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Donnerstag, 11. Februar 2016MEZ16:08 Uhr

Interview

Interview vom 11.02.2016

Berlinale-Büro ist startklarStudios statt Betten

In einem für die Berlinale eingerichteten Hörfunkstudio in einem Hotelzimmer am Potsdamer Platz in Berlin sitzt ein Toningenieur. (Deutschlandradio / Annette Bräunlein)

Die 66. Berlinale kann beginnen: "Wir sind bereit", berichtet Filmredakteurin Susanne Burg aus dem Berlinale-Büro am Potsdamer Platz. Dort wo sonst Hotelbetten stehen, befinden sich nun Mikrofone und Schreibtische. Die ersten Stars sind auch bereits angereist.

Micha Brumlik, ehemaliger Leiter des Fritz-Bauer-Instituts, spricht gestikulierend in ein Mikrofon. (imago / IPON)

FlüchtlingsdebatteDer Stammtisch wird salonfähig

In der Flüchtlingsdebatte wird der Ton immer rauer. Der Publizist Micha Brumlik sieht deswegen die Gefahr, dass sich in Deutschland zwei politische Lager ausbilden, die - wie in den USA - nicht mehr miteinander reden können.

Interview vom 10.02.2016
Bernie Sanders nach seinem Sieg bei der Vorwahl in New Hampshire (AFP / Jewel Samad)

Vorwahlen in den USA"Die jungen Amerikaner wollen Reformen"

Bernie Sanders und Donald Trump sind die Sieger der Vorwahlen im US-Bundesstaat New Hampshire. Was verrät das über die Bedürfnisse der US-amerikanischen Wähler? Die jungen Bürger hätten die Nase voll vom Establishment, sagt der Politologe Christian Lammert.

Interview vom 09.02.2016
Yanis Varoufakis, ehemaliger griechischer Finanzminister, äußert sich am 09.02.2016 bei einer Pressekonferenz anlässlich der Präsentation der linken paneuropäischen Bewegung DiEM 25 (Democracy in Europe Movement 2025) in Berlin. (picture alliance / dpa / Bernd von Jutrczenka)

DiEM2025Die Revolution an der Abendkasse

Eine paneuropäische linke Bewegung will der frühere griechische Finanzminister Yanis Varoufakis ins Leben rufen. Am Dienstag wird "Democracy in Europe Movement 2025" in Berlin vorgestellt. Der Politologe Albrecht von Lucke glaubt nicht an ihren Erfolg.

Frühstückstisch in der Kita Mucklas in Hamburg (dpa/Georg Wendt)

Essen in KitasSpeisepläne ohne Schweinefleisch

Immer mehr Kindergärten verzichten auf Schweinefleisch. Ist das eine falsche Anpassung an muslimische Einwanderer? In Frankfurt am Main ist sogar die Rede von einer heimlichen Anweisung der Stadt an die Kitas.

Die Oase von Nefta fotografiert am 4.10.2013 in Nafta (Tunesien). (picture alliance / dpa / Oliver Berg)

Tourismus in Zeiten des TerrorsDeutsche Urlauber meiden Nordafrika

Wegen der Terroranschläge der jüngsten Zeit ändern die Deutschen ihr Urlaubsverhalten: Sie meiden Ziele in Nordafrika und der Türkei und weichen nach Spanien aus. Einen generellen Rückgang in der Reiselust sieht der Tourismusexperte Volker Böttcher jedoch nicht.

Der Wandel in der Arbeitswelt ist in vielen Unternehmen zu sehen - auch hier bei Trumpf in Ditzingen. (picture-alliance / dpa / Wolfram Kastl)

Digitale RevolutionJeder zweite Job ist in Gefahr

Unternehmen wie Uber und Airbnb sind nach Ansicht Dirk Helbings von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich Vorboten eines dramatischen Umbruchs in der Wirtschaftswelt. Diesem könnten schon bald sehr viele Jobs zum Opfer fallen.

Interview vom 08.02.2016
Die Spitzen von CSU, SPD und CDU, Seehofer, Gabriel und Merkel, im Bundeskanzleramt  (picture alliance/dpa/Kay Nietfeld)

Koalitionsstreit um Asylpaket II"Die SPD ist die Schwachstelle"

Durch den Asylstreit vermittle die Regierung den Eindruck von Schwäche und Überforderung, so Heinrich Oberreuter. Er sieht die Schuld eindeutig bei der SPD. Kritik übt der Politikwissenschaftler aber auch an CDU-Vize Klöckner, deren Ultimatum "das von Herrn Seehofer übertrifft".

Die kleines Mädchen zieht eine Schnute, während sie im Regen auf den Start des Rosenmontagszuges wartet. (dpa / Fredrik von Erichsen)

Rosenmontagszug"Wenn Düsseldorf absagt, geht der Kölner erst recht hin"

Der Höhepunkt der Straßenfastnacht fällt in diesem Jahr in zwei der drei Karnevalshochburgen am Rhein aus: Wegen des Sturmtiefs haben sowohl Mainz als auch Düsseldorf ihre Rosenmontagsumzüge abgesetzt. Nur Köln trotzt dem Sturm. Der Büttenredner Willibert Pauels erklärt die Hintergründe.

Sandro Gaycken, IT-Experte für Cyber Defence der der European School of Management and Technology in Berlin (imago stock&people)

Deutsche IndustrieVorsprung durch IT-Technik?

Wenn es um IT geht, rauschen chinesische und US-amerikanische Unternehmen gerade links und rechts an uns vorbei, sagt Sandro Gaycken, Direktor des Digital Society Institute in Berlin. Dort will man Strategien für Industriepolitik und Innovation erarbeiten.

Interview vom 06.02.2016Interview vom 05.02.2016
Adrian Notz, Direktor des 2004 neu eröffneten Cabaret Voltaire in Zürich. Hier nahm der Dadaismus vor 100 Jahren, am 5.2. 1916, seinen Anfang. Notz hält einen von Dada-Künstler Hans Arp gestalteten Geldschein hoch.. (picture alliance/dpa/Thierry Gachon)

Das neue Cabaret Voltaire"Eine Bühne für die Obsessionen"

Das Cabaret Voltaire ist tot - es lebe das Cabaret Voltaire! 2004 wagte Adrian Notz den Neuanfang der Kleinkunst-Bühne, die vor 100 Jahren die Keimzelle des Dadaismus war. Oft habe in den vergangenen Jahren ein scharfer politischer Gegenwind geweht, sagt Notz.

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Studio 9

Russlands SyrienpolitikRechtfertigungen und Kriegsängste
Ein Flugzeug hebt von der Startbahn ab. (picture alliance / dpa / Tass)

Russland unterstützt den syrischen Machthaber Assad mit Luftschlägen. Der Krieg in Syrien ist auch Dauerthema in den russischen Medien. Befürchtet wird ein Krieg mit der Türkei. Dass bei den russischen Bombardements auch Zivilisten sterben, wird aber abgestritten.Mehr

Flüchtlingsdebatte"Journalistisches Rudelverhalten"
Eine Demonstrantin zeigt am 04.10.2014 in Berlin ein Schild mit der Aufschrift "Ich fordere: Mindestrente Euro 1250,-". (picture alliance / dpa / Britta Pedersen)

Die Flüchtlinge seien im vergangenen Jahr das dominierende Thema in den Medien gewesen, kritisiert Hektor Haarkötter von der Initiative Nachrichtenaufklärung. Andere Probleme seien damit in den Hintergrund gedrängt worden. Dies habe politischen Parteien in die Hände gespielt.Mehr

Flüchtlingslager in NigeriaEin kleines bisschen Zuversicht
Kinder halten in Abuja in Nigeria, im Lager für Binnenflüchtlinge New Kuchigoro, selbst gemalte Schilder mit der Aufschrift "Wir schaffen das" hoch, bevor der Bundespräsident kommt.  (picture alliance / dpa /Wolfgang Kumm)

"Wir schaffen das" – Kinder halten dem Bundespräsidenten bei seinem Besuch in Nigeria zur Begrüßung dieses Schild entgegen. Joachim Gauck besuchte in der Hauptstadt Abuja ein Flüchtlingslager, in dem Menschen leben, die vor der Terrorgruppe Boko Haram geflohen sind. Mehr

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