Forschung und Gesellschaft / Archiv /

Intelligent ohne Gehirn?

Die Neurobiologie der Pflanzen

Von Falk Fischer

Eine Auenlandschaft
Eine Auenlandschaft (Stock.XCHNG)

Die Fortschritte in der Molekularbiologie und Gentechnik haben vielfach den Blick auf die Pflanze verengt. Viele Forscher sehen in ihr nur einen komplizierten biochemischen Apparat, der ein genetisches Programm abspult.

Jüngere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass Pflanzen offenbar auch über eine Art Nervensystem verfügen, dass sie kommunizieren, wahrnehmen und lernen können und über ein Gedächtnis und so etwas wie ein Immunsystem verfügen. Dies alles jedoch deutlich anders strukturiert als bei Tieren und Menschen.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.

Beitrag hören

 
 
Dradio Audio
Kein Audio aktiv
 
 
 
 
 

Forschung und Gesellschaft

GesundheitWenn der Tic zum Symptom wird

Eine schreiende junge Frau

Sie stoßen Laute aus, machen Tiergeräusche nach oder grimassieren unkontrolliert: Die Variabilität der Tics bei Menschen mit Tourette-Syndrom ist extrem groß. Oft wird die Krankheit deshalb gar nicht erkannt.

Psychisch krankBorderline-Störung - Eine Modediagnose?

Ein halbierter, geöffneter Kopf: Medizinisches Modell im Psychiatriemuseum Riedstadt / Hessen.

In den letzten Jahren ist die Zahl von Patienten mit einer Borderline-Persönlichkeitsstörung erheblich gestiegen. Aber ein klares Krankheitsbild zu definieren, ist für viele Mediziner schwer. Eine Spurensuche.

MedizinDer Nahtod

Klinik Intensivstation Charité

Seit die moderne Reanimationsmedizin immer mehr Patienten nach einem Herzstillstand wiederbeleben kann, nehmen die Berichte von Nahtoderlebnissen weiter zu. Sie faszinieren Menschen seit jeher, doch gibt es sie wirklich? Und wie kommen sie zustande?