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Dienstag, 9. Februar 2016MEZ16:56 Uhr

Interview

Interview vom 09.02.2016

DiEM2025Die Revolution an der Abendkasse

Yanis Varoufakis, ehemaliger griechischer Finanzminister, äußert sich am 09.02.2016 bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der linken paneuropäischen Bewegung DiEM 25 (Democracy in Europe Movement 2025) in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

Eine paneuropäische linke Bewegung will der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ins Leben rufen. Am Dienstag wird "Democracy in Europe Movement 2025" in Berlin vorgestellt. Der Politologe Albrecht von Lucke glaubt nicht an ihren Erfolg.

Frühstückstisch in der Kita Mucklas in Hamburg (dpa/Georg Wendt)

Essen in KitasSpeisepläne ohne Schweinefleisch

Immer mehr Kindergärten verzichten auf Schweinefleisch. Ist das eine falsche Anpassung an muslimische Einwanderer? In Frankfurt am Main ist sogar die Rede von einer heimlichen Anweisung der Stadt an die Kitas.

Die Oase von Nefta fotografiert am 4.10.2013 in Nafta (Tunesien). (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Tourismus in Zeiten des TerrorsDeutsche Urlauber meiden Nordafrika

Wegen der Terroranschläge der jüngsten Zeit ändern die Deutschen ihr Urlaubsverhalten: Sie meiden Ziele in Nordafrika und der Türkei und weichen nach Spanien aus. Einen generellen Rückgang in der Reiselust sieht der Tourismusexperte Volker Böttcher jedoch nicht.

Der Wandel in der Arbeitswelt ist in vielen Unternehmen zu sehen - auch hier bei Trumpf in Ditzingen. (picture-alliance / dpa / Wolfram Kastl)

Digitale RevolutionJeder zweite Job ist in Gefahr

Unternehmen wie Uber und Airbnb sind nach Ansicht Dirk Helbings von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Vorboten eines dramatischen Umbruchs in der Wirtschaftswelt. Diesem könnten schon bald sehr viele Jobs zum Opfer fallen.

Interview vom 08.02.2016
Die Spitzen von CSU, SPD und CDU, Seehofer, Gabriel und Merkel, im Bundeskanzleramt  (picture alliance/dpa/Kay Nietfeld)

Koalitionsstreit um Asylpaket II"Die SPD ist die Schwachstelle"

Durch den Asylstreit vermittle die Regierung den Eindruck von Schwäche und Überforderung, so Heinrich Oberreuter. Er sieht die Schuld eindeutig bei der SPD. Kritik übt der Politikwissenschaftler aber auch an CDU-Vize Klöckner, deren Ultimatum "das von Herrn Seehofer übertrifft".

Die kleines Mädchen zieht eine Schnute, während sie im Regen auf den Start des Rosenmontagszuges wartet. (dpa / Fredrik von Erichsen)

Rosenmontagszug"Wenn Düsseldorf absagt, geht der Kölner erst recht hin"

Der Höhepunkt der Straßenfastnacht fällt in diesem Jahr in zwei der drei Karnevalshochburgen am Rhein aus: Wegen des Sturmtiefs haben sowohl Mainz als auch Düsseldorf ihre Rosenmontagsumzüge abgesetzt. Nur Köln trotzt dem Sturm. Der Büttenredner Willibert Pauels erklärt die Hintergründe.

Sandro Gaycken, IT-Experte für Cyber Defence der der European School of Management and Technology in Berlin (imago stock&people)

Deutsche IndustrieVorsprung durch IT-Technik?

Wenn es um IT geht, rauschen chinesische und US-amerikanische Unternehmen gerade links und rechts an uns vorbei, sagt Sandro Gaycken, Direktor des Digital Society Institute in Berlin. Dort will man Strategien für Industriepolitik und Innovation erarbeiten.

Interview vom 06.02.2016Interview vom 05.02.2016
Adrian Notz, Direktor des 2004 neu eröffneten Cabaret Voltaire in Zürich. Hier nahm der Dadaismus vor 100 Jahren, am 5.2. 1916, seinen Anfang. Notz hält einen von Dada-Künstler Hans Arp gestalteten Geldschein hoch.. (picture alliance/dpa/Thierry Gachon)

Das neue Cabaret Voltaire"Eine Bühne für die Obsessionen"

Das Cabaret Voltaire ist tot - es lebe das Cabaret Voltaire! 2004 wagte Adrian Notz den Neuanfang der Kleinkunst-Bühne, die vor 100 Jahren die Keimzelle des Dadaismus war. Oft habe in den vergangenen Jahren ein scharfer politischer Gegenwind geweht, sagt Notz.

Interview vom 04.02.2016
Eine Hand mit Computermaus wird durch eine Lücke in der Büroeinrichtung hindurch beobachtet. (picture-alliance / dpa / Hans Wiedl)

Mouse TrackingWer langsam klickt, geht gleich wieder

Gezieltes Mouse Tracking kann Aufschlüsse über den Erfolg oder Misserfolg einer Website geben. Wer frustriert sei, bewege seine Maus nämlich deutlich langsamer, sagt Martin Thomas Hibbeln, der dazu geforscht hat.

Die Verhandlungsteilnehmer sitzen an einer viereckigen Tischreihe in einem holzgetäfelten großen Raum, an dessen Wänden lindgrüne Vorhänge herunterhängen. (DPA / EPA / MARTIAL TREZZINI)

Verhandlungen über SyrienAlle müssen an einen Tisch

Derzeit laufen Verhandlungen über Krisenländer wie Syrien und die Ukraine. Allerdings mit mäßigem Erfolg. Der österreichische Politiker Wolfgang Petritsch, einst Chefunterhändler bei den Kosovo-Verhandlungen, meint: Es komme vor allem auf die Flexibilität der Großmächte an.

Interview vom 03.02.2016
Ein 500-Euro-Geldschein (dpa/picture-alliance/Hans-Jürgen Wiedl)

Bargeld und Terrorbekämpfung"Die wollen unser Geld einsperren"

Die Bundesregierung plant offenbar, Bargeldzahlungen ab 5000 Euro zu verbieten, um Kriminelle und Terroristen zu bekämpfen. Der Ökonom Norbert Häring hält das für wirkungslos und geradezu albern: Es ginge in Wahrheit nur um die Interessen der Banken.

Ein junger Mann hebt seine geballte Faust (dpa / picture alliance / Karl-Josef Hildenbrand)

Deutsche SittenWarum wir keine "Bundesrüpelblik" sind

In Integrationskursen sollen Flüchtlinge lernen, wie sie sich hier zu benehmen haben. Doch wie benehmen wir uns eigentlich? Laut "SZ" schlecht: Eine "Bundesrüpelblik" sei Deutschland. Der Schriftsteller Joseph von Westphalen widerspricht.

(picture alliance / dpa / Andreas Gebert)

Hans-Jochen Vogel Der Muster-Sozialdemokrat wird 90

Ein großes Vorbild nicht nur für sozialdemokratische Generationen nannte Altkanzler Helmut Schmidt seinen langjährigen Weggefährten Hans-Jochen Vogel, der am Mittwoch 90 Jahre alt wird. In unserem Gespräch warnt Vogel vor einem Einzug der AfD ins Parlament.

Interview vom 02.02.2016
Einsatzkräfte in gelben Schutzanzügen mit Geräten für die Desinfektion. (picture-alliance / dpa / Marecelo Sayao)

Die WHO und das Zika-VirusVirus bekämpfen, Image polieren

Wegen der Ausbreitung des Zika-Virus in Südamerika hat die WHO den globalen Gesundheitsnotstand ausgerufen. So lasse sich der Erreger besser erforschen, sagt Andreas Wulf von der Hilfsorganisation Medico International. Es gehe jedoch auch um Imagepflege.

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