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Sonntag, 14. Februar 2016MEZ18:05 Uhr

Interview

Interview vom 14.02.2016

ValentinstagSchöne Tradition oder Kommerzquatsch?

Rosen zum Valentinstag in einem Blumengeschäft in Manschnow (Brandenburg) (dpa / picture alliance / Patrick Pleul)

Der heilige Valentin ist der Schutzpatron der wahrhaft Liebenden – die bräuchten heute eigentlich keine Blumen oder Geschenke, meint der Sozialwissenschaftler Holger Herma. Er hält den 14. Februar dennoch für ein wichtiges Ritual von Paaren.

Interview vom 13.02.2016
Menschen warten in der belagerten Stadt Madaja auf die Hilfskonvois mit Nahrungsmitteln und Medikamenten. (AFP - Marwan Ibrahim)

Syrien-Vereinbarung"Letzter Strohhalm"

An der in München verabredeten Waffenruhe in Syrien binnen einer Woche gibt es große Zweifel. Elias Perabo, Initiator der Organisation "Adopt a Revolution", sieht die Vereinbarung zwiespältig. Nur eine sofortige humanitäre Hilfe für die Menschen in belagerten Städten könne den Grundstock für eine Feuerpause legen.

"Die sieben Todsünden" von Hieronymus Bosch (dpa / pa / Moya)

Hieronymus Bosch-JahrDer Schöpfer der Teufel

500 Jahre nach seinem Tod sind die Bilder des Malers Hieronymus Bosch für eine spektakuläre Ausstellung in seine Heimatstadt 's-Hertogenbosch zurückgekehrt. Die von ihm gemalten Ungeheuer seien Fantasiewesen, die aussehen als könnten sie leben, sagt Kunstexperte Michael Philipp.

Ein ehrenamtlicher Mitarbeiter gibt am 30.12.2015 in Flensburg (Schleswig-Holstein) im Verteilraum der Flenburger Tafel Lebensmittel unter anderem an syrische Asylbewerber aus. Foto: Markus Scholz/dpa (zu dpa: " Unter meiner Leitung gibt es keinen Aufnahmestopp" vom 15.01.2016) (picture alliance / dpa / Markus Scholz)

Armut und WillkommenskulturFällt Teilen in schweren Zeiten schwerer?

Im Verteilungswettbewerb um kostenlose Lebensmittel stehen mittlerweile neben Einheimischen auch 250.000 Flüchtlinge in der Schlange. Wegen der Konflikte zwischen den Gruppen von Bedürftigen plädiert der Soziologe Frank Tillmann für die Unterstützung der Ärmsten der Gesellschaft.

Interview vom 12.02.2016
Scheine und Münzen liegen im Geldfach einer Ladenkasse. (dpa-Bildfunk / Jens Büttner)

Zahlungsverkehr"Bargeld ohne Zukunft"

Die EU-Finanzminister diskutieren die Forderung nach Obergrenzen für Barzahlungen und in Deutschland gibt es eine kontroverse Debatte dazu. Bankenvertreter Carsten Brzeski setzt darauf, dass der Zahlungsverkehr weltweit immer digitaler wird.

Udo Di Fabio, ehemaliger Richter am Bundesverfassungsgericht. (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Bayern Politische Ränkespiele

Als Teil des politischen Spiels hat der Rechtsphilosoph Rainer Kiesow das Gutachten des früheren Verfassungsrichters Udo Di Fabio zur Grenzsicherung bezeichnet. Es bestätigt die Sicht der CSU, dass die angedrohte Verfassungsklage berechtigt sei und wurde von der Landesregierung in Auftrag gegeben.

Eine Frau sitzt an ihrem Schreibtisch in der Frankfurter Börse und stützt den Kopf mit der Hand ab. (dpa/picture alliance/Frank Rumpenhorst)

Robert Misik: "Kaputtalismus"Für eine Ökonomie des Miteinanders

"Die Maschine ist kaputt und die Eliten haben keinen Plan", fasst der österreichische Publizist Robert Misik die Bilanz seines Buches "Kaputtalismus" zusammen. Die Probleme nach der Finanzkrise seien nur notdürftig gelöst worden. Er plädiert für eine "Miteinander-Ökonomie".

Interview vom 11.02.2016
In einem für die Berlinale eingerichteten Hörfunkstudio in einem Hotelzimmer am Potsdamer Platz in Berlin sitzt ein Toningenieur. (Deutschlandradio / Annette Bräunlein)

Berlinale-Büro ist startklarStudios statt Betten

Die 66. Berlinale kann beginnen: "Wir sind bereit", berichtet Filmredakteurin Susanne Burg aus dem Berlinale-Büro am Potsdamer Platz. Dort wo sonst Hotelbetten stehen, befinden sich nun Mikrofone und Schreibtische. Die ersten Stars sind auch bereits angereist.

Micha Brumlik, ehemaliger Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, spricht gestikulierend in ein Mikrofon. (imago / IPON)

FlüchtlingsdebatteDer Stammtisch wird salonfähig

In der Flüchtlingsdebatte wird der Ton immer rauer. Der Publizist Micha Brumlik sieht deswegen die Gefahr, dass sich in Deutschland zwei politische Lager ausbilden, die - wie in den USA - nicht mehr miteinander reden können.

Interview vom 10.02.2016
Bernie Sanders nach seinem Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire (AFP / Jewel Samad)

Vorwahlen in den USA"Die jungen Amerikaner wollen Reformen"

Bernie Sanders und Donald Trump sind die Sieger der Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire. Was verrät das über die Bedürfnisse der US-amerikanischen Wähler? Die jungen Bürger hätten die Nase voll vom Establishment, sagt der Politologe Christian Lammert.

Interview vom 09.02.2016
Yanis Varoufakis, ehemaliger griechischer Finanzminister, äußert sich am 09.02.2016 bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der linken paneuropäischen Bewegung DiEM 25 (Democracy in Europe Movement 2025) in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

DiEM2025Die Revolution an der Abendkasse

Eine paneuropäische linke Bewegung will der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ins Leben rufen. Am Dienstag wird "Democracy in Europe Movement 2025" in Berlin vorgestellt. Der Politologe Albrecht von Lucke glaubt nicht an ihren Erfolg.

Frühstückstisch in der Kita Mucklas in Hamburg (dpa/Georg Wendt)

Essen in KitasSpeisepläne ohne Schweinefleisch

Immer mehr Kindergärten verzichten auf Schweinefleisch. Ist das eine falsche Anpassung an muslimische Einwanderer? In Frankfurt am Main ist sogar die Rede von einer heimlichen Anweisung der Stadt an die Kitas.

Die Oase von Nefta fotografiert am 4.10.2013 in Nafta (Tunesien). (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Tourismus in Zeiten des TerrorsDeutsche Urlauber meiden Nordafrika

Wegen der Terroranschläge der jüngsten Zeit ändern die Deutschen ihr Urlaubsverhalten: Sie meiden Ziele in Nordafrika und der Türkei und weichen nach Spanien aus. Einen generellen Rückgang in der Reiselust sieht der Tourismusexperte Volker Böttcher jedoch nicht.

Der Wandel in der Arbeitswelt ist in vielen Unternehmen zu sehen - auch hier bei Trumpf in Ditzingen. (picture-alliance / dpa / Wolfram Kastl)

Digitale RevolutionJeder zweite Job ist in Gefahr

Unternehmen wie Uber und Airbnb sind nach Ansicht Dirk Helbings von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Vorboten eines dramatischen Umbruchs in der Wirtschaftswelt. Diesem könnten schon bald sehr viele Jobs zum Opfer fallen.

Interview vom 08.02.2016
Die Spitzen von CSU, SPD und CDU, Seehofer, Gabriel und Merkel, im Bundeskanzleramt  (picture alliance/dpa/Kay Nietfeld)

Koalitionsstreit um Asylpaket II"Die SPD ist die Schwachstelle"

Durch den Asylstreit vermittle die Regierung den Eindruck von Schwäche und Überforderung, so Heinrich Oberreuter. Er sieht die Schuld eindeutig bei der SPD. Kritik übt der Politikwissenschaftler aber auch an CDU-Vize Klöckner, deren Ultimatum "das von Herrn Seehofer übertrifft".

Die kleines Mädchen zieht eine Schnute, während sie im Regen auf den Start des Rosenmontagszuges wartet. (dpa / Fredrik von Erichsen)

Rosenmontagszug"Wenn Düsseldorf absagt, geht der Kölner erst recht hin"

Der Höhepunkt der Straßenfastnacht fällt in diesem Jahr in zwei der drei Karnevalshochburgen am Rhein aus: Wegen des Sturmtiefs haben sowohl Mainz als auch Düsseldorf ihre Rosenmontagsumzüge abgesetzt. Nur Köln trotzt dem Sturm. Der Büttenredner Willibert Pauels erklärt die Hintergründe.

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