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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 08.02.2015

Homestorys im Klub-TV Die Tücken des Fußball-Journalismus

Von Wolf-Sören Treusch

Die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft am 10.11.2014 in Berlin zur Weltpremiere des Films "Die Mannschaft". (picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)
Die Spieler der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Berlin bei der Weltpremiere des Films "Die Mannschaft"; Aufnahme vom November 2014 (picture alliance / dpa / Foto: Jens Kalaene)

Der DFB hat es vorgemacht. Sein Film über den WM-Erfolg der deutschen Fußball-Nationalmannschaft 2014 in Brasilien schaffte es bis ins Kino. Dabei war ein Großteil der Aufnahmen nur fürs eigene Web-TV gedreht worden.

Der WM-Triumph machte die weitere Vermarktung möglich. Nicht nur der DFB, auch die Klubs der Fußball-Bundesliga betreiben eine eigene TV-Berichterstattung im Internet. Bayern München und Borussia Dortmund vermarkten ihre Formate in zahlreichen Ländern.

Die Klubs wollen ihren Fans einen Mehrwert bieten. Homestorys, früher Kerngeschäft der Boulevardmedien, sind nun im Klub-TV zu sehen. Was einmal als Service für die Stadionzuschauer begann, hat sich zu einem Instrument der Meinungsmacht entwickelt. Die Stars werden von ihren Klubs abgeschottet.

Unabhängige journalistische Berichterstattung wird immer komplizierter.

 

Nachspiel

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Anders als Schach gilt Bridge vielen nicht als Denksport, sondern eher als Senioren-Freizeitbeschäftigung. Das könnte sich allerdings ändern, wenn der Deutsche Olympische Sportbund das Kartenspiel als Sportart anerkennen würde.Mehr

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