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Studio 9

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Interview

Interview vom 28.04.2015

Lüneburger Auschwitz-ProzessVergeben als psychologische Geste

Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)

Darf es nach Auschwitz überhaupt ein Verzeihen geben? Darüber wird nach der öffentlichen Geste der Überlebenden Eva Kor im Prozess gegen den SS-Mann Otto Gröning diskutiert. Der Publizist Micha Brumlik warnt davor, von außen Urteile über die Handlungen der Opfer abzugeben.

Die Treppenstraße in Kassel (Hessen), aufgenommen am 04.10.2013. Sie gilt als erste Fußgängerzone Deutschlands und wurde im November vor 60 Jahren eröffnet. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Architektur der NachkriegsjahrzehnteFortschrittsglauben in Beton

Welche Gebäude aus den Nachkriegsjahrzehnten sollten erhalten bleiben? Viele Bürger finden sie hässlich, Denkmalpfleger halten dagegen. Aufklärung über den "Zeugniswert" der Bauten könne helfen, sagt Heiner Farwick, Präsident des Bundes Deutscher Architekten.

Eine Frau in Nepal läuft an einem zerstörten Haus vorbei. (AFP / Prakash Singh)

Erdbeben in Nepal"Wir können vor Ort autark arbeiten"

Die Hilfsorganisation I.S.A.R. hat 52 Einsatzkräfte nach Nepal entsandt. Das Team aus Logistikern, Notärzten und Krankenschwestern soll zunächst einen medizinischen Behandlungsplatz für die Erdbebenopfer aufbauen, sagt I.S.A.R.-Vorsitzende Daniela Lesmeister.

Interview vom 27.04.2015
Zu sehen ist nur noch der Rumpf des Turms und Stufen, die dorthin führen, drumherum weitere eingestürzte Gebäude und Menschen. (picture alliance / dpa / Narendra Shrestha)

Erdbeben in NepalTempel sind nicht für immer verloren

Das Erdbeben in Nepal hat auch das kulturelle Erbe des Landes schwer beschädigt, darunter Weltkulturdenkmäler im Tal von Kathmandu. Doch zerstörte Tempel können wieder aufgebaut werden, sagt der Kunsthistoriker Adalbert Gail.

Interview vom 25.04.2015Interview vom 24.04.2015
Eine Gruppe armenischer Flüchtlinge aus dem osmanischen Reich sitzt im Jahr 1915 in Syrien auf dem Boden. (picture-alliance / dpa / Library of congress)

Armenier-Frage"Die Türkei hat sich total verrannt"

In der Armenien-Frage sollte die Türkei nicht zu sehr unter Druck gesetzt werden, meint der deutsch-türkische Unternehmer Vural Öger. Er plädiert für eine Realpolitik gegenüber Ankara, auch mit Blick auf die Aussöhnung mit Armenien.

Interview vom 23.04.2015
Schüler beim Deutschlandradio (Deutschlandradio / Bettina Straub)

Annegret Kramp-Karrenbauer"Girls' Day ist kein Allheilmittel"

Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU), fordert, dass Mädchen nicht nur am Girls' Day, sondern auch in der Schule für Technik begeistert werden. Die Ministerpräsidentin des Saarlandes kritisiert vor allem Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern.

Interview vom 22.04.2015
Auf einer Anzeigetafel im Hauptbahnhof in Dresden (Sachsen) steht "Zug fällt aus".  (picture alliance / dpa / Arno Burgi)

Bahn-StreikEin Schlichter muss her

Die Lokführergewerkschaft GDL streikt und legt im ganzen Land den Zugverkehr lahm. Es scheint, als sei der Streit mit der Bahn eine Never Ending Story. Der Tarif-Experte Hagen Lesch fordert ein Ende der Parallel-Verhandlungen mit zwei Gewerkschaften.

Interview vom 21.04.2015
Ein altes Malbuch mit dem Titel "In's Märchenland!" aufgenommenin einem Antiquariat (picture alliance / David Ebener)

Ablenkung für ErwachseneAusmalen statt Leertrinken

Das Ausmalbuch für Erwachsene "Secret Garden" hat sich weltweit 1,4 Millionen Mal verkauft. Der Psychoanalytiker Micha Hilgers sieht darin eine Möglichkeit, sich zu entspannen - manche setzen auf Alkohol, andere auf Autogenes Training oder eben aufs Ausmalen.

Die Aufnahme zeigt Flüchtlinge, die mit ihrem Boot in unmittelbarer Nähe eines Frachtschiffes auf dem Mittelmeer gekentert sind. (dpa / picture alliance / Opielok Offshore Carriers)

Flüchtlingsdrama "Die Situation ist außer Kontrolle"

Der nach dem jüngsten Flüchtlingsdrama beschlossene Zehn-Punkte-Plan der EU enthalte nicht viel Neues, kritisiert Christopher Hein, der Direktor und Gründer des italienischen Flüchtlingsrats. So sei keine Rede davon, wie die Ursachen des Schlepperwesens bekämpft werden könnten.

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