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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.07.2011

Helfer ohne Hilfe in Somalia

Als Arzt im Krankenhaus von Mogadischu

Von Bettina Rühl

Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich. (AP)
Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich. (AP)

Nur noch wenige Ärzte versehen in der weitgehend zerstörten Hauptstadt Somalias Dienst. Sie arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung, ohne hinreichend Medikamente für ihre Patienten zur Verfügung zu haben. Einer von ihnen ist Mohammed Yusuf, leitender Arzt im Madina-Krankenhaus, dem größten der Stadt.

Vor über einem Jahr hat ein Kommando schwerbewaffneter Männer versucht, ihn zu exekutieren. Der Chirurg überlebte, hat aber seitdem aus Sicherheitsgründen seine Arbeitsstätte nicht mehr verlassen. Jetzt, in Zeiten der Dürre, kämpfen die Helfer nicht nur gegen Krankheiten und kriegsbedingte Verletzungen, sondern auch gegen die Schwäche ihrer häufig unterernährten Patienten.

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