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Interview

Interview vom 28.02.2017
Buchen   (picture-alliance / dpa / Foto: Julian Stratenschulte)

Bestsellerautor Peter Wohlleben"Wir sind alle gern im Wald"

Mensch und Holz, Mensch und Baum: Das ist sei eine ganz enge Verwebung, erklärt Peter Wohlleben. Der Wald sei unser natürliches Ökosystem: "Da erden wir uns quasi, wenn wir mal genug von Computern und Schreibtischen haben", so der Forstwirt und Bestsellerautor.

Ein Arzt spricht mit seiner Patientin. (picture-alliance / dpa)

Seltene ErkrankungenMehr Hilfe auf einem langen Leidensweg

Es sind ernüchternde Zahlen: Von 6.000 seltenen Krankheiten gibt es für 100 eine Therapie. Die Medizinerin Elisabeth Steinhagen-Thiessen sieht aber große Chancen für Patienten in der Molekulargenetik. Und sie hat auch eine Idee, wie man teure Therapien finanzieren könnte.

Interview vom 27.02.2017
"La La Land"-Produzent Jordan Horowitz stellt klar, dass wirklich nicht er den Oscar für den besten Film gewonnen hat, sondern die "Moonlight"-Crew. (AFP /  Mark RALSTON)

Produktives ScheiternFehler als kreatives Prinzip

Alle Welt lacht über die Verwechslung bei der Oscar-Verleihung. Die Künstlerin Laura Kuch betont jedoch, dass in der Kunst Fehler integraler Teil des Schaffensprozesses sind. Im Fehler liege das Potenzial, einen neuen Weg einzuschlagen.

Die Gewinner in den Kategorien beste Haupt- und Nebendarsteller: Mahershala Ali, Emma Stone, Viola Davis und Casey Affleck (v.l.n.r.) (AFP / FREDERIC J. BROWN)

Oscars und Politik"Hollywood hat die Künstler mobilisiert"

Die Oscar-Nacht sei "extrem politisch" verlaufen, beschreibt Kirsten Niehuus vom Medienboard Berlin Brandenburg die Stimmung in Hollywood. Die Academy habe die Künstler zu politischem Engagement aufgerufen - Kunst und Film komme eine wichtige Bedeutung zu.

Ein Karnevalswagen zeigt am 27.02.2017 in Düsseldorf (Nordrhein-Westfalen) das Motiv «Blond ist das neue braun». Uns kritt nix klein _ Narrenfreiheit, die muss sein ist das Motto des diesjährigen Rosenmontagsumzugs. Foto: Marcel Kusch/dpa (dpa / picture alliance / Marcel Kusch)

Maske und KostümWie viel Karneval steckt im Alltag?

Die Lust, ein ganz anderer zu sein - das reizt den Menschen nicht nur am Rosenmontag, sagt der Soziologe Tilmann Allert über die Faszination am Spiel der Verstellung. Verkleidung finde auch im Alltag ständig statt, meint er: "Wir brauchen immer Maske."

Interview vom 25.02.2017
Russland zeigt eine Topol-M-Atomrakete auf dem Trainingsgelände in Alabino bei Moskau am 07.04.2010. (dpa/picture alliance/ RIA Nowosti/ Iliya Pitalev)

Nukleare AufrüstungTrump gibt "Anlass zur Sorge"

US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, das Atomwaffenarsenal seines Landes auszubauen. Er will "das Rudel anführen". Der Rüstungsexperte Oliver Meier hält die Sorge vor neuen atomaren Rüstungswettläufen für berechtigt.

Der französische Schauspieler Pierre Briece als Winnetou und der britisch-amerikanische Schauspieler Stewart Granger (r) in der Rolle des Old Surehand in einer Karl-May-Verfilmung Anfang der 60-er Jahr in Jugoslawien (picture alliance / dpa / rialto)

175 Jahre Karl MayDie Lust am Reisen in Gedanken

Er unternahm fiktive Reisen an reale und imaginäre Orte, reiste als Old Shatterhand nach Nordamerika und als Kara Ben Nemsi in den Orient: Der Erfolg von Karl Mays Romanen lag in der Kombination von real Möglichem mit Imaginärem und starken Charakteren, sagt der Literaturwissenschaftler Werner Nell.

Der Philosoph Julian Nida-Rümelin blickt am 25.10.2016 bei der Verleihung der Bayerischen Europa-Medaille im Prinz-Carl-Palais in München (Bayern) in die Kamera. Der frühere Kulturstaatssekretär Nida-Rümelin steht laut Staatsregierung als Priesträger «für unser gemeinsames europäisches Erbe von Humanismus und Aufklärung und ist damit auch ein Vorbild der europäischen Idee» (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Philosoph Julian Nida-Rümelin"Liberale Weltordnung auf dem Prüfstand"

Die Europäische Union ist in der Krise, ein neuer Nationalismus erstarkt. Der Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister Julian Nida-Rümelin plädiert für ein europäisches Verfassungsreferendum und eine Aufgabenverteilung zwischen einer demokratisch legitimierten EU und den Nationalstaaten.

Interview vom 24.02.2017
Blick auf einen Teil der Barbie-Puppen-Sammlung von Bettina Dorfmann in ihrem Haus in Düsseldorf, die mit ihren 2500 Barbies und Zubehör nicht nur eine der größten Privatsammlungen weltweit besitzt, sondern auch die einzige "Fachärztin für Barbie-Chirurgie" ist. (picture-alliance/ dpa / Horst Ossinger)

Spielzeugmuseum in Nürnberg Barbie - forever young

Die Barbies im Spielzeugmuseum Nürnberg sollen ihre Schönheit behalten. Deshalb gibt es ein Forschungsprojekt, dass prüft, wie sich der Kunststoff so konservieren lässt, das auch die Nachwelt noch Freunde an den Puppen hat, sagt die Direktorin Karin Falkenberg.

Ein afghanischer Soldat steht vor einer schiitischen Moschee in Kabul, nachdem sich ein Selbstmord-Attentäter in die Luft gesprengt hat.  (EPA dpa-picture-alliance Jawad Jalali)

Flüchtlinge"Migration ist keine Einbahnstraße"

Migration ist keine Einbahnstraße, sagt der Freiburger Politologe Stefan Rother. Viele Menschen wollten ins Herkunftsland oder zögen in einen anderen Staat weiter. Das werde in der deutschen Debatte nicht ausreichend berücksichtigt.

Interview vom 23.02.2017
Ein Arzt hält Tabletten in der Hand. (imago/STPP)

Zwang in der Psychiatrie"Ganz gravierender Eingriff"

Der Deutsche Ethikrat informiert sich zurzeit über Zwangsmaßnahmen in Psychiatrien, aber auch in der Kinder-, Jugend- und Behindertenhilfe. Einige Betroffene und die Angehörige würden solche Erfahrungen als sehr belastend empfinden, sagt Volker Lipp, Mitglied im Ethikrat.

In Zukunft werden noch viel mehr erdähnliche Planeten im Universum entstehen können (NASA)

Erdähnliche Planeten entdecktUnsere neuen Nachbarn im All

Sensation im Weltraum: Forscher haben sieben Planeten entdeckt, die der Erde ähnlich sind. Es könnte auf ihnen sogar Leben geben, sagt Tilman Spohn vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Nur mit einer Reise dorthin dürfte es etwas schwierig werden.

Eine griechische Fahne im Wind  (Deutschlandradio Kultur / Christoph Dietrich)

GriechenlandAthen bekommt monumentales Kulturzentrum

Seit Jahren ächzt Griechenland unter einer drückenden Schuldenlast, was auch das Kulturleben des Landes schwer belastet. Nun wird in Athen ein neues, großes Kulturzentrum eröffnet - "ein Zeichen der Hoffnung", sagt Kulturvermittlerin Michaela Prinzinger.

Interview vom 22.02.2017
Prof. Dr. Stefan Gosepath (Deutschlandradio / Manfred Hilling)

Philosoph Stephan Gosepath"Demokratie ist keine Interessensvertretung"

Leben wir wirklich in einer "Rentnerdemokratie", wie es von Jüngeren beklagt wird? Der Philosoph Stefan Gosepath hält dagegen: Hinter dieser Kritik stecke ein falsches Verständnis von Demokratie. Gefragt seien jetzt Politikangebote, die zwischen den Generationen vermitteln könnten.

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Studio 9

Marsch nach Aleppo"Grüß mir meine Stadt"
Traiskirchens Bürgermeister Andreas Babler (r.) von der SPÖ organisierte für die Teilnehmer des Friedensmarsches eine Schlafstätte und ein Abendessen. (Carolin Pirich)

Zu Fuß von Berlin nach Syrien: Der "Marsch für Aleppo" ist eine Demonstration für den Frieden. Nach knapp 650 Kilometern und 46 Tagen ist sie im österreichischen Traiskirchen angekommen. Dort empfängt sie der sozialistische Bürgermeister Andreas Babler mit offenen Armen.Mehr

Illegales Autorennen in BerlinRaser wegen Mordes verurteilt
Zerstörte Fahrzeuge nach einem illegalen Autorennen in Hagen (picture alliance / dpa / Alex Talash)

Das Landgericht Berlin hat im Prozess um ein illegales Autorennen die beiden Angeklagten wegen Mordes verurteilt. Sie erhielten lebenslange Freiheitsstrafen. Wir haben zuvor Raser und Polizisten beim Katz- und Mausspiel auf Deutschlands Straßen begleitet.Mehr

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