Mittwoch, 26. November 2014MEZ18:26 Uhr
November 2014
MO DI MI DO FR SA SO
27 28 29 30 31 1 2
3 4 5 6 7 8 9
10 11 12 13 14 15 16
17 18 19 20 21 22 23
24 25 26 27 28 29 30

Studio 9

Korruption in SpanienZu viel Wirklichkeit

Der Fall des Leutnants der spanischen Armee, Luis Gonzalo Segura, sorgt in Spanien für Schlagzeilen: Er ist zum zweiten Mal in "militärisches Arrest" genommen worden. Nur, weil er einen Roman veröffentlicht hat, der von Missständen in der Armee erzählt. Mehr

weitere Beiträge

Interview

Interview vom 26.11.2014

Kleine SprachenHip-Hop auf Platt

Die plattdeutsch singende Musikgruppe "Tüdelband"; Aufnahme vom Januar 2011

Wie gefährdet sind Sprachen wie Friesisch oder Sorbisch? Damit beschäftigt sich eine Berliner Konferenz. Bei der Bewahrung des "Kulturguts" Minderheitensprache sei insbesondere der Staat gefordert, meint Reinhard Goltz vom Institut für niederdeutsche Sprache.

Monika Hauser ist Gründerin der Hilfsorganisation "medica mondiale".

Monika HauserPreise helfen nicht gegen Vergewaltigungen

Er hilft Mädchen und Frauen, die im Krieg auf brutalste Weise vergewaltigt werden. Dafür bekommt der kongolesische Frauenarzt Denis Mukwege den Sacharow-Preis. Monika Hauser von "medica mondiale" sieht solche Auszeichnungen kritisch. Und hat dafür gute Gründe.

Karoline Beck"Die Frauenquote ist überflüssig"

Monatelang wurde gestritten: Jetzt hat sich die Regierungskoalition auf eine Frauenquote verständigt. Sie sei überflüssig, kritisiert Karoline Beck vom Verband "Die Familienunternehmer". Eigentümer sollten selbst entscheiden, wer ihr Unternehmen kontrolliere.

Ein Mann boxt durch ein zerbrochenes Fenster.

PsychiatrieVorbeugen statt zwangseinweisen

Bis zu 10.000 Menschen werden jedes Jahr in Deutschland zwangsbehandelt. Der Medizinethiker Jochen Vollmann sieht darin ein ethisches Deilemma - und fordert stattdessen "Behandlungsbündnisse" zwischen Arzt und Patient.

Polizisten mit Schutzschilden und Gasmasken vor einem brennenden Auto in Ferguson

FergusonMisstrauen gegen Polizisten wächst

Dass Vorfälle wie in Ferguson durch den vermehrten Einsatz von schwarzen Polizisten zu vermeiden wären, bezweifelt der Kriminologe Joachim Kersten. Insgesamt müsse sich die Ausbildung der US-Polizei und deren Selbstverständnis ändern.

Interview vom 25.11.2014
Ein brennendes Polizeiauto in Ferguson/Missouri während Protesten gegen die Entscheidung der Geschworenen, keine Anklage gegen den Polizisten zu erheben, der den schwarzen Jugendlichen Michael Brown erschossen hatte.

Unruhen in FergusonObama kann auch nichts ausrichten

Die Ereignisse in Ferguson seien ein Ausdruck der unverändert rassistischen Strukturen der amerikanischen Gesellschaft, meint der Amerikanist Jürgen Martschukat. Daran könne auch ein schwarzer Präsident nichts ändern.

Die siebenjährige Isabelle isst am 15.11.2011 in der Mensa der Regionalen Schule in Zingst ihr Mittagessen.

Schulessen"Wir brauchen einen Ernährungs-TÜV"

"Ätzspinat" und zu Tode gekochtes Gemüse, das muss nicht sein, meint Christian Schmidt (CSU), Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft. Man könne auch mit wenig Geld schmackhaftes und gutes Schulessen zubereiten.

Interview vom 24.11.2014
Das Kunstmuseum in Bern von außen.

Gurlitt-Erbe"Das ist in Ordnung"

Seit heute ist es offiziell: Das Kunstmuseum Bern wird das Gurlitt-Erbe antreten. Der Provenienzforscher Christian Fuhrmeister sieht die Sammlung dort in guten Händen.

In Wien ringen der Iran und seine Vertragspartner um ein Atomabkommen.

Atomgespräche"Albtraumszenario" für Saudi-Arabien

In Wien kämpft der Iran mit dem Westen um einen Atom-Deal. Ein Erfolg der Verhandlungen hätte nicht nur positive Konsequenzen, analysiert die Nahostexpertin Nora Müller: So könnte er die Machtverhältnisse in der Region deutlich verschieben.

Interview vom 22.11.2014Interview vom 21.11.2014
Die Umweltexperten Florian Rauser, Satya Bhowmik, Schirin Fahti, Kenneth Gbandi, Sabine Hain, Bernd Hezel und Ana Soliz Landivar Stange (l-r) agieren am 18.11.2014 in Hamburg auf der Fotoprobe von "Welt-Klimakonferenz". Das Projekt von Rimini Protokoll, bei dem die Zuschauer die Rollen der Teilnehmer einer internationalen Klimakonferenz übernehmen, feiert seine Uraufführung am 21.11.2014 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Foto: Markus Scholz

Rimini ProtokollDie Erfahrung einer nie endenden Hitze

Zuschauer werden zu Delegationsteilnehmern einer simulierten "Welt-Klimakonferenz" - das ist das neue Projekt des Künstlerkollektivs Rimini Protokoll. Aus dem komplexen Thema Klimaschutz wird eine Theatererfahrung ganz besonderer Art.

Hubert Kleinert, Grüner und Politiologe an der Hessischen Hochschule für Polizei und Verwaltung in Gießen

Grünen-ParteitagDie notwendige Suche nach Zukunftsthemen

Opposition im Bund, Mitregieren in fast der Hälfte der Bundesländer: Dieser Spagat macht den Grünen heute Probleme, sagt der ehemalige Grünen-Politiker Hubert Kleinert. Die Parteiführung habe Schwierigkeiten, sich darauf einzustellen.

Die stellvertretende Ministerpräsidentin und Wirtschaftsministerin von Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke (Bündnis 90/Die Grünen)

Vor dem Grünen-Parteitag"Ich will eine starke Wirtschaft"

Die Grünen als ökonomische Spaß- und Wachstumsbremse - das war einmal. Jedenfalls wenn es nach den Vorstellungen grüner Landespolitiker wie der rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministerin Eveline Lemke geht, die einen wirtschaftsfreundlichen Kurs wünschen.

Interview vom 20.11.2014Interview vom 19.11.2014
Seite 1/297