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Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 28.09.2014

JugendlicheDie Herausforderung

Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy - Abenteuer als Schulfach

Von Tina Hüttl und Carolin Pirich

Die Herausforderung - Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy (Tina Hüttl )
Kindern und Jugendlichen kann man ruhig etwas zutrauen, sagen Experten. (Tina Hüttl )

Wie fühlt unsere Jugend? Was will sie vom ihrem Leben, und was fordert sie in ihrem durchgeplanten Alltag noch heraus? Hirnforscher halten Kinder und Jugendliche für unterfordert. Eine Berliner Schule schickt sie deshalb auf Erfahrungstour durchs Grün.

Stehen wir Helikoptereltern ihnen im Weg, weil wir sie zu sehr behüten? Das will eine Schule in Berlin ändern: Sie gibt ihren 13- bis 16-Jährigen drei Wochen Zeit, ihre Grenzen auszutesten. Das Projekt nennt sich "Die Herausforderung": 150 Euro zum Überleben, keine Eltern, keine Lehrer, keine Autoritäten, komplette Freiheit und ein selbst gesuchtes Ziel.

Die Herausforderung - Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy (Tina Hüttl )Das geht immer: Nudeln mit Tomatensauce (Tina Hüttl )

Die Reportage begleitet eine Gruppe von Siebt- und Achtklässlern, die 17 Tage auf der Havel mit Kanus Richtung Berlin fahren. Wie werden sie knapp drei Wochen ohne gemachtes Bett, Mamas Liebe und in einer Gruppe von Gleichaltrigen überstehen? Was macht die ungewohnte sportliche Anstrengung mit ihnen, wer setzt sich in der Gruppe durch, das einzige Mädchen unter den sechs Jungs? An welchem Punkt werden sie ihre Coolness ablegen und zur Gruppe zusammenwachsen? Ob die Reise sie reifen lässt?

Die Herausforderung - Drei Wochen ohne Lehrer, Eltern und Handy (Tina Hüttl )17 Tage auf der Havel unterwegs (Tina Hüttl )

Die Autorinnen über die Arbeit an der Reportage:

(privat)Die Journalistin und Autorin Tina Hüttl (privat)Carolin Pirich (Carolin Pirich)Carolin Pirich (Carolin Pirich)

"Die Planungstreffen der Kinder waren total chaotisch, und wir haben gedacht: das wird nie was!
Die Kinder dann zu erleben, wie sie kleine und größere Krisen überstehen und wie sie zusammenhalten, das hat uns beide tief beeindruckt."

 

Das Manuskript zur Sendung als PDF und im barrierefreien Textformat.

 

 

Weiterführende Information

Glücksspiel - "Man ruiniert sich und die Familie"
(Deutschlandradio Kultur, Interview, 25.09.2014)

Generationen - Die Forderung der Jugend nach Respekt
(Deutschlandfunk, Lebenszeit, 19.09.2014)

Die "Wahlwecker" - Jugendliche sollen Erstwähler motivieren
(Deutschlandradio Kultur, Studio 9, 10.09.2014)

Die Reportage

Perspektiven auf Rio de JaneiroGanz oben, ganz unten
Der neue Hafen Praca Maua Cidade Olimpica (Deutschlandradio/Victoria Eglau)

Während der sanierte Porto Maravilha ein Aushängeschild von Rio de Janeiro sein soll, stappeln sich nebenan die Abfallberge. Auf dem Morro da Providência befindet sich die erste Favela der Stadt. Viele Bewohner fühlen sich vom Fortschritt abgehängt.Mehr

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