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Studio 9

EU und UkraineAbkommen mit russischer Handschrift
Der ukrainische Präsident Petro Poroschenko nach Unterzeichnung des Partnerschaftsabkommens.

Im Partnerschaftsabkommen zwischen der EU und der Ukraine fehlt ein wesentlicher Teil: der Abbau von Handelsschranken. Der Grund für den Verzicht liegt aber weder in Brüssel noch in Kiew, kommentiert Annette Riedel.Mehr

Geldwäsche und PanzerkäufeErst Rüstung, dann Rettung
Ein Demonstrant trägt ein Schild in Form eines Panzers aus Holz mit der Aufschrift "Legt den Leo an die Kette"

Vor der Krise war Griechenland ein Top-Kunde der deutschen Rüstungsindustrie. Schmiergelder in Millionenhöhe gingen an griechische Amtsträger. Heute besitzt der Schuldenstaat mehr Panzer als Deutschland, Frankreich und Großbritannien zusammen.Mehr

weitere Beiträge

Interview

Gespräch vom 16.09.2014

IS-Terror"Nordirak darf nicht christenfreie Zone werden"

Porträtbild des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick.

Nicht nur die religiöse Minderheit der Jesiden ist von Vertreibung und Ermordung durch die radikalislamische IS im Irak betroffen, sondern auch Christen. Erzbischof Ludwig Schick nennt die Situation vor Ort eine "Menschheitskatastrophe".

Blick auf das Kunsthaus Tacheles und den Hof am Donnerstag (02.08.2012) in der Oranienburger Straße in Berlin.

Berlin Art Week"Berlin ist die Kunsthauptstadt Deutschlands"

Günstige Mieten, offene Szene – viele halten das für die Gründe, warum Berlin Künstler aus aller Welt anzieht. Die Kunsthistorikerin Isabelle Graw hält beides für einen "Mythos" – und bringt einen ganz anderen Vorteil der Hauptstadt ins Spiel.

Construction of the "Shelter" - a new, environmentally-friendly sarcophagus

Maroder Tschernobyl-Sarkophag"Wettlauf mit der Zeit"

Die äußere Reaktorhülle in Tschernobyl droht zu zerbröseln, für die dritte Hülle des Sarkophags droht der Baustopp, denn die Ukraine hat kein Geld. Die internationale Gemeinschaft muss der Ukraine helfen, sagt Tobias Münchmeyer von Greenpeace.

"Keine Nation hat jemals einen so hohen Preis gezahlt, um europäisch zu werden": Der ukrainische Petro Poroschenko nach der Unterzeichnung des EU-Partnerschaftsabkommens in der Obersten Rada in Kiew.

EU-Ukraine-Abkommen"Cleverer Schachzug"

Die Ukraine und die EU rücken enger zusammen: Beide Parlamente nahmen heute das lange verhandelte Assoziierungsabkommen an, das jedoch zunächst nur in Teilen in Kraft tritt. Die Osteuropa-Expertin Liana Fix hält das für richtig - aus einem einfachen Grund.

Ein Computerbildschirm zeigt die Webseite des US-Streamingdienstes Netflix am 24. Juli 2012

Netflix"Konkurrenz belebt immer das Geschäft"

Der amerikanische Streaming-Anbieter Netflix startet heute in Deutschland. Er werde dazu beitragen, deutsche Filme im Ausland populärer zu machen, hofft Filmproduzentin Regina Ziegler. Netflix habe bereits die Erfolgsserie "Weissensee" bei ihr eingekauft.

Gespräch vom 15.09.2014
Ein Porträtfoto des CDU-Politikers Wolfgang Bosbach

WahlenBosbach fordert Kurswechsel im Umgang mit der AfD

Nach den Wahlerfolgen der AfD hat CDU-Politiker Wolfgang Bosbach Kritik an der Union geübt. Bisher habe die Devise gegolten, nicht über die AfD zu sprechen. Er wünsche sich hingegen eine politisch-inhaltliche Auseinandersetzung mit der Partei.

Bodo Ramelow reckt die Faust als Zeichen des Sieges nach oben

Thüringen-WahlRamelow setzt auf Rot-Rot-Grün

"Ausreichend Inhalte und Schnittmengen für die gesamte Legislaturperiode" sieht der Spitzenkandidat der Linken in Thüringen, Bodo Ramelow. Er glaubt an wachsendes Vertrauen zwischen den drei möglichen Partnern.

Menschen aus der Ukraine an der Grenze zu Russland

UkraineIntellektuelle spielen "keine große Rolle"

Wer prägt derzeit die politischen Debatten in der vom Krieg zerrissenen Ukraine? Die Intellektuellen unglücklicherweise nicht, klagt der Schriftsteller Andrej Kurkow. Er hat Angst - denn Putin habe nichts mehr zu verlieren.

Gespräch vom 13.09.2014
Ärzte in Liberias Hauptstadt Monrovia ziehen sich Schutzanzüge an, um mit Ebola infizierte Patienten zu behandeln.

Ebola-EpidemieWachstum sinkt, Währungen leiden

Christoph Kannengießer vom Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft zeigt sich besorgt: Die Ebola-Epidemie wirke sich sehr negativ auf die Entwicklung der betroffenen Länder aus. Er warnt vor der "Stigmatisierung eines ganzen Kontinents".

Gespräch vom 12.09.2014
Martin Pollack, der Träger des Leipziger Buchpreises 

Ukraine und der Westen"Beschämend geringes Wissen"

Viele Menschen in der Ukraine fühlen sich vom Westen missverstanden, so beschreibt der österreichische Schriftsteller Martin Pollack seine Eindrücke seiner Reise - er besucht derzeit die Buchmesse in Lwiw.

Eine Kiste mit Plastikmüll aus dem Meer, fotografiert im Hafen von Neustadt in Holstein

Kunststoffe"Bankrott-Erklärung der Chemie-Industrie"

Kein Recycling von Plastik mehr, sagt der Chemiker und Verfahrenstechniker Michael Braungart. Stattdessen müssten völlig andere Produkte erfunden werden: Materialien, die wieder in Kreisläufe gelangen könnten.

Blick auf die Ruine des Urquhart Castle am Loch Ness in den Schottischen Highlands

Europa "Beispiel Schottlands könnte Schule machen"

Wie verhält sich Brüssel, sollte Schottland unabhängig werden? Das ist völlig unklar, sagt der Politologe Robert Kaiser. Die Entscheidung werde aber sicherlich Einfluss auf andere Unabhängigkeitsbewegungen in Europa haben.

Gespräch vom 11.09.2014
US-Präsident Barack Obama im Weißen Haus.

IS-Bekämpfung"Luftschläge allein reichen nicht aus"

Luftschläge gegen die IS, wie sie US-Präsident Barack Obama angekündigt hat, seien kein Allheilmittel, kritisiert Bente Scheller, Leiterin des Beiruter Büros der Heinrich-Böll-Stiftung. Sie vermisst einen strategischen Plan zur Lösung des IS-Problems.

Oscar Pistorius auf der Anklagebank während des Schlussplädoyers der Staatsanwaltschaft.

Oscar Pistorius"Die gefährliche Person war er selbst"

Der Sportler Oscar Pistorius hat seine Freundin erschossen - das sei ein Versehen gewesen, meint der Angeklagte. Seine Begründung: Er hatte Angst vor Einbrechern. Ein typisches Beispiel für die südafrikanische Paranoia, meint die Autorin Margie Orford.

Gespräch vom 10.09.2014
Ein irakischer Shiit trägt einen Schirm mit dem Umirssen des Iraks.

IrakKermani: Religiöse Minderheiten ohne Zukunft

Einen Irak mit religiöser Vielfalt werde es nicht mehr geben, sagt Navid Kermani. Der Schriftsteller glaubt nicht, dass das Christentum als prägende Kultur im Irak noch eine Zukunft hat - das Misstrauen sei gewaltig.

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