Neonlicht / Archiv /

Heavy Metal

Moderation: Katja Bigalke

Heavy Metal ist das Thema des Neonlichts-
Heavy Metal ist das Thema des Neonlichts- (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

Eine völlig willkürliche Annäherung an die Metallermähne, den "Death Scream" und deprimierende Naturmotive - mit dem "Lord of the Logos" in Südengland und der "Queen of Scream" in New York.

<p>"Bürgernahen Metal" bietet der Kunstwissenschaftler Jörg Scheller mit seinem "Heavy Metal Lieferservice". Und wer hätte gedacht, dass sich gerade diese verteufelte Musik zur Völkersverständigung im Nahen Osten eignet?<br /><br /><strong><a class="link_audio_portal" href=" http:ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/12/30/drk_20121230_1332_ad563c96.mp3" title=" Eine Erfolgsgeschichte"> Eine Erfolgsgeschichte</a></strong><em>Katja Bigalke im Gespräch mit Jörg Scheller</em><br />Metal Freaks waren immer die Außenseiter. Was sie tatsächlich trieben in ihrer Freizeit, das wusste niemand – und wollte auch niemand wissen. Doch plötzlich sind sie überall. Reiseveranstalter bieten spezielle Kreuzfahrten für sie an. Fotografen und Filmemacher arbeiten sich an ihnen ab. Und auch das Feuilleton macht vor ihnen nicht mehr halt. Hat das bürgerliche Lager nun auch die letzte Nische erfolgreich erobert? <br /><br /><strong><a class="link_audio_portal" href=" http:ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/12/30/drk_20121230_1340_5cacd41f.mp3" title="Der perfekte "Death Scream"&gt; Der perfekte "Death Scream"&lt;/a&gt;&lt;/strong&gt;&lt;em&gt;Von Sonja Beeker&lt;/em&gt;&lt;br /&gt;Die New Yorkerin Melissa Cross ist in der Szene auch als "Queen of Scream" bekannt. Aus gutem Grund: Seit 15 Jahren trainiert sie in ihrem Schrei-Studio in Manhattan die Stimmbänder angehender und etablierter Metal-Stars. Denn richtig Schreien will gelernt sein. Vor allem wenn man sich nicht gleich beim ersten Todesschrei die Stimmbänder zerschreddern möchte.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&lt;strong&gt;&lt;a class="link_audio_portal" href=" http:ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/12/30/drk_20121230_1345_9cb672fe.mp3" title=" &lt;br />Satanistentreff Istanbul"> Satanistentreff Istanbul</a></strong><em>Von Luise Sammann</em><br />Teufelsanbetungen und Tierblut zum Frühstück. Die Vorurteile gegenüber Heavy-Metal-Fans sind groß – vor allem im Nahen Osten. Vielerorts können sie ihre Leidenschaft nur heimlich ausleben. Doch genau in dieser Umgebung hat sich ein eigener Stil entwickelt: der Oriental Metal. Kobi Farhi und seine Band Orphaned Land gehören zu seinen prominentesten Vertretern. In Istanbul treffen sie ihre Fans aus Ägypten und Dubai.<br /><br /><strong><a class="link_audio_portal" href=" http:ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2012/12/30/drk_20121230_1355_3d0a3b1e.mp3" title=" The Lord of the Logos"> The Lord of the Logos</a></strong> <em>Von Erik Albrecht</em><br />Eine Metal-Platte erkennt man meistens schon am Cover. Alles trieft nur so vor Verfall und Düsternis. Und mittendrin: Der mehr oder weniger kunstvolle Namenszug der Band. Für viele dieser Zeichnungen, besonders im Death Metal Bereich, ist ein Mann verantwortlich: Christophe Szpajdel, auch "Lord of the Logos" genannt. Seine Motive findet er im nebligen Süden Englands.</p>

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