Seit 11:07 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:07 Uhr Tonart
 
 

Die Reportage / Archiv | Beitrag vom 22.01.2012

Im Abseits

Junge Afrikaner hoffen auf eine Fußballkarriere in der Türkei

Von Luise Sammann und Fatih Kanalici

Viele Jugendliche in Afrika verbinden mit dem Fußball große Hoffnungen. (AP Archiv)
Viele Jugendliche in Afrika verbinden mit dem Fußball große Hoffnungen. (AP Archiv)

Von den vielen hunderttausend afrikanischen Flüchtlingen, die jedes Jahr in der Türkei stranden, hoffen manche auch auf eine Fußballkarriere. Doch statt zu gutbezahlten Profis werden sie zu illegalen Einwanderern.

250.000 Flüchtlinge, so schätzt die Internationale Organisation für Migration, stranden jedes Jahr auf ihrem Weg nach Europa in der Türkei. Bleiben will dort kaum einer von ihnen, denn eine Chance auf Asyl gibt es für sie am Bosporus nicht. Und dennoch: Eine kleine Gruppe hofft schon hier, vor den Toren der EU, auf ein besseres Leben. Es sind junge afrikanische Fußballspieler, die von einer Karriere in der türkischen Süper Lig träumen.

So genannte Agenten, die den Nigerianern, Ghanaern, Kamerunern oder auch Senegalesen in ihrer Heimat Profi-Verträge und große Karrieren versprechen, schleusen sie für mehrere Tausend Euro nach Istanbul. Erst da wird den jungen Spielern klar, dass hier niemand auf sie wartet: Kein Vertrag, keine Arbeitsgenehmigung, keine Unterkunft.

Eine Reportage von Luise Sammann und Fatih Kanalici.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokumentoder im barrierefreien Textformat

Die Reportage

Lesen als Therapie Shakespeare fürs Hirn
Lesegruppe bei "The Reader" in Liverpool (Deutschlandradio / A. Faber   )

Laut lesen macht frei und glücklich, behauptet Jane Davis. Sie hat vor über zehn Jahren "The Reader" in Liverpool gegründet. Frauen und Männer mit Traumata, Alkohol- oder Familienproblemen kommen zum Lese-Treff. Zwei Literaturagenten haben in Berlin eine eigene Gruppe gegründet.Mehr

Jobben im RuhestandArme Rentner, reiches Land
Nahaufnahme der Hand einer alten Frau, die ein paar Münzen zählt.  (imago stock&people)

Bis zu eine Million Ruheständler arbeiten in Mini- oder Teilzeitjobs, so die Schätzunge der Bundesagentur für Arbeit. Renate Paulat, 81, ist eine davon. Sie betreut Demenzkranke, die genauso alt sind wie sie. Wir haben sie und andere Menschen besucht, die im Ruhestand jobben.Mehr

Mit der Bundeswehr im NordirakDer Soldat Steffen Schwarz
Ausbilder, Dolmetscherin und Peschmerga bei der Abschlussprüfung (Deutschlandradio / T. Dallmann)

Von Niedersachsen in den Nordirak. Major Steffen Schwarz bildet kurdische Peschmerga-Offiziere in der Nähe von Mossul aus. Was macht es mit einem Menschen, wenn plötzlich Freunde, Familie und Heimat fehlen? Tino Dallmann über den Alltag eines Berufssoldaten. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur