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31.05.2015, 15:05 Uhr Interpretationen
Sergej Prokofjews 3. Klavierkonzert
Der Klassiker in der Moderne
Gast: Rainer Maria Klaas, Pianist und Klavierforscher
Moderation: Philipp Quiring
Ein Stück Weltmusik, wenn man die Entstehungs- und Aufführungsorte heranzieht, mit denen das C-Dur Konzert für Klavier und Orchester verbunden ist. Aufgeführt erstmalig 1921 in Chicago und ein Jahr später in Paris, liegt die Entstehungszeit mitten in der Auslandsperiode Prokofjews. Nach den zwei Konzerten der Studentenzeit mit grotesker Klangsprache und ausgearbeiteter innovativer Formgebung, folgt nach dem Ersten Weltkrieg das dritte in klassizistischer Form. Es ist dreisätzig gebaut und von der melodischen Tonsprache her eingängiger gehalten, wodurch es beim Publikum und den Interpreten gleichermaßen sehr beliebt wurde.
Neben Klavierkonzerten von Ravel und Bartok erhielt es so als einziges Prokofjew-Konzert und als eines von wenigen Klavierkonzerten des 20. Jahrhunderts Einzug in das Standardrepertoire; wurde zu einem Klassiker in der Moderne.  

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