Donnerstag, 31. Juli 2014MESZ05:18 Uhr

Kommentar

Ukraine-KriseSanktionen setzen Putin unter Druck
Russlands Präsident Wladimir Putin bei einer Pressekonferenz

Vor allem im Ölgeschäft wird Russland die neuen Sanktionen zu spüren bekommen, vermutet Moskau-Korrespondentin Gesine Dornblüth. Sollte Putin wegen der Handelsbeschränkungen in der Ukraine-Frage einlenken, wird sein Volk ihm das als Schwäche auslegen.Mehr

BetreuungsgeldNoch keine Chancengleichheit
Die Tagesmutter Gina Schuster hält in Ratingen (Nordrhein-Westfalen) ein Kind auf dem Arm.

Das Betreuungsgeld musste kommen und es kam. Ein "Mia san Mia"-Projekt, mit der die CSU zeigen wollte, dass man sie in Berlin braucht - ohne Rücksicht auf Verluste, findet Katharina Hamberger.Mehr

Russland Ein entwürdigendes Schauspiel
Wladimir Putin sitzt an einem Mikrofon, gestikuliert und spricht

Russlands Regierung diskreditiert mit ihrer Unterstützung der Ukraine-Rebellen eine der schönsten und vielseitigsten Kulturen der Welt. Weil die Regierungschefs der EU auf Freiheit und Demokratie vereidigt sind, sei es ihre Pflicht dies zu geißeln, kommentiert Thomas Franke.Mehr

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Kommentar / Archiv | Beitrag vom 06.08.2012

In eigener Sache

Es darf kein Zweifel an der Unabhängigkeit von Deutschlandradio entstehen. Angeblich konnte der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus einen auf der Startseite von Deutschlandradio Kultur am 20. Juli nach der Sendung dort eingestellten Kommentar "löschen lassen". Der Vorwurf trifft selbstverständlich nicht zu.

Der Intendant hatte die Beschwerden des Wehrbeauftragten schriftlich zurückgewiesen. Der Kommentar sei presserechtlich nicht zu beanstanden. Doch auch im Deutschlandradio gibt es Kommunikationspannen. Die Redaktion hatte den Beitrag ohne Rücksprache entfernt. Aus journalistisch plausiblen Gründen. Die Vehemenz des Angriffs auf den Wehrbeauftragten erschließe sich nicht aus dem Sachverhalt. Kritik müsse an der Sache orientiert bleiben. Diese journalistische Bewertung trifft zu. Da der Kommentar aber gesendet wurde, war die Entscheidung dennoch falsch. Das höchste Gut des Deutschlandradios ist seine Glaubwürdigkeit. Der Kommentar steht wieder im Netz.

Peter Lange
Chefredakteur Deutschlandradio Kultur

(Dieser Beitrag wurde am 6. August 2012, 14:06 Uhr erstellt)