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Studio 9

Die SeelenhelferUnterwegs mit dem Kriseninterventionsdienst
Krisenintervention (picture alliance / dpa / Foto: Friso Gentsch)

Wenn ein Familienmitglied durch einen Unfall oder ein Verbrechen stirbt, dann überbringt die Polizei die Todesnachricht. Oft ist auch ein Team vom Kriseninterventionsdienst des Roten Kreuzes dabei. Die Helfer bekommen für ihre Arbeit kein Geld. Was treibt sie an?Mehr

Ukraine-GipfelBeidseitige Enttäuschung
Ukrainischer Präsident Poroschenko (AFP / Sergei Supinski)

Wenn heute die Spitzen der EU und der Ukraine in Kiew zusammenkommen, geschieht das ohne große Erwartungen. Kiew sieht sich bezüglich der gewünschten Visa-Erleichterungen enttäuscht, Brüssel hingegen dauert die Umsetzung von Reformen in der Ukraine zu lange.Mehr

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Interview

Interview vom 28.04.2015
Eine Frau in Nepal läuft an einem zerstörten Haus vorbei. (AFP / Prakash Singh)

Erdbeben in Nepal"Wir können vor Ort autark arbeiten"

Die Hilfsorganisation I.S.A.R. hat 52 Einsatzkräfte nach Nepal entsandt. Das Team aus Logistikern, Notärzten und Krankenschwestern soll zunächst einen medizinischen Behandlungsplatz für die Erdbebenopfer aufbauen, sagt I.S.A.R.-Vorsitzende Daniela Lesmeister.

Interview vom 27.04.2015
Zu sehen ist nur noch der Rumpf des Turms und Stufen, die dorthin führen, drumherum weitere eingestürzte Gebäude und Menschen. (picture alliance / dpa / Narendra Shrestha)

Erdbeben in NepalTempel sind nicht für immer verloren

Das Erdbeben in Nepal hat auch das kulturelle Erbe des Landes schwer beschädigt, darunter Weltkulturdenkmäler im Tal von Kathmandu. Doch zerstörte Tempel können wieder aufgebaut werden, sagt der Kunsthistoriker Adalbert Gail.

Interview vom 25.04.2015Interview vom 24.04.2015
Eine Gruppe armenischer Flüchtlinge aus dem osmanischen Reich sitzt im Jahr 1915 in Syrien auf dem Boden. (picture-alliance / dpa / Library of congress)

Armenier-Frage"Die Türkei hat sich total verrannt"

In der Armenien-Frage sollte die Türkei nicht zu sehr unter Druck gesetzt werden, meint der deutsch-türkische Unternehmer Vural Öger. Er plädiert für eine Realpolitik gegenüber Ankara, auch mit Blick auf die Aussöhnung mit Armenien.

Interview vom 23.04.2015
Schüler beim Deutschlandradio (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Annegret Kramp-Karrenbauer"Girls' Day ist kein Allheilmittel"

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), fordert, dass Mädchen nicht nur am Girls' Day, sondern auch in der Schule für Technik begeistert werden. Die Ministerpräsidentin des Saarlandes kritisiert vor allem Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern.

Interview vom 22.04.2015
Auf einer Anzeigetafel im Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen) steht "Zug fällt aus".  (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Bahn-StreikEin Schlichter muss her

Die Lokführergewerkschaft GDL streikt und legt im ganzen Land den Zugverkehr lahm. Es scheint, als sei der Streit mit der Bahn eine Never Ending Story. Der Tarif-Experte Hagen Lesch fordert ein Ende der Parallel-Verhandlungen mit zwei Gewerkschaften.

Interview vom 21.04.2015
Ein altes Malbuch mit dem Titel "In's Märchenland!" aufgenommenin einem Antiquariat (picture alliance / David Ebener)

Ablenkung für ErwachseneAusmalen statt Leertrinken

Das Ausmalbuch für Erwachsene "Secret Garden" hat sich weltweit 1,4 Millionen Mal verkauft. Der Psychoanalytiker Micha Hilgers sieht darin eine Möglichkeit, sich zu entspannen - manche setzen auf Alkohol, andere auf Autogenes Training oder eben aufs Ausmalen.

Die Aufnahme zeigt Flüchtlinge, die mit ihrem Boot in unmittelbarer Nähe eines Frachtschiffes auf dem Mittelmeer gekentert sind. (dpa / picture alliance / Opielok Offshore Carriers)

Flüchtlingsdrama "Die Situation ist außer Kontrolle"

Der nach dem jüngsten Flüchtlingsdrama beschlossene Zehn-Punkte-Plan der EU enthalte nicht viel Neues, kritisiert Christopher Hein, der Direktor und Gründer des italienischen Flüchtlingsrats. So sei keine Rede davon, wie die Ursachen des Schlepperwesens bekämpft werden könnten.

Interview vom 20.04.2015
Auf dem Deck eines Schiffs der italienischen Küstenwache liegen gerettete Flüchtlinge. (picture alliance / dpa / Ivan Consiglio)

Kritik an FlüchtlingspolitikGegen den Visazwang

Das Flüchtlingsdrama im Mittelmeer habe gezeigt, dass "man den Tod zum eigenen Helfershelfer macht", sagt die Migrationsforscherin Sabine Hess. Das Zynische sei, dass viele der Ertrunkenen - wären sie in Deutschland angekommen - auch hätten bleiben dürfen.

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