Donnerstag, 18. Dezember 2014MEZ10:36 Uhr

Kommentar

Währungskrise in RusslandIn der Rubel-Falle
Passanten am Dienstag in Moskau: Der russische Rubel ist auf ein Rekordtief gefallen.

Der sinkende Öl-Preis der vergangenen Tage hat den Crash des Rubels ausgelöst. Er ist aber auch das Ergebnis von Versäumnissen der russischen Führung, kommentiert Markus Sambale, ARD-Korrespondent in Moskau. Mehr

Mehdorn und der BERScheitern auf der ganzen Linie
Der Chef des Hauptstadtflughafens BER und frühere Air Berlin-Chef: Hartmut Mehdorn

Hartmut Mehdorn hat angekündigt, seinen Job als Geschäftsführer der Berliner Flughafen-Baustelle BER vorzeitig aufzugeben. Ein Eingeständnis, dass er dieses Pannenprojekt nicht bis 2017 in den Griff bekommen hätte, meint Claudia van Laak. Mehr

PegidaKlares Feindbild, einfache Heilslehre
Pegida-Demonstration in Dresden

Pegida, Dügida oder Bagida: Es war nur eine Frage der Zeit, bis der europaweite Rechtstrend auch in Deutschland ein Gesicht bekommt. Doch eigentlich klingen viele der Forderungen wie bei der CSU abgeschrieben, meint Güner Balcı.Mehr

weitere Beiträge

Politisches Feuilleton

KonsumrauschShoppen als Chance
Ein Mann mit beiden Händen voller Einkaufstüten geht kurz vor Weihnachten 2012 durch die Münchner Innenstadt.

"So etwas Ähnliches habe ich schon" oder "Brauch' ich nicht" - solche Reaktionen angesichts neuer Produkte großer Konzerne lässt der Kabarettist Till Reiners nicht gelten. Immer mehr zu kaufen ist schließlich nicht das Einzige, was der Konsument für die Konzerne tun kann. Mehr

weitere Beiträge

Kommentar / Archiv | Beitrag vom 06.08.2012

In eigener Sache

Es darf kein Zweifel an der Unabhängigkeit von Deutschlandradio entstehen. Angeblich konnte der Wehrbeauftragte Hellmut Königshaus einen auf der Startseite von Deutschlandradio Kultur am 20. Juli nach der Sendung dort eingestellten Kommentar "löschen lassen". Der Vorwurf trifft selbstverständlich nicht zu.

Der Intendant hatte die Beschwerden des Wehrbeauftragten schriftlich zurückgewiesen. Der Kommentar sei presserechtlich nicht zu beanstanden. Doch auch im Deutschlandradio gibt es Kommunikationspannen. Die Redaktion hatte den Beitrag ohne Rücksprache entfernt. Aus journalistisch plausiblen Gründen. Die Vehemenz des Angriffs auf den Wehrbeauftragten erschließe sich nicht aus dem Sachverhalt. Kritik müsse an der Sache orientiert bleiben. Diese journalistische Bewertung trifft zu. Da der Kommentar aber gesendet wurde, war die Entscheidung dennoch falsch. Das höchste Gut des Deutschlandradios ist seine Glaubwürdigkeit. Der Kommentar steht wieder im Netz.

Peter Lange
Chefredakteur Deutschlandradio Kultur

(Dieser Beitrag wurde am 6. August 2012, 14:06 Uhr erstellt)