht weiter. 1990 verließ der dreimillionste Trabant das Werk. Und keiner freute sich.

Sendung vom 20.05.2015Sendung vom 19.05.2015Sendung vom 18.05.2015Sendung vom 15.05.2015Sendung vom 13.05.2015
Undatiertes Porträt des französischen Schriftstellers Alphonse Daudet. (AFP)

Alphonse DaudetIronischer Bohemien mit dunklem Schatten

Alphonse Daudet schrieb leichtfüßige, lichtdurchflutete Prosa. Den literarischen Strömungen seiner Zeit schien er sich zu entziehen. Gustave Flaubert und Emile Zola schätzten ihn als anregenden Gesprächspartner. Vor 175 Jahren wurde Daudet geboren.

Sendung vom 12.05.2015
Der Gründer der ökumenischen Taizé-Gemeinde, Frère Roger Schutz, auf einem Foto aus dem Jahr 2002. (AFP / Martin Bureau)

Frère Roger Schutz Der Vater der Taizé-Gemeinde

Roger Schutz kaufte 1940 in dem Örtchen Taizé ein heruntergekommenes Haus mit kleinem Grundstück. Das war der Grundstein für eine ökumenische Gemeinschaft. Heute kommen jedes Jahr Zehntausende Gläubige dorthin, um zu beten. Vor 100 Jahren wurde Schutz geboren.

Sendung vom 11.05.2015
(picture alliance / dpa / A0009_dpa)

Atomwaffensperrvertrag Eine Erfolgsgeschichte, unbegrenzt gültig

Auch wenn einige Länder wie Nordkorea nicht abrüsten wollen - den Atomwaffensperrvertrag kann man als Erfolg bezeichnen. Seit 1970 regelt er, dass Staaten ohne Atomwaffen auf nukleare Rüstung verzichten und die offiziellen Atommächte sich um Abrüstung bemühen. Heute vor 20 Jahren wurde der Vertrag unbefristet verlängert.

Sendung vom 08.05.2015Sendung vom 07.05.2015
Besucher betrachten das Gemälde "Kreidefelsen auf Rügen" von Caspar David Friedrich während der Ausstellung "Die Erfindung der Romantik" im Museum Folkwang in Essen. (Imago/Marco Stepniak)

Caspar David FriedrichBilder von Hoffnung und Einsamkeit

Nur wenige Künstler des 19. Jahrhunderts haben die Gemüter so sehr bewegt wie Caspar David Friedrich. Der vor 175 Jahren gestorbene melancholische Einzelgänger trat mit einer neuartigen Malerei an - deren einzige Quelle das Herz sein sollte.

Sendung vom 06.05.2015
Orson Welles als Harry Lime im Thriller "Der Dritte Mann" aus dem Jahr 1949. (Imago / AD)

Orson WellesAm Anfang war ein Zauberkasten

Schauspieler, Regisseur und Zauberer: Orson Welles galt als multimedialer Illusionskünstler. Der Film verdankt ihm zahlreiche Innovationen, die zum großen Teil bis heute Bestand haben. Vor 100 Jahren wurde der US-Amerikaner geboren.

Sendung vom 05.05.2015Sendung vom 04.05.2015Sendung vom 30.04.2015
Dr. h.c. Lennart Nilsson (Fotograf, Wissenschaftsjournalist) mit einer Endoskopkamera - er machte als erster Aufnahmen von Embryos im Mutterleib (imago / teutopress)

Fotos im "Life"-MagazinBilder des ungeborenen Lebens

Vor 50 Jahren zeigte das amerikanische Magazin "Life" erstmals Fotos menschlicher Embryos. Bis heute hinterlassen die Bilder einen nachhaltigen Eindruck: Weil der schwedische Fotograf Lennart Nilsson das ungeborene Leben ästhetisch inszenierte.

Sendung vom 29.04.2015
Die Nahaufnahmen einer Schreibfeder. (picture-alliance/ dpa / Hans Wiedl)

Isaac von SinclairEin Leben voller Verwandlungen

Er war ein enger Freund des Lyrikers Friedrich Hölderlin: der Diplomat und Schriftsteller Isaac von Sinclair. Seine eigenen schriftstellerischen Arbeiten und ein philosophisches Werk hat er grandios überschätzt. 1815 starb er in Wien in einem Bordell.

Sendung vom 28.04.2015
Schwarzweiß Fotografie mit einer Schlange von Menschen vor einem Lebensmittelladen im 1. Weltkrieg. (picture alliance / dpa)

Erster Internationaler FrauenkongressFrauen für den Frieden

Anfang 1915 herrschte Kriegseuphorie in Europa. Trotz des allgemeinen Jubels kämpften einige wenige Frauen gegen den Krieg. Am 28. April trafen sich bürgerliche Pazifistinnen aus zwölf Ländern zum Ersten Internationalen Frauenkongress in Den Haag.

Sendung vom 27.04.2015Sendung vom 24.04.2015
Gedenkstätte an den Völkermord an den Armeniern in Jerewan, Hauptstadt von Armenien (picture alliance / dpa / Foto: Abaca 106804)

Völkermord an den Armeniern Vertrieben, ermordet oder deportiert

Am 24. April 1915 begann der Völkermord an den Armeniern. Die türkische Regierung ließ in Istanbul 250 armenische Politiker und Intellektuelle verhaften und umbringen. Insgesamt fielen den Massakern und Todesmärschen mehr als eine Million Menschen zum Opfer.

Sendung vom 23.04.2015Sendung vom 22.04.2015
Die Skulptur eines Polospielers der Berliner Bildhauerin Renee Sintenis ist am 22.11.2013 im Georg Kolbe Museum in Berlin zu sehen.  (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

Renée Sintenis"Stark und sanft wie ein Likör"

Sie schuf den Entwurf für die Goldenen und Silbernen Bären, die bis heute bei der Berlinale an die Gewinner vergeben werden. Bereits während der 20er-Jahre war Renée Sintenis durch ihre Tierplastiken berühmt geworden. Vor 50 Jahren starb sie zurückgezogen in Berlin.

Sendung vom 21.04.2015
Der amerikanische Filmschauspieler Anthony Quinn wurde vor allem durch seine Rolle in dem Film "Alexis Sorbas" von Michael Cacoyannis bekannt. 

Anthony Quinn"Die Kamera mag mich, aber nicht von allen Seiten"

Anthony Quinns Welterfolge als der Große Zampano in "La Strada" oder als der tanzende "Alexis Zorbas" sind unvergessen. Quinn war bereits seit 20 Jahren im Filmgeschäft, bis er in Europa zum Charakterdarsteller wurde. Heute wäre er 100 Jahre alt geworden.

Sendung vom 20.04.2015
Gedenktafel in einer Hamburger Schule, die an die Ermordung von 20 jüdischen Kindern erinnert. (picture alliance / dpa / Markus Beck)

SS-VerbrechenUngesühnter Mord an 20 Kindern

Kurz vor Kriegsende erhängte die SS im Keller einer Hamburger Schule 20 jüdische Kinder. Zuvor hatte man sie für medizinische Versuche missbraucht. Die beiden Haupttäter wurden nie angeklagt.

Sendung vom 17.04.2015
Königskrone und Zepter liegen auf einem roten Kissen.  (picture alliance / dpa - Javier Lizón)

Katharina SchrattDie Freundin des Kaisers

Österreichs Kaiser Franz Josef regierte 68 Jahre lang. Besonders seine Schicksalsschläge sicherten ihm die Sympathie des Volkes: Thronfolger Rudolf hatte sich umgebracht, Ehefrau Sisi war ermordet worden. Man gönnte ihm seine Freundin Katharina Schratt, die vor 75 Jahren starb.

Sendung vom 16.04.2015
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