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Interview

Interview vom 29.09.2016
Gedenkstätte Babi Jar in der Ukraine (picture alliance / dpa / Andreas Stein)

Historiker über Babi Jar"Es gab auch Kollaborateure"

Deutschland und die Ukraine erinnern an die Opfer des Massakers von Babi Jar. Dem Historiker Jörg Baberowski geht das nicht weit genug: Auch Russland und Weißrussland müssten einbezogen werden. Von der Ukraine fordert er eine Aufarbeitung der Tatsache, dass es Kollaborateure gab.

Ein Mann mit einem Stock bewaffnet, steht vor einem brennenden Fahrzeug in Kinshasa, der Hauptstadt der Demokratischen Republik Kongo. (PASCAL MULEGWA / ANADOLU AGENCY /afp)

FriedensmissionenNicht nur zahlen, auch hingehen

Deutschland sollte sich stärker an UN-Friedensmissionen beteiligen, meint Daniel Maier, Mitarbeiter der UN-Mission Monusco in der Demokratischen Republik Kongo. Nötig sei unter anderem mehr Personal. Maier sieht noch mehr Kapazitäten.

Interview vom 28.09.2016
Shimon Peres starb im Alter von 93 Jahren an den Folgen eines Schlaganfalls. (dpa  /Picture alliance EPA  Abir Sultan)

Shimon Peres"Wir glaubten, er sei unsterblich"

Shimon Peres wollte Frieden zwischen Israelis und Palästinensern. Doch wie steht es heute um dieses Ziel? "Es mangelt am politischen Willen", meint Anita Haviv-Horiner, die in Israel für den deutsch-israelischen Austausch arbeitet.

Bekannt für seinen Humor: Gregor Gysi, Fraktionsvorsitzender der Linksfraktion im Bundestag (dpa / picture alliance / Stephanie Pilick)

Humor in der PolitikIronie macht Politiker menschlich

Politik gilt als ernstes Geschäft, doch Ironie müsse in ihr einen Platz haben, findet der Humorforscher Thomas Holtbernd. Als positive Beispiele nannte er Gregor Gysi und Wolfgang Bosbach. Diese Politiker seien in der Lage, sich selbst zu karikieren.

Bayerin im Chiemgau mit Breitenstein und Geigelstein. (imago)

Mundarten in Deutschland Sterben unsere Dialekte aus?

Berliner, die nicht berlinern oder Münchner, die nicht Bayerisch sprechen: Wird es irgendwann keine Dialekte mehr in Deutschland geben? Der Sprachwissenschaftler Sebastian Kürschner kann beruhigen: Ganz so schlimm wird es nicht kommen.

Israelischer Ec-Präsident Schimon Peres (dpa / Jens Büttner)

Zum Tod von Shimon Peres"Mahner für den Frieden"

Shimon Peres sei das "Gewissen Israels" gewesen, sagt unser ehemaliger Israel-Korrespondent Sebastian Engelbrecht. Der frühere israelische Präsident habe immer wieder zu neuen Anläufen bei den Friedensgesprächen mit den Palästinensern aufgefordert - auch in Zeiten der rechtsgerichteten Regierung.

Interview vom 27.09.2016Interview vom 26.09.2016
Frauen und Kinder malen ein Wandbild mit einer Taube an der Straße nach Planadas in Kolumbien. (AFP/ Guillermo Legaria)

Friedensvertrag in KolumbienErlösung nach 52 Jahren Terror

Nach über 50 Jahren Bürgerkrieg in Kolumbien wollen Regierung und Rebellen heute einen Friedensvertrag unterschreiben. Der vom deutschen Außenministerium entsandte Grünen-Politiker Tom Koenigs spricht von einem "historischen Moment".

Interview vom 24.09.2016
Abakus (imago)

Weltmeisterschaft im Kopfrechnen"Imaginäre Kugeln in der Luft"

Schneller als andere mit dem Taschenrechner: Die besten Kopfrechner der Welt treffen sich zum Wettkampf in Bielefeld und müssen zum Beispiel zwei achtstellige Zahlen miteinander multiplizieren. Stark sind die asiatischen Teilnehmer, weiß der Informatiker und WM-Organisator Ralf Laue.

Interview vom 23.09.2016
Journalisten stehen vor der Urteilsverkündung um Betrug beim CO2-Zertifikatehandel vor der Anklagebank des Landgerichts Frankfurt am 21.12.2011. Dort sitzt ein Angeklagter mit seinem Verteidiger. (dpa / picture-alliance / Stephan Scheuer)

OpferschutzProfi-Hilfe für die Opfer von Verbrechen

"So wie ein Täter seinen Bewährungshelfer kriegt, muss das Opfer auch seinen Opferhelfer bekommen", findet der Anwalt Wolfram Schädler von der "Hanauer Hilfe". Er erklärt den Unterschied seiner Opferorganisation zum Weißen Ring, der vor 40 Jahren gegründet wurde.

Interview vom 22.09.2016
Zwei Erstklässler laufen zwischen zwei Autos durch. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

"Zu Fuß zur Schule"-Tag Kampagne gegen "Eltern-Taxis"

Am internationalen "Zu Fuß zur Schule"-Tag rufen der Verkehrsclub Deutschland und das Deutsche Kinderhilfswerk zu mehr Bewegung auf. Der Sprecher Uwe Kamp kritisiert den Hang vieler Familien zum "Elterntaxi" auf dem Weg in die Schule.

Der Philosoph, Autor und religions- und kulturkritische Publizist Michael Schmidt-Salomon aufgenommen am 15.03.2015 in Köln. (dpa / picture-alliance / Horst Galuschka)

Religion und Staat Kritik an Privilegien der Amtskirchen

Der Vorstandssprecher der Giordano-Bruno-Stiftung, Michael Schmidt-Salomon, fordert eine stärkere Trennung von Staat und Religion. Er kritisierte die Privilegien der Amtskirchen, die dazu führten, dass auch Islamverbände vergleichbare Rechte forderten.

Martin Roth aufgenommen am 25.11.2010 im Museum of Islamic Art (MIA) in Doha. (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

"Initiative Offene Gesellschaft" Raus aus dem Glanz der Ausstellungswelt

Der scheidende Direktor des Victoria and Albert Museums London, Martin Roth, will es künftig nicht beim "Schönen Schein" der Ausstellungswelt belassen, sondern sich über Museumsgrenzen hinweg politisch einmischen. Er unterstützt deshalb die neue "Initiative Offene Gesellschaft", die sich heute in Berlin vorstellt.

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Studio 9

Silvio BerlusconiEin Mann ohne jeden Selbstzweifel
Silvio Berlusconi im Juli 2016 in Mailand (dpa / picture alliance / Daniel Dal Zennaro)

Heute wird Silvio Berlusconi 80 Jahre alt. Er hält sich für den besten Ministerpräsidenten, den Italien je hatte − und er glaubt, sehr früh heilig gesprochen zu werden. Doch seine Geburtstagsfeier fällt bescheiden aus: Ohne Feuerwerk und Damenbesuch. Mehr

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