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Im Rausch der Erschöpfung

Extremathleten suchen ihre Grenzen

Von Günter Herkel

Was treibt Menschen an, die sich bis zur äußersten körperlichen Belastung quälen?
Was treibt Menschen an, die sich bis zur äußersten körperlichen Belastung quälen? (AP Archiv)

Ein klassischer Marathon ist nicht genug! Ob 24 Stunden-Lauf oder Vier-Wüsten-Rennen - Extremsportler suchen andere Herausforderungen. Und Deutschland ist die Hochburg solcher Athleten.

Ein klassischer Marathon reizt sie längst nicht mehr. Extremsportler suchen andere Herausforderungen: den 100-Kilometer-Lauf, den 166 Kilometer langen Ultra Trail rund um das Mont Blanc Massiv oder gar das Vier-Wüsten-Rennen – vier mal 250 Kilometer in jeweils sechs Tagesetappen durch Wüste Gobi, die Sahara, die Atacama-Wüste und die Antarktis. Ironman? Extremsportler wählen gleich den Ultraman: zehn Kilometer Schwimmen, 540 Kilometer auf dem Rad, zum Abschluss ein doppelter Marathon.

Deutschland ist die Hochburg solcher Extremsportler. Die 1985 gegründete Deutsche Ultramarathon-Vereinigung gilt als weltweit größte Organisation ihrer Art. Eines ihrer aktuell wichtigsten Ziele ist die Etablierung einer offiziellen Deutschen Meisterschaft im 24-Stunden-Lauf.

Was sind das für Menschen, die sich immer wieder – gelegentlich geradezu zwanghaft - bis zur äußersten körperlichen Erschöpfung quälen? Was treibt sie an? Wie weit gehen sie, um die Grenzen ihrer Leistungsfähigkeit zu erkunden?

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