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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 14.01.2013

Humboldt und die Effizienz

Über die Ökonomisierung der Hochschulen

Von Johannes Zuber

Wilhelm von Humboldt (1767–1835) (dpa / picture alliance / ba)
Wilhelm von Humboldt (1767–1835) (dpa / picture alliance / ba)

Die deutschen Hochschulen verändern sich. Aus altehrwürdigen Universitäten werden Wissensbetriebe, die sich wie international agierende Unternehmen verhalten. Effizienz, Benchmarking, Konkurrenzfähigkeit heißen die Stichworte.

Die Idee, dass mehr Wettbewerb bessere Ergebnisse und letztlich ein höheres Gemeinwohl erzeugen, stammt aus der Wirtschaftswissenschaft. Inwieweit ist sie übertragbar auf Lehre und Forschung? Was bedeutet der Wandel für die Hochschulen und Universitäten, was für die deutsche Gesellschaft, die die Bildung als einen ihrer wichtigsten Rohstoffe ansieht?

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