Dienstag, 2. September 2014MESZ23:30 Uhr

Weltzeit

GriechenlandWas geschafft?
Zu sehen ist eine Essensausgabe in Athen. Einheimische und Migranten erhalten von freiwilligen Helfern Lebensmittel.

Bewältigt ist die Krise in Griechenland noch längst nicht. Doch das Land hat viel Potenzial, sagen Experten von der Task Force, die dem maroden Staat wieder auf die Beine helfen sollen. Erste Erfolge zeichnen sich ab.Mehr

KriseTotgespart?
Blumensträuße, die Menschen im Gedenken an den 77-Jährigen Rentner Dimitris Christoulas niedergelegt haben, der sich auf dem zentralen Syntagma-Platz vor dem Parlament in Athen aus Protest gegen die Sparpolitik mit einer Pistole in den Kopf geschossen hat. 

Jeder Dritte hat inzwischen keine Krankenversicherung mehr. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch. Erkrankungen an klinischen Depressionen werden mehr. Einige entscheiden sich sogar für den Suizid. Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.07.2011

Helfer ohne Hilfe in Somalia

Als Arzt im Krankenhaus von Mogadischu

Von Bettina Rühl

Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich.
Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich. (AP)

Nur noch wenige Ärzte versehen in der weitgehend zerstörten Hauptstadt Somalias Dienst. Sie arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung, ohne hinreichend Medikamente für ihre Patienten zur Verfügung zu haben. Einer von ihnen ist Mohammed Yusuf, leitender Arzt im Madina-Krankenhaus, dem größten der Stadt.

Vor über einem Jahr hat ein Kommando schwerbewaffneter Männer versucht, ihn zu exekutieren. Der Chirurg überlebte, hat aber seitdem aus Sicherheitsgründen seine Arbeitsstätte nicht mehr verlassen. Jetzt, in Zeiten der Dürre, kämpfen die Helfer nicht nur gegen Krankheiten und kriegsbedingte Verletzungen, sondern auch gegen die Schwäche ihrer häufig unterernährten Patienten.