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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 02.01.2013

"Jack Reacher"

08/15-Kinoware von Christopher McQuarrie

Von Jörg Taszman

Tom Cruise bei der Premiere von "Jack Reacher" in Madrid (picture alliance / dpa / efe / Ballesteros)
Tom Cruise bei der Premiere von "Jack Reacher" in Madrid (picture alliance / dpa / efe / Ballesteros)

Wirklich packend ist Christopher McQuarries Actiondrama "Jack Reacher" nie. Hauptdarsteller Tom Cruise hat in Hollywood schon bessere Zeiten erlebt. Immerhin kann gelacht werden, wenn Regielegende Werner Herzog als russischer Superkrimineller agiert.

Tom Cruise befindet sich eindeutig in einem Karriereknick. Erfolgreich war er in den letzten Jahren nur noch mit seinen "Mission Impossible"-Filmen und so scheint es hollywoodlogisch, dass er in "Jack Reacher" wieder auf das Actiongenre und den einsamen, geheimnisvollen Helden setzt. Nur leider ist der Plot von "Jack Reacher" alles Andere als originell.

Nachdem ein Amokläufer und Kriegsveteran scheinbar wahllos ein Blutbad unter unschuldigen Zivilisten verübte, hat nur der urplötzlich aus dem Nichts auftauchende Jack Reacher Zweifel an der offiziellen Version. Zusammen mit einer engagierten Rechtsanwältin, versucht der die Wahrheit zu finden und stösst dabei auf einen von Werner Herzog gespielten, russischen Superkriminellen.

"Jack Reacher" ist leider 08/15-Kinoware von der Stange mit einem steif, spielenden Tom Cruise, altbackenen Klischees und jeder Menge unfreiwillig komisch, trashigen Einlagen. Jedes Mal wenn Werner Herzog auftritt, darf gelacht werden.

Schlimmer wiegt jedoch, dass "Jack Reacher" weitgehend langweilt, relativ humorfrei und emotionslos bleibt und den Zuschauer niemals wirklich packt. Dafür muss man nicht ins Kino gehen.

USA 2012, Regie: Christopher McQuarrie, Darsteller: Tom Cruise, Rosamund Pike, Robert Duvall, Richard Jenkins, Werner Herzog, Jai Courtney, Nicole Forester, James Martin Kelly, 130 Minuten

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