Samstag, 29. November 2014MEZ08:29 Uhr

Buchkritik

KurzprosaDer Krieg als grausames Theater des Absurden
Ein US-Soldat von der 4. Infantriedivision patrouilliert am 24.8.2003 in Samarra nördlich der irakischen Hauptstadt Bagdad.

Verrohung, Verdrängung, Sterben und Töten. Die absurde Sinnlosigkeit des Krieges erzählen die Icherzähler in den zwölf Geschichten des Bandes "Wir erschossen auch Hunde". Ihr Verfasser Phil Klay war selbst als Presseoffizier der US-Armee im Irakkrieg.Mehr

SachbuchLässt sich Demenz verhindern?
Auf dem Bild ist ein an Demenz erkrankter Mann in einem Seniorenheim zu sehen. In der rechten Hand hält er eine Hantel. Der Rentner nimmt an der Morgengymnastik teil. 

Der Buchtitel klingt reißerisch, doch die These des Autors ist ernst: In "Die Alzheimer-Lüge" will Michael Nehls aufzeigen, dass Demenz auf ungesundes Verhalten zurückzuführen ist - und keine natürliche Begleiterscheinung des Alterns ist.Mehr

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Buchkritik / Archiv | Beitrag vom 13.07.2012

Ihr Buchhändler empfiehlt

Frank Westerman: "Das Schicksal der weißen Pferde"; Christoph Leuchter: "Letzter Akt"; John Boyne: "Das späte Geständnis des Tristan Sadler"

Bücherstapel
Bücherstapel (AP)

Immer freitags sprechen wir mit Buchhändlern aus ganz Deutschland. Von ihnen wollen wir wissen, wie sie Neuerscheinungen und aktuelle Entwicklungen auf dem Buchmarkt einschätzen. Heute mit Torsten Lager von der Bücherstube Fuhlsbüttel in Hamburg.

Ein besonders spannendes und lehrreiches Buch:
"Das Schicksal der weißen Pferde" von Frank Westerman
C.H.Beck, 288 Seiten, 19,95 Euro

Ein besonders schönes Buch:
"Letzter Akt" von Christoph Leuchter
Steidl, 192 Seiten, 18 Euro

Den persönlichen Lieblingstitel:
"Das späte Geständnis des Tristan Sadler" von John Boyne
Arche Literatur Verlag, 332 Seiten, 19,95 Euro