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Länderreport / Archiv | Beitrag vom 07.04.2014

Heiße RhythmenSwing in Berlin – heute und damals

Wer schick sein will, swingt in der Hauptstadt übers Parkett

Von Ulrike Hempel

Der Eingang vom Tanzlokal Clärchens Ballhaus (picture alliance / dpa / XAMAX)
Swingmäßig geht bei "Cläre" die Post ab - Chlärchens Ballhaus in Berlin-Mitte ist eine Hochburg des neuen Tanztrends (picture alliance / dpa / XAMAX)

Der Swing ist wieder in Mode. Tanz, Musik und Kleidung - in Berlin erlebt der Swing ein unverkennbares Revival. Die Swingszene tummelt sich in Tanzschulen, Swingtanzclubs und auf Tanzveranstaltungen. Und ganz besonders gut swingt es in "Clärchens Ballhaus".

Roman und Alexandra können es: "Es ist erstaunlich. Es gibt immer wieder so kleine Variationen, da kommt man nicht drauf. Und da denkt man, ah, das liegt aber irgendwie so nahe. Also diese Aha-Erlebnisse habe ich meistens in allen Stunden. Ich nehm' in jeder Stunde was mit. Man lernt kleine, einzelne Elemente, die man zusammensetzt. Alles, was wir lernen macht uns flexibler im Tanz und macht uns musikalischer."

Der Antiquar und Historiker Theodor Schmidt kann es nicht: "Nein, weil ich leider so von meinem motorischen Talent her nicht so entwickelt bin. Und dazu kommt noch, dass ich gerne Sachen mache, die mir gelingen und Sachen, die ich versuche und versuche und nicht gelingen, dann verlier' ich bald die Lust daran und das führt dazu, dass ich dann kein Swing tanze."

Aber Anna Porzelt, Filmregisseurin, hat´s drauf: "Ich würde sagen das ist die Improvisation, weil man natürlich zwar Grundschritte hat, aber innerhalb von diesen Grundschritten ist alles erlaubt, was man will."

Coco Schumann - 1924 in Berlin geboren - große Jazzlegende als Gitarrist und Komponist, berlinert zwar sehr schön: "Kinder, seid ruhig! Vattern schreibt seinen Namen (lacht). Ick bin ja hier uff der Straße aufjewachsen, großjeworden. Ick merk jar nich mehr, wenn ick berliner."

... aber Swingtanzen ist seine Sache nicht:"Nee, aber wissen Sie, ein Musiker is eigentlich nich ein guter Tänzer meistens, und so jut hab ick nich getanzt, also so la la."

Swing ist wieder in Mode. Beispielsweise am zweiten Märzwochenende. Strahlendes Frühlingswetter in Prenzlauer Berg. Über 260 Swingbegeisterte drängeln sich nachmittags im FRANNZ-Club. Sie sind extra und aus den unterschiedlichsten Städten angereist. Etwa aus New York, Amsterdam, Wien und Hamburg. Manche stecken in schicken, schwarzen Kleidern mit Herzchenmuster und wehenden Tupfenhalstüchern. Andere schwingen mit hackscharfer Bügelfalte in der weiten Karohose und pikobello weißem Hemd. In muffig-düsteren Räumen wird alles übers Parkett geschoben, was Absatz und Lederschuhe an den Füßen hat. Das Ganze nennt sich Berlin Balboa Weekend und findet alljährlich nun schon zum neunten Mal in Berlin statt. Was lernen die Leute hier eigentlich?

Tanzlehrerin Anna Porzelt:"Mhh, es gibt verschiedene Arten von Swingtanz, die man lernen kann. Es gibt einen Tanz, der richtet sich so bisschen mehr an Menschen, die gerne eher nach außen beeindrucken und eher akrobatisch und sportlich unterwegs sind. Sehr verspielt. Das nennt sich Lindy Hop. Und dann gibt's aber noch einen anderen Tanz, für den ich hauptsächlich zuständig bin nämlich Balboa. Der ist ebenfalls verspielt, aber der ist ein bisschen mehr so, dass er sich an Menschen richtet, die das gemeinsame Erlebnis auf der Tanzfläche zur Interpretation der Musik mehr schätzen als nach außen zu beeindrucken."

Swing als Lebensfreude

Nun ist Swing ja aber mehr als Tanzen, erklärt Stephan Wuthe in seinem Schöneberger Wohnzimmer. Das wandelnde Lexikon in Fragen Swing hat gerade die alte Odeon-Scheibe vom Plattenspieler gefischt. Der Musiktitel "Ich tanz mit Fräulein Dolly Swing" aus dem Film "Fünf Millionen suchen einen Erben" von 1938 verschwindet zuerst in einer angegrauten Papierhülle, dann im üppigen Plattenregal. Wuthe ist leidenschaftlicher Plattensammler und absolutes Urgestein der Swingszene. An seinem Buch "Swingtime in Deutschland" kommt keiner vorbei. Er beschreibt darin die 30ziger und 40ziger Jahre, als mit dem Swing etwas ganz Neues entstand. Seit 1995 ist Swingenthusiast Wuthe auch als DJ unterwegs, ausschließlich mit Grammophon und Schellackplatten-Originalen:

"Swing ist Lebensfreude pur. Swing ist Musik, ist ein Lebensgefühl, ist ein Lebensstil. Das hat also nicht nur damit zu tun, dass da eine gewisse Musik läuft und das war's, sondern diese Musik löst Reaktionen hervor. Diese Musik ist eine sehr urbane Musik, es hat also immer mit Stadt und Technik und Lichtern und Nacht zu tun. Swing ist etwas, wo man nicht still sitzen kann, sondern das ist ein nicht zu erklärender Rhythmus, natürlich gibt's technische Analysen, aber ein nicht zu erklärender Rhythmus, der ins Blut geht und man muss einfach mitwippen. Swing ist die Möglichkeit, unverbindlich mit ganz vielen Leuten Partys zu feiern und Spaß zu haben, bis wirklich der Schweiß über die Stirn rinnt. Das sind alles Sachen, die haben nichts zu tun mit Militär, mit Diktatur. In der Zeit, als der Swing wirklich nach Deutschland kam oder nach Europa kam, in den Mittdreißiger Jahren. Das hat nichts zu tun mit Hitler und dem entsprechenden propagierten Bund Deutscher Mädels und Hitlerjugend und Gleichschalterei, sondern Swing ist was sehr Individuelles."

"Ja und im Rhythmus passiert genau der da, da kann man nicht Marschmusik ... man kann dazu nicht maschieren. Das ist so ein schöner Spruch von Coco Schumann gewesen, wer den Swing in sich hat, kann nicht mehr maschieren."

Coco Schumann: "Na wirklich nicht, denn die Schwerpunkte in der Marschmusik sind, also wenn man Viervierteltakt hat, Eins und Drei. Und Swing ist Schwerpunkt Zwei und Vier. (Marsch ja ..."

"Ich bin Musiker. Ein Musiker, der im KZ gesessen hat, kein KZler, der Musik macht", schreibt Coco Schumann in seinen Erinnerungen "Der Ghetto-Swinger - Eine Jazzlegende erzählt". Er will nicht über die Zeit nach der Verhaftung 1943 bis Kriegsende sprechen, als er den Nazis als sogenannter "Halbjude" galt.

Nicht über die Zeit in den Konzentrationslagern Theresienstadt, Auschwitz, Dachau. "Diese Bilder sind auf meiner Netzhaut eingebrannt. Ich kann noch so oft blinzeln", steht in seinem Buch. "Manchmal hilft mir, dass die Tränen kommen, aber kaum öffne ich die Augen, ist das Bild wieder da. Mit ihnen ist in mir endgültig etwas zerbrochen, das nicht zu reparieren ist". Wenige Wochen vor seinem 90zigsten Geburtstag am 14. Mai möchte Coco Schumann über die Musik und das Berlin seiner Jugend reden:

"Das war schick. Wir waren also ne Clique von Jungs und jungen Leuten. Und da gab es in der Pestalozzistraße eine Eisdiele, die hieß Weba. Die Berliner Clique traf sich dort vor dieser Weba Eisdiele und spielte Grammophon. Und da habe ich auch zum ersten Mal Ella Fitzgerald gehört und da hab ich gewusst, dass ist meine Musik. Aber ich musste hier beim Klempner arbeiten als Gehilfe, also das hieß, man wurde dienstverpflichtet. Und am Tag hab ick Toiletten sauber jemacht und dann bin ich in die Bar gegangen spielen und die Sakkos mussten bis zum Knie gehen und dann musste man nen Entenhaarschnitt haben, hinten so zusammjelegt, sah aus wie ne Ente. Is schon so lange her (lacht) und zwar haben wir auch nen Schuhmacher gehabt und dann haben wir uns Autoreifen besorgt und dann hat der aus Autoreifen die Schuhe besohlt, die mussten ganz dick sein."

Irgendwann wurde aus seinem Vornamen Heinz Jakob der Spitzname Coco. Und das kam so:

"Na ja, ich hatte ne kleine Französin als Freundin gehabt. Und die Franzosen können ja kein 'H' sprechen. Ich heiße ja eigentlich Heinz und sie hat immer "Eins" gesagt. Eines Abends, da hab ick mich wieder drüber beschwert und da sagt sie: 'Okay.' Dann sag ich: 'Co, Chéri, Coco.' zu ihr. Und abends habe ich gespielt in der Rosita-Bar und da kam sie rein. Ich saß an der Bar und war 'n bisschen früher da, nich, und neben mir saß der Conférencier - sagte man früher - der Ansager, sagt man heute und am nächsten Tach hatte ich mit dem Helmut Zacharias ne Sendung und da sagte er an, am Schlagzeuch Schulze und am Bass der und der und an der Gitarre Coco Schumann. Und seitdem heiß ick 'Coco Schumann'."

An den Tanzpalast "Delphi" in der Kantstraße kann sich Coco Schumann auch noch erinnern. Vor allem an die Mauer, die den Vorgarten umgab. Damals war er 13 Jahre alt.

"Im Sommer spielten die Bands ja draußen, auf der Terrasse und da habe ich dann auf der Mauer gesessen und sollte um - ick weiß nich mehr jetzt genau, meine Mutter sachte, biste dann und dann zu Hause und da war ick natürlich uff der Mauer nich, also ... Und dann nach dem Krieg, da hat dann der SFB wieder die Terrasse eröffnet und dann hab ich gesagt, ick hab 40 Jahre gebraucht um - oder weeß ick wie lange - um von der Mauer hier zum Podium zu kommen, nich, denn hab ick die eröffnet mit meiner Band."

Auch Bruno W. war in den 30ern in Berlin unterwegs. Ein 19 Jähriger, der Fernmeldetechnik lernte und als Swingboy ausging.

Brunos ledernes Tagebuch - übrigens komplett mit Bleistift geschrieben und etwa 80 Seiten lang - berichtet über die Zeit zwischen 1937 bis 1939. Der Neuköllner Antiquar Theodor Schmidt hat das Tagebuch bei ebay ersteigert. Von einem Entrümpler irgendwo in Brandenburg, für 12,60 Euro. Anfangs war dem Sammler handschriftlicher Manuskripte gar nicht klar, worüber Bruno da eigentlich schrieb. Inzwischen ist Schmidt vor allem von einem begeistert:

"Das ist die Jugendsprache, die dann wahrscheinlich nur in dieser Clique benutzt wurde. Also ich hab' dann einige Begriffe auch gegoogelt, die kommen nirgends vor. Also sind die dann wirklich so rein privater Natur, um sich abzugrenzen. Zum Beispiel "Puffern" ist eigentlich so tanzen gehen, flirten, swingtanzen. Sie nennen sich selbst dann Pufferboys und die Mädchen heißen dann Pufferriken. Und ein Wort, das er auch gern benutzt ist 'flammen'. Also Anflammen ist 'jemanden so anmachen' oder 'böse auf ihn sein' und 'flammige Witze' sind halt 'zündende, tolle Witze'."

Die Leidenschaft und ihre Eigenarten

Jörg Meyerhoff, Journalist und Swingtänzer, organisierte Anfang 2014 die Swing-Tagebuch-Lesung. Im Club "Naherholung Sternchen", direkt hinterm Kino International. Vor über 150 Gästen wurde aus Brunos Tagebuch gelesen. Mit Swing-Einlagen zu Live-Musik und historischen Fotos der berühmten Berliner Tanzpaläste.

"Im 'Femina', in der Nürnberger Straße, da gab es eine hydraulisch zu öffnende Decke, damit man im Sommer unterm Sternenhimmel tanzen konnte. Es gab das 'Resi' mit kleinen Lampen, da waren kleinen Springbrunnen drin, zur Luftreinigung übrigens, weil man ja auch viel geraucht hat. Im Resi gab es auch eine Tischrohrpost. Tischtelefone gab es sowieso fast überall, aber da gab es eine Tischrohrpost, da konnte man sich Parfums bestellen, Zigaretten, Zigarren. Es gab aber auch einen Fotografen, der anwesend war mit einem Fotostudio und man konnte Gutscheine für Fotos an jemand anders verschicken. Also das waren traumhafte Zustände. Vorbei, vergessen ... Aber wenn es die Möglichkeit gäbe zur Zeitreise, mal so für einen Tag oder einen Abend, ich würde buchen."

So eifrig wie Bruno damals swingt die 20-jährige Josefine Friedrich heute durch die Stadt Berlin. Auch sie macht gerade eine Ausbildung, zur Zahntechnikerin. Josi geht mittwochs in Clärchens Ballhaus, in der Auguststraße. Im Clärchen wird schon seit über 100 Jahren vergnüglich gefeiert. Festlich, galant, elegant. Und Josi ist dabei. Sie kommt extra aus Köpenick. Jeden Mittwoch! Vier bis fünf Stunden wird sie tanzen. Im hautengen blauen Stiftrock, passender Bluse in Sealerlook, aufgekringeltem Haar, riesige Blütenblätterspange rechtsseitig und mit 2 Paar Absatzschuhen zum Wechseln.

Josefine Friedrich: "Ja, ich könnte auch in anderen Klamotten hingehen, aber das ist halt so ne Leidenschaft. Also entweder man hat nur die Leidenschaft zum Tanzen oder nur zu der Musik oder man verliebt sich in alles. Also Autos, Kleidung, Schuhe, Accessoires, Tanzen, Musik, alles. Mich hat´s da halt so sehr getroffen, dass ich wirklich am liebsten alles hätte."

Dafür ist das Geld leider noch bisschen knapp. Aber ab und an kauft sich Josi eine maßangefertigte Designer-Klamotte. Im Stil der 30ziger/40ziger Jahre. Vom Berliner Modelabel "Frozen Hibiscus" zum Beispiel - das gehört Claudia Urbanek. Die 33 Jährige hat an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Modedesign studiert und sich 2006 mit ihrem Fashion-Label selbständig gemacht. Viele Leute aus der Swingtanzszene lassen sich gern von ihr beraten und bekleiden. "Frozen Hibiscus" steht für hochwertige Handarbeit, Tragekomfort und guten Geschmack. In Weißensee wird vorn im Laden verkauft und hinten im Atelier genäht.

Swing ist Flucht

"In der Swingmode sehen die Leute eher so ne gewisse Freiheit. Also es wird ja auch immer so ein bisschen verklärt. So dieses alles war früher besser. Man fühlt sich immer so zurücktransportiert in die Filmära der großen Diven und Hollywood und das ist für viele dann auch so ne Art auch des Verkleidens und ne Rolle einnehmen. Aber ich glaub, der Mensch sucht so nach einem gewissen Weg der Entschleunigung und ich denke mal, dass er sich dann darüber, über Musik und eine gewisse Kleidungsform, Tanzstil dann dahinein transportiert, weil es ist auch immer so bisschen ein Stück Urlaub, wenn man zum Beispiel tanzen geht, weil man denkt ja an nichts anderes mehr. Man geht dann tanzen, hat halt Spaß. Ist losgelöst. Wie ne andre Welt."

Swing ist Flucht. Bisschen mag da etwas dran sein, an der Idee von der "Süßigkeit des Vergessens”. Wer jedoch die Swingbegeisterten jeden Alters beim Tanzen beobachtet, sieht die Hingabe zur Berührung. Zum Loslassen und Halten, zum Grenzensetzen und freien Spiel. Swing ist Träumen, Genießen, Schaukeln. Ist die Kraft lebendiger Töne. Von Musikern wie Coco Schumann hervorgebracht, aus einem gefühlten Etwas, das sich schwer beschreiben lässt. "Man hat's oder man hat's nicht”, sagt der Meister an der Gitarre. Swing ist Applaus, den jeder bekommen und jeder geben kann. Der weit über die muffige Enge eines Prenzelberger Clubs in die Berliner Frühlingsluft hinausträgt. In das Berlin, in dem die Nazis vor 80 Jahren Swingtanzen verboten hatten. In das Berlin, das dem Swing heute eine buntgetupfte und karierte Lebenswelt ist.

Coco Schumann: "Der Swing geht unter die Haut. Viele junge Leute wissen gar nicht, warum ihnen das gefällt, ja. Das ist einfach: Es geht in die Beine."

Josefine Friedrich: "Beim Swing geht man halt mehr in die Knie, man is lockerer, man kann viel mehr rumalbern, den Gefühlen total ihren Lauf lassen. Man kann mit der Musik auch noch viel mehr spielen, find' ich. Wenn man die Lieder kennt, dann weiß man, jetzt macht die Trompete das, jetzt kann ich ja mal meinen Arm dahin bewegen oder jetzt kann ich ja mal einen kleinen Hüpfer machen, egal, ob der Herr mich jetzt führt oder nicht. Das macht halt so nen Spaß. Ich empfang' alles mit offenen Armen."

Roman: "Berlin ist so besonders, weil es einfach immer noch so wahnsinnig viel Raum für Experimente gibt und deswegen gibt es hier ja auch so eine reiche Swingszene."

Jörg Meyerhoff: "Heutzutage, würd' ich sagen, ist Berlin eine der Topp-Städte für Swingtanz in der Welt. Hier in Berlin kann man jeden Abend zwischen ein, zwei oder drei, manchmal auch vier Veranstaltungen wählen, super, man kommt richtig rum."

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