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Studio 9

Rekrutierung über FacebookDie Undercover-Dschihadistin
Eine Frau schaut auf eine Website mit Propaganda des IS. (picture alliance/dpa/Oliver Berg)

Über Wochen spielte eine junge französische Journalistin eine Konvertitin und wird via Facebook von einem Dschihadisten umworben. "Undercover-Dschihadistin" heißt ihr Buch darüber. Es sei eine Antwort auf die Lügen des Netzwerks "Islamischer Staat".Mehr

weitere Beiträge

Interview

Interview vom 04.05.2015

Migration damals und heuteFür Integration braucht man Geduld

Die Vertreibung der Sudetendeutschen nach dem Zweiten Weltkrieg geht auf Verfügungen des damaligen tschechoslowakischen Staatsoberhaupts Edvard Benes (1884-1948) zurück. Die etwa 150 von Benes zwischen 1940 und 1945 erlassenen Dekrete gehören zu den umstrittensten europäischen Rechtsakten. Auf der Grundlage der Verfügungen wurden etwa drei Millionen Deutsche sowie die vorwiegend in der Slowakei lebende ungarische Minderheit ihrer Rechte und ihres Eigentums beraubt. (picture alliance / dpa / CTK_Photo)

Wie die Flüchtlinge heute wurden auch die Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg nicht mit offenen Armen in Deutschland empfangen. Integration war und ist dennoch möglich, sagt der Forscher Jochen Oltmer. Sie dauert allerdings 30 bis 40 Jahre.

Ein "Betreten Verboten" - Schild ist am 21.04.2015 an einem Gleis am Hauptbahnhof in Kiel (Schleswig-Holstein) zu sehen. (picture alliance / dpa / Carsten Rehder)

Vor dem BahnstreikEvangelische Kirche fordert Tarifeinheit

Deutschland steht von einer Woche Bahn-Streik. Die Lokführer machen auch deswegen Druck, weil sie das Tarifeinheitsgesetz fürchten, das im Sommer kommen soll. Hinter dem Gesetz stehen aber Regierung, DGB, viele Arbeitgeber - und selbst die EKD.

Interview vom 02.05.2015
Citrusfrüchte in einem Wintergarten (picture alliance / Klaus Rose)

"Real-Optimismus"Wie man aus Zitronen Limonade macht

Der Heilpraktiker Peter Breidenbach ruft zu einem "Real-Optimismus" auf. Auch in einer misslichen Situation lohne es sich, aktiv zu werden und Verantwortung dafür übernehmen, dass die Lage besser werde, lautet sein Credo.

Ein Ausschnitt aus dem Film "Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens" von Friedrich Wilhelm Murnau aus dem Jahr 1922  ist am 12.09.2013 in Langenfeld (Nordrhein-Westfalen) in der Ausstellung "Auf Draculas Spuren. Geister und Vampire in der Kunst- und Kulturgeschichte" zu sehen. (picture-alliance / dpa / Henning Kaiser)

Anglist Elmar SchenkelDie Gespenster wohnen in der Seele

In der Zeit des Ersten Weltkrieges erlebte die Beschäftigung mit Geistern einen Boom, weil Angehörige mit ihren Gefallenen wieder in Kontakt treten wollten, erzählt der Anglist Elmar Schenkel. Er organisiert die internationale Konferenz "Ghost" in Leipzig.

Interview vom 30.04.2015
Bernhard Pörksen, Professor für Medienwissenschaft (picture alliance / ZB - Karlheinz Schindler)

NSA-Affäre Ohne Empörung kein Skandal

Der amerikanische Geheimdienst NSA hat den BND dazu benutzt, in Deutschland und Europa Spionage zu betreiben. Die Bundesregierung soll davon gewusst haben. Der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen erklärt, warum die deutsche Öffentlichkeit den Fall noch nicht als Skandal begreift.

Interview vom 29.04.2015
Eine Auswahl an Zahnarztinstrumenten. (imago / Westend61)

Tag gegen LärmAuch leise Töne können nervend sein

Einen Zahnarztbohrer hört wohl niemand gern. Und wer wohnt schon gern in einer Flugschneise? Trotzdem empfinden nicht alle Menschen die gleichen Geräusche als unangenehm, sagt die Akustikprofessorin Brigitte Schulte-Fortkamp.

Erythrozytenkonzentrat, auch Blutkonserven genannt, liegen am 14.08.2014 in einem Kühlraum der Blutspende beim Deutschen Roten Kreuz DRK in Cottbus (dpa / Patrick Pleul)

Blutspende-UrteilVerbot für Schwule kann rechtens sein

Homosexuelle Männer dürfen in Deutschland kein Blut spenden. Grund ist ein erhöhtes HIV-Risiko. Der EuGH hat diese Regelung nicht grundsätzlich in Frage gestellt, aber eine bessere Prüfung gefordert. Eine gute Entscheidung, sagt der Mediziner Rainer Seitz.

Jugendliche in Baltimore attackieren am 25.  April 2015 einen Polizeiwagen. (imago stock&people)

Unruhen in BaltimoreSchwere Versäumnisse der US-Kommunen

Baltimore kommt nicht zur Ruhe, Krawalle und Polizeieinsätze bestimmen das Bild. Der Tod eines jungen Schwarzen versetzt die Bürger in Aufruhr. Für den Politologen Patrick Vormann sind schwere Versäumnisse der Kommunen die Ursache.

Interview vom 28.04.2015
Die Auschwitz-Überlebende Eva Kor sitzt am 21.04.2015 im Gerichtssaal in Lüneburg (Niedersachsen) (pa/dpa/Stratenschulte)

Lüneburger Auschwitz-ProzessVergeben als psychologische Geste

Darf es nach Auschwitz überhaupt ein Verzeihen geben? Darüber wird nach der öffentlichen Geste der Überlebenden Eva Kor im Prozess gegen den SS-Mann Otto Gröning diskutiert. Der Publizist Micha Brumlik warnt davor, von außen Urteile über die Handlungen der Opfer abzugeben.

Die Treppenstraße in Kassel (Hessen), aufgenommen am 04.10.2013. Sie gilt als erste Fußgängerzone Deutschlands und wurde im November vor 60 Jahren eröffnet. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Architektur der NachkriegsjahrzehnteFortschrittsglauben in Beton

Welche Gebäude aus den Nachkriegsjahrzehnten sollten erhalten bleiben? Viele Bürger finden sie hässlich, Denkmalpfleger halten dagegen. Aufklärung über den "Zeugniswert" der Bauten könne helfen, sagt Heiner Farwick, Präsident des Bundes Deutscher Architekten.

Eine Frau in Nepal läuft an einem zerstörten Haus vorbei. (AFP / Prakash Singh)

Erdbeben in Nepal"Wir können vor Ort autark arbeiten"

Die Hilfsorganisation I.S.A.R. hat 52 Einsatzkräfte nach Nepal entsandt. Das Team aus Logistikern, Notärzten und Krankenschwestern soll zunächst einen medizinischen Behandlungsplatz für die Erdbebenopfer aufbauen, sagt I.S.A.R.-Vorsitzende Daniela Lesmeister.

Interview vom 27.04.2015
Zu sehen ist nur noch der Rumpf des Turms und Stufen, die dorthin führen, drumherum weitere eingestürzte Gebäude und Menschen. (picture alliance / dpa / Narendra Shrestha)

Erdbeben in NepalTempel sind nicht für immer verloren

Das Erdbeben in Nepal hat auch das kulturelle Erbe des Landes schwer beschädigt, darunter Weltkulturdenkmäler im Tal von Kathmandu. Doch zerstörte Tempel können wieder aufgebaut werden, sagt der Kunsthistoriker Adalbert Gail.

Interview vom 25.04.2015
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