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Literatur / Archiv | Beitrag vom 27.05.2008

Illusionen des Reisens

Die Literatur und das neue Allerweltsgefühl

Von Katrin Schumacher

Gereist wird auch in der Literatur ganz gerne. (Stock.XCHNG / Christopher Bruno)
Gereist wird auch in der Literatur ganz gerne. (Stock.XCHNG / Christopher Bruno)

Die Literatur schickt ihre Protagonisten gerne an fremde Orte. In interessanten Szenerien scheinen sie mehr zu erleben als in vertrauter Umgebung: intensive Farben, fremde Gerüche, unerwartete Situationen. Fremde Körper und klimatische Extreme versetzen in unruhige, literarisch sehr fruchtbare Zustände.

Zwar ist die Welt längst ein gemeinsamer Erfahrungsraum geworden, in dem die kulturellen Unterschiede verschwinden. Und doch soll die Fremde weiterhin außergewöhnliche Erlebnisse liefern. Gereist wird mehr denn je - auch im Buch.

Doch melden einige literarische Stimmen ihre Zweifel an und unterlaufen diese Art Reiseillusion mit mal amüsanten, mal tragischen Erzählungen. Sie befragen die Selbstverständlichkeiten der global generation, begegnen den Reisenden mit Skepsis, Satire und Ironie. Und unterlaufen die glamouröse Inszenierung der transnationalen Gemeinschaft.

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Literatur

Die SchattenlinieJoseph Conrads letzte Reise
Der englischsprachige Schriftsteller Joseph Conrad, aufgenommen im Dezember 1915. (picture-alliance / dpa / dpaweb  )

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