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Feiertag / Archiv | Beitrag vom 24.02.2013

Ich lasse dich nicht los

Jakob kämpft mit dem Unbekannten

Von Harald Schwillus, Halle (Saale)

Die biblische Jakobsgeschichte fasziniert viele Menschen bis heute. (dpa / picture alliance / Hansjürgen Wiedl)
Die biblische Jakobsgeschichte fasziniert viele Menschen bis heute. (dpa / picture alliance / Hansjürgen Wiedl)

Die alte biblische Erzählung vom Kampf Jakobs mit einem Unbekannten ist rätselhaft. Mit wem kämpft Jakob da eigentlich: mit einem Engel, mit Gott selbst? Was bedeutet dieser Kampf und sein Ergebnis: eine ausgerenkte Hüfte, ein Segen, ein neuer Name für Jakob? Nicht nur Juden und Christen bewegen diese Fragen bis heute.

Die Zeit am frühen Morgen, wenn das erste Tageslicht fahl und kühl erscheint, hat eine ganz besondere Stimmung. Für die einen geht jetzt vielleicht der Samstagabend zu Ende – nach Arbeit oder Vergnügen. Da überfällt einen das Licht geradezu und kommt eigentlich zur Unzeit. Für manch andere ist eine Nacht vorbei, in der sie nicht recht schlafen konnten – vielleicht haben sie Gedanken gewälzt, die sich nicht beiseiteschieben ließen. Und dann gibt es noch die Menschen, die sehr bewusst im Morgengrauen aufstehen, für die der Beginn des neuen Tages mit prächtigem Sonnenaufgang oder auch mit dunstverhangenem Licht jedesmal ein wunderbares Schauspiel ist.

Das Dunkle der Nacht und die Helle des neuen Tages, – das ist etwas, das auch in einem sehr urtümlichen Text des Buches Genesis im Alten Testament von Bedeutung ist. Um den Erzvater Jakob geht es da, der am Fluss Jabbok eine ganze Nacht lang bis zum Morgengrauen mit einem Unbekannten auf Leben und Tod kämpfen muss. Und Jakob lässt ihn erst los, als er von ihm gesegnet wird.

Diese Erzählung ist sehr vielschichtig und hat viele Interpretationen und Deutungen erfahren – einigen davon will ich heute Morgen nachgehen.

Das Dunkle der Nacht und die Helle des neuen Tages, der neue Perspektiven und Hoffnungen eröffnet – davon spricht die Erzählung im 32. Kapitel des Buches Genesis im Alten Testament. Da geht es um Jakob. Er war aus seiner Heimat weggegangen, weil er unter höchst unredlichen Umständen seinen Bruder Esau um den Segen betrogen hatte, den ein Vater dem Erstgeborenen kurz vor seinem Tod spendete. Und auch seinen alten und fast erblindeten Vater Isaak hat er hinters Licht geführt und ihm vorgegaukelt, er sei Esau – und so den Segen erschlichen.

Noch am gleichen Tag muss er vor dem Zorn seines Bruders Esau fliehen. Er geht zu entfernten Verwandten. Dort heiratet er die beiden Töchter seines Onkels Laban und wird von diesem betrogen und betrügt auch selbst seinen Onkel. Alles in allem eine verworrene Geschichte voll von krummen Touren Jakobs.

Nach zwanzig Jahren kommt es zum endgültigen Bruch mit Laban und Jakob macht sich auf den Weg zurück in seine Heimat – zu Esau. Er weiß ganz genau, was er mit seinen Betrügereien angerichtet hat und ist daher voll Furcht vor der Reaktion seines Bruders. Hat er doch erfahren, dass Esau ihm mit 400 Mann entgegenzieht – um Vergeltung zu üben oder zur Begrüßung? Jakob ist sich unsicher.

Schließlich erreicht er den Grenzfluss Jabbok, der ihn noch von Esau und seiner Heimat trennt. Jakob bringt seine Familie und seine gesamte Habe durch eine Furt ans heimatliche Ufer hinüber.

Und dann erzählt das Alte Testament weiter:

"Als nur noch er allein zurückgeblieben war, rang mit ihm ein Mann, bis die Morgenröte aufstieg. Als der Mann sah, dass er ihm nicht beikommen konnte, schlug er ihn aufs Hüftgelenk. Jakobs Hüftgelenk renkte sich aus, als er mit ihm rang. Der Mann sagte: Lass mich los; denn die Morgenröte ist aufgestiegen. Jakob aber entgegnete: Ich lasse dich nicht los, wenn du mich nicht segnest. Jener fragte: Wie heißt du? Jakob, antwortete er. Da sprach der Mann: Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel [Gottesstreiter]; denn mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen. Nun fragte Jakob: Nenne mir doch deinen Namen! Jener entgegnete: Was fragst du mich nach meinem Namen? Dann segnete er ihn dort.

Jakob gab dem Ort den Namen Penuël [Gottesgesicht] und sagte: Ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen und bin doch mit dem Leben davongekommen. Die Sonne schien bereits auf ihn, als er durch Penuël zog; er hinkte an seiner Hüfte." (Gen 32,25-32; Einheitsübersetzung)


Kampf und Segen – das sind die zentralen Themen dieses Bibeltextes. Für unsere Ohren klingt hier manches fremd. Da kämpft jemand mit einem übermenschlichen Gegner auf Leben und Tod – und kann bestehen. Er stellt sogar eine Forderung. Aber was fordert er: nicht Macht und Unterstützung gegen seinen Bruder Esau und auch nicht eine durch göttliches Eingreifen vermittelte Beilegung seines Konflikts mit ihm. Nein: er erbittet den Segen des Unbekannten. Dieser Segen scheint ihm so wichtig zu sein wie ehedem der erschlichene Segen seines Vaters Isaak.

Die herausragende Bedeutung des Segens in biblischer Zeit ist für viele Menschen unserer Tage kaum mehr nachvollziehbar. Er begründet ein ganz persönliches und intensives Verhältnis zu Gott. Birgitta Aicher, Pastoralverantwortliche im Bistum Basel, fasst diese theologischen Überlegungen mit Blick auf Jakob so zusammen:

"Dass der Segen in unserer Denk- und Sprachwelt […] einen geringen Stellenwert einnimmt, ist offenkundig. Meist verwenden wir Segen in formelhafter Wendung, wie: ‚Sich regen bringt Segen‘. Damit wird zum Ausdruck gebracht, dass es zu materiellen Wohlstand bringen kann, wer sich fleißig bemüht und anstrengt. Dies liegt dem biblischen Verständnis allerdings fern. Denn der Segen ist dort eine Gabe, die nicht in den Bereich des materiellen Besitzes, des Habens fällt. Er entspringt auch nicht der Leistung und dem Tun des Menschen. Trotzdem ist er sehr wohl im profanen Alltag biblischer Personen anzutreffen. In jeder menschlichen Begegnung spielt nämlich nach alttestamentlicher Vorstellung Segen eine Rolle. So ist im Hebräischen das Wort für ‚Grüßen‘ und ‚Segnen‘ […] identisch […]. Aber auch im Deutschen schwingt diese Verbindung von ‚Grüßen‘ und ‚Segnen‘ noch mit. Wenn wir uns auf der Straße ein ‚Grüß Gott‘ zurufen, so tun wir dies im Grunde genommen deshalb, weil wir es gut mit unserem Gegenüber meinen. […] Bittet Jakob um den Segen Gottes, so will er sich an Gott ge- und mit Gott verbunden wissen. Er bittet dabei auch um die Kraft zu einer neuen und segensvollen Begegnung mit seinem Bruder. Es geht aber auch um die Kraft für ein neues Leben, damit aus dem Betrüger (Jakob) ein Gottesstreiter (Israel) werden kann."

Jakob kämpft am Fluss Jabbok allein gegen einen mächtigen Unbekannten, dem er nur mit äußerster Mühe und Kraftanstrengung standhält – eine dunkle und geheimnisvolle Geschichte. Sie ist sehr alt und erzählt ursprünglich wohl von einem Flussgeist oder Dämon, der in der Dunkelheit der Nacht enorme Kräfte besitzt, bei Tagesanbruch aber seine Macht verliert. Solche Geschichten gibt es in vielen Kulturen: sie erzählen von dämonischen Wesen, die an Flussübergängen oder an Wegkreuzungen Menschen überfallen und töten.

Das Volk Israel hat diese Geschichte in seine Erzählwelt aufgenommen. Es hat sie mit Jakob verbunden – mit jenem Jakob, der auf der Rückkehr zu seinem Bruder Esau sich nicht ohne weiteres traut, den Grenzfluss Jabbok zu überschreiten. Die Erzählung spricht jetzt in beeindruckenden Worten von einem Gott, der nicht einfach nett und harmlos ist. Jakob muss mit ihm – mit seiner Vorstellung von Gott und Segen – kämpfen. Erst so wird er zum Stammvater des jüdischen Volkes, zu Israel – denn erst am Ende des Kampfes gibt ihm der Unbekannte einen neuen Namen: "Nicht mehr Jakob wird man dich nennen, sondern Israel [Gottesstreiter]; denn mit Gott und Menschen hast du gestritten und hast gewonnen."

Jakob wird damit zum Sinnbild für den Gotteskämpfer, für den, der um und mit Gott ringt – gerade auch angesichts unerklärlichen und unverschuldeten Leidens. Dies bekommt grundsätzliche Bedeutung für die Beziehung Israels zu Gott. In einem Kommentar zum Jakobskampf am Jabbok erläutert dies der Theologe Diego Arenhoevel so:

"Israel, das Volk Gottes, ist nicht das Volk, das seinem Gott treu ergeben ist, seine Gesetze hält; es ist das Volk, das mit seinem Gott kämpft. Glaubensgeschichte entsteht nicht dadurch, daß die alten Glaubenssätze besser ausgestellt, angeordnet, vervollkommnet werden. Sie ist ein Ringen um Gott und mit Gott, dem so oft Unverständlichen. Gläubige Existenz heißt: an Gott festzuhalten, auch wenn man meint, Gott wolle den Glaubenden von sich fortschleudern. Man wird bei diesem übermenschlichen Kampf verwundet, man wird hinkend, aber gesegnet herauskommen."

Das Leiden wird hier weder verharmlost noch verherrlicht. Mark Chagall hat diese Erfahrung in einem Gemälde beeindruckend interpretiert:

Sein "Kampf Jakobs mit dem Engel" im Museum "Message Biblique" in Nizza ist in tiefes Blau gehüllt. Es ist die Farbe der Welt, vor deren Augen alles geschieht. Im Zentrum steht der Unbekannte: dargestellt als gewaltiger Bote mit wehenden Flügeln. Gegen ihn stemmt sich – schon ganz kraftlos – Jakob; aber er wird gesegnet. Um diese Szene herum sind kleinere Bilder gruppiert: Bilder aus der Jakobsgeschichte, aber auch Bilder, die die dunkle Seite Gottes durch die Jahrhunderte nicht verleugnen: Chagall, der beinahe seine gesamte Familie und viele Freunde in den Gaskammern der Nationalsozialisten verloren hat, malt unterhalb des Jakobskampfes Häuser seiner Heimatstadt Witebsk. Ein Hinweis auf die verlorene Welt des Schtetls und die systematische Vernichtung jüdischen Lebens im 20. Jahrhundert.

Chagall malt einen Gott, der nicht leicht zu haben ist, der dunkel und gefährlich erscheint. Einem solchen Gott begegnet Jakob im Unbekannten am Fluss Jabbok – einem Gott, zu dem er sich verrenken muss.

Diese Gotteserfahrung hat Nelly Sachs in ihrem Gedicht "Jakob" komprimiert:

"(a) O Israel,
Erstling im Morgengrauenkampf
wo alle Geburt mit Blut
auf der Dämmerung geschrieben steht.
O das spitze Messer des Hahnenschreis
der Menschheit ins Herz gestochen,
o die Wunde zwischen Nacht und Tag
die unser Wohnort ist!

(b) Vorkämpfer,
im kreißenden Fleisch der Gestirne
in der Nachtwachentrauer
daraus ein Vogellied weint.

(c) O Israel,
du einmal zur Seligkeit endlich
Entbundener –
des Morgentaus tröpfelnde Gnade
auf deinem Haupt –

(d) Seliger für uns,
die in Vergessenheit Verkauften,
ächzend im Treibeis
von Tod und Auferstehung
und vom schweren Engel über uns
zu Gott verrenkt
wie du!"


Jakob ringt mit einem mächtigen Unbekannten an der Furt, die durch den Fluss Jabbok in seine Heimat und zu seinem Bruder Esau führt. Die Deutung dieses Kampfes beschäftigte nicht nur Theologen, sondern auch Künstler über Jahrhunderte hinweg. So interpretierte das 19. Jahrhundert den Kampf Jakobs mit Gott häufig als Symbol für den Künstler, der um Anerkennung ringt; die Künstler der Barockzeit hatten ein besonderes Interesse an der Darstellung der bewegten kämpfenden Körper, um ihre malerische Virtuosität unter Beweis zu stellen.

Anders als diese Interpretationen setzen sich die Darstellungen des Jakobskampfes in der Antike und im Mittelalter ausdrücklich mit seiner religiösen Deutung auseinander.

Die wohl älteste christliche Darstellung der Szene befindet sich auf dem Relief eines Elfenbeinkastens aus dem späten 4. Jahrhundert. Er wird heute im Museo Civico dell’Età Christiana in Brescia aufbewahrt. Dort stehen sich Jakob und der Unbekannte wie Ringkämpfer gegenüber: beide beugen ihre Oberkörper nach vorn, um einen möglichen Untergriff des Gegners zu verhindern. Jakob hat seinen Gegner bei der Schulter gepackt, während jener das Knie Jakobs ergreift, um ihn aus dem Gleichgewicht zu bringen. Ein Schlag auf die Hüfte wird nicht angedeutet.

Den Ursprung dieser Darstellungsweise sieht die Kunsthistorikern Reinhild Stephan-Maaser in der antiken Ringkampf-Tradition:

"Ringen war in Athen Gymnasiumsfach. Beim Eintritt mussten die Knaben bereits die Ringschule […] absolviert haben. Das Ringen galt als allumfassende Bildung, die nicht nur den Körper, sondern auch den Geist kräftigt und vervollkommnet. Pythagoras gehörte zu den erfolgreichsten olympischen Ringern Griechenlands und unterhielt selbst eine Ringerschule in Süditalien. Sogar von Platon und Aristoteles ist bekannt, dass sie erfolgreiche Ringer waren und das Ringen zur Ausbildung junger Männer empfahlen. […] Außer in die Erziehung der aristokratischen Jünglinge war der Ringkampf der Griechen auch fest in die Mythologie eingebunden. Schutzgottheit und Vorbild der Ringer zugleich war Herakles, der aus zahlreichen Ringkämpfen gegen tierhafte und menschliche Ungeheuer […] als Sieger hervorgegangen war. [...] Aus der pädagogischen und mythologischen Wertschätzung des Ringkampfes resultiert, dass diesem immer auch eine symbolisch-moralische Bedeutung im Sinne eines Strebens nach dem Guten und des Kampfes des Gerechten gegen das Ungerechte zukam."

Diese moralische Deutung des Jakobskampfes erhält im Mittelalter eine neue Zuspitzung. Häufig wird er zu einer Szene im größeren symbolischen Zusammenhang des Kampfes des Menschen gegen die Nachstellungen des Bösen – und dies, obwohl die Darstellung des Unbekannten – wie etwa in Ste.-Madeleine in Vézelay – immer mehr die Gestalt eines Engels mit Heiligenschein und Flügeln annimmt.

In der christlichen Interpretation des Jakobskampfes am Jabbok-Fluss wird immer deutlicher herausgestellt, dass der unverfügbare Gott der Gott ist, der den Menschen segnet. Er ist der Gott, der den Menschen nicht loslässt und mit ihm ringt. In Jesus Christus hat er mit den Menschen bis zum Tod am Kreuz gerungen. Doch dabei bleibt es nicht – wo es doch nach menschlichen Maßstäben dabei bleiben müsste: die Nacht des Todes scheint zu siegen.

Aber das Morgengrauen von Ostern spricht ein Nein gegen diese Maßstäbe: im Morgengrauen dieses Tages segnet Gott die Menschen – es ist der Segen der Auferstehung.

Jakob ringt mit seinen Befürchtungen und Ängsten, seinem selbstverschuldeten schlechten Gewissen seinem Bruder Esau gegenüber, dem er das Erstgeburtsrecht abgetrickst hat.

Unversehens überfällt ihn ein Unbekannter und ringt in der Dunkelheit mit ihm. Vielleicht ist es auch das persongewordene Dunkel in Jakob selbst, das ihn im Moment des Alleinseins überfällt. Solche Erinnerungen kennt wohl jeder Mensch: an einen Brief, der längst hätte geschrieben werden müssen, an einen Anruf, vor dem ich mich drücke, an einen Besuch, den ich immer wieder vermieden habe.

Solche Erinnerungen überfallen uns häufig dann, wenn es ruhiger um uns herum wird, wenn wir im Bett liegen und eigentlich schlafen wollen. Ängste und Gedanken, die sich in uns auftürmen, wenn wir sie von uns wegdrängen. Ängste vor Erfahrungen des Abgewiesenwerdens und die Furcht vor Situationen des Versagens.

Nicht anders bei Jakob: aber er überwindet diese Ängste – und macht zugleich die befreiende Erfahrung, dass er nicht nur mit menschlicher Unzulänglichkeit gekämpft hat. Nein: er hat mit Gott und den Menschen gekämpft. Oder anders gesagt: vor Gott und den Menschen hat er sich durchgerungen, der peinlichen und vielleicht schmerzhaften Begegnung mit seinem Bruder nicht mehr auszuweichen. Dafür erwirbt er freien Atem und den Segen Gottes. Doch spurlos bleiben solche Kämpfe nicht – von nun an wird er sich immer wieder daran erinnern, weil der Unbekannte seine Hüfte verletzt hat. Jakob wird sein weiteres Leben hinken.

Er hat die ganze Nacht hindurch mit dem Unbekannten gekämpft und dessen Segen errungen. Im fahlen Licht des Morgens hat er das Dämonische besiegt und ist Gott begegnet. Diesem Segen vertraut er. Im Morgengrauen segnet Gott den Menschen. Der neue Tag kann kommen! Ostern kann kommen!

Musik und Literatur dieser Sendung:
• CD: Heinrich Schütz: Musikalische Exequien, Teil 1: Concert in Form einer Begräbnis-Missa, aus: Musikalische Exequien. Motetten und Konzerte, Polydor
• CD: Johann Hermann Schein: Israelis Brünnlein, Geistliche Madrigale zu 5 oder 6 Stimmen und Basso continuo, harmonia mundi
• CD: Johann Sebastian Bach: Ich lasse dich nicht, du segnest mich denn (BWV 159), aus: Motetten, The Hillard Ensemble, ECM
• CD: Johann Sebastian Bach: Aus der Tiefe rufe ich, Herr, zu dir BWV 131 (Bußgottesdienst), Cantatas/Kantaten, Brilliant Classics
• Aicher, Birgitta: "Ich lasse Dich nicht, Du segnest mich denn…", in: Bibel heute 115(1993)
• Arenhoevel, Diego: Erinnerung an die Väter. Genesis 12-50 (Stuttgarter kleiner Kommentar), Stuttgart 1992
• Sachs, Nelly: Das Leiden Israels, Frankfurt o.J., S. 122f.; zit. n. Fuchs, Gotthard: Angeschlagen und ausgezeichnet. Zur Aktualität der Geschichte vom Jakobskampf (Gen 32,23-33), in : Katechetische Blätter 103. Jg. (1978)
• Stephan- Maaser, Reinhild: Ringen mit Leib und Seele. Jakobs Kampf mit dem Engel in der älteren Kunst, in : Jabboq 7(2007)

Die redaktionelle und inhaltliche Verantwortung für diesen Beitrag hat der katholische Senderbeauftragte für Deutschlandradio Kultur, Pfarrer Lutz Nehk.

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