Seit 00:05 Uhr Literatur
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 00:05 Uhr Literatur
 
 

Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 27.06.2011

Hermes, Nautilus und Rabits

Wie die EU-Agentur Frontex an den europäischen Außengrenzen operiert

Von Caroline Nokel

FRONTEX beschäftigt sich unter anderem mit den Flüchtlingen, die von Afrika nach Lampedusa kommen. (AP)
FRONTEX beschäftigt sich unter anderem mit den Flüchtlingen, die von Afrika nach Lampedusa kommen. (AP)

Seit 2005 überwacht die gemeinsame Grenzschutzagentur Frontex die Außengrenzen der Europäischen Union. Die Aufgaben der in Warschau ansässigen Organisation: Migrationsrouten beobachten, Sammelabschiebungen organisieren und Grenzschutzbeamte ausbilden.

Frontex prognostiziert, an welchen EU-Grenzabschnitten die meisten Flüchtlinge in die EU gelangen wollen. Dann schlägt die Agentur gemeinsame europäische Abwehroperationen vor, die meist die Namen griechischer Gottheiten tragen, aktuell ist es "Hermes" auf Lampedusa. Für diese Operationen sammelt Frontex Personal und technische Ausrüstung aus den Mitgliedsstaaten ein.

Im November 2010 rückten erstmals in der Geschichte von Frontex schnelle Grenzeinsatzkräfte nach Griechenland aus, darunter auch 40 deutsche Grenzschutzbeamte. Menschenrechtsorganisationen kritisieren die Arbeit der Agentur, deren Budget sich seit der Gründung mehr als verzehnfacht hat.

Manuskript zur Sendung als PDF oder im barrierefreien Textformat

Links zum Thema:

Die Agentur Frontex

Über das Mandat von Frontex

Menschenrechte ohne Grenzen

Zeitfragen

HomöopathieDer Streit um die Globuli
Globuli auf einem grünen Blatt. (picture alliance / perschfoto)

Seit Jahren tobt eine Auseinandersetzung über den Nutzen von Homöopathie. Was fasziniert Ärzte an der Homöopathie, dass sie diese in ihr Programm aufnehmen? Haben die Methoden, die sich Samuel Hahnemann vor 200 Jahren ausdachte, eine Berechtigung in Arztpraxen? Mehr

Kometensonde Rosetta Ein verfrühter Nachruf
Die Raumsonde Rosetta und der Lander Philae schweben über der Kometenoberfläche von 67P. Künstlerische Darstellung eines Illustrators. (ESA/J. Huart, 2013)

Zwölf Jahre ist Rosetta schon im All unterwegs – mittlerweile hat sie mehr als sieben Milliarden Kilometer zurückgelegt. Da hat auch die stärkste Raumsonde eine Pause verdient – und genau die legt Rosetta ab morgen ein. Vom Ende der Mission kann aber keine Rede sein. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur