Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 19.07.2011

Helfer ohne Hilfe in Somalia

Als Arzt im Krankenhaus von Mogadischu

Von Bettina Rühl

Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich. (AP)
Eine Familie aus Süd-Somalia ist aufgrund der Dürre nach Mogadishu geflüchtet und nimmt nach langer Zeit die erste Mahlzeit zu sich. (AP)

Nur noch wenige Ärzte versehen in der weitgehend zerstörten Hauptstadt Somalias Dienst. Sie arbeiten bis an den Rand der Erschöpfung, ohne hinreichend Medikamente für ihre Patienten zur Verfügung zu haben. Einer von ihnen ist Mohammed Yusuf, leitender Arzt im Madina-Krankenhaus, dem größten der Stadt.

Vor über einem Jahr hat ein Kommando schwerbewaffneter Männer versucht, ihn zu exekutieren. Der Chirurg überlebte, hat aber seitdem aus Sicherheitsgründen seine Arbeitsstätte nicht mehr verlassen. Jetzt, in Zeiten der Dürre, kämpfen die Helfer nicht nur gegen Krankheiten und kriegsbedingte Verletzungen, sondern auch gegen die Schwäche ihrer häufig unterernährten Patienten.

Weltzeit

Megacity Addis Abeba Die heimliche Hauptstadt Afrikas
Blick auf Addis Abeba, die Hauptstadt Äthiopiens (dpa / picture alliance / Yannick Tylle)

Äthiopien galt lange als Armutsland, das regelmäßig von Dürren heimgesucht wird. Dieses Image versucht die Regierung in Addis Abeba mit allen Mitteln loszuwerden. Nur in wenigen Ländern, heißt es, wird die Entwicklungshilfe mit vergleichbar hoher Effektivität verwendet.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur