Seit 18:30 Uhr Hörspiel
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 18:30 Uhr Hörspiel
 
 

Literatur / Archiv | Beitrag vom 27.05.2008

Illusionen des Reisens

Die Literatur und das neue Allerweltsgefühl

Von Katrin Schumacher

Gereist wird auch in der Literatur ganz gerne. (Stock.XCHNG / Christopher Bruno)
Gereist wird auch in der Literatur ganz gerne. (Stock.XCHNG / Christopher Bruno)

Die Literatur schickt ihre Protagonisten gerne an fremde Orte. In interessanten Szenerien scheinen sie mehr zu erleben als in vertrauter Umgebung: intensive Farben, fremde Gerüche, unerwartete Situationen. Fremde Körper und klimatische Extreme versetzen in unruhige, literarisch sehr fruchtbare Zustände.

Zwar ist die Welt längst ein gemeinsamer Erfahrungsraum geworden, in dem die kulturellen Unterschiede verschwinden. Und doch soll die Fremde weiterhin außergewöhnliche Erlebnisse liefern. Gereist wird mehr denn je - auch im Buch.

Doch melden einige literarische Stimmen ihre Zweifel an und unterlaufen diese Art Reiseillusion mit mal amüsanten, mal tragischen Erzählungen. Sie befragen die Selbstverständlichkeiten der global generation, begegnen den Reisenden mit Skepsis, Satire und Ironie. Und unterlaufen die glamouröse Inszenierung der transnationalen Gemeinschaft.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat

Literatur

Oswald EggerBerliner Rede zur Poesie
(picture alliance / dpa / Rolf Haid)

25 Jahre Literaturwerkstatt Berlin – das war Anlass zu einem Festakt am 12. September. Doch künftig wird die Literaturwerkstatt Berlin "Haus für Poesie" heißen und jährlich eine Rede zur Poesie ausloben: Oswald Egger läutete die neue Zeit ein.Mehr

Buchcover lesenTaschenbücher der 1950er-Jahre
Der SPD-Politiker Reinhard Klimmt in seiner Saarbrücker Wohnung, aufgenommen am 29.7.2002. Der ehemalige Bundesverkehrsminister und frühere saarländische Ministerpräsident ist leidenschaftlicher Sammler afrikanischer Kunst und von Büchern. | (picture-alliance / dpa / Becker & Bredel)

Als letzte große Buchmarktinnovation vor dem E-Book prägte das Taschenbuch die Kulturgeschichte der Nachkriegszeit. Es wurde gering geschätzt als billige Massenkultur, demokratisierte jedoch den Zugang zu Literatur und Wissen.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur