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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 22.07.2009

"Hangover"

Anke Leweke über einen US-amerikanischen Klamauk-Streifen

Der feucht-fröhliche Junggesellenabschied von Doug endet in einem Desaster. Die Luxussuite ist verwüstet, einem seiner Freunde fehlt ein Eckzahn, im Bad lauert ein Tiger - und der zukünftige Bräutigam ist verschwunden. Die Suche beginnt.

USA 2009, Regie: Todd Phillips, Darsteller: Bradley Cooper, Ed Helms, Zach Galifianakis, Justin Bartha, ab 12 Jahren, 100 Minuten

Alles lacht und man selbst verstummt. Wer sitzt hier im falschen Film? Die anderen oder man selbst? Beginnen wir mit den Fakten. Auch wenn der Regisseur nicht allzu bekannt ist, keine großen Namen mitspielen, ist "Hangover", die Komödie um einen Junggesellenabschied, der Überraschungserfolg der US-amerikanischen Sommerkinosaison. Dabei ist schon der Plot alles andere als einfallsreich.

Zwei Tage vor der Hochzeit begibt sich Doug mit seinen beiden besten Freunden und dem leicht gestörten Bruder seiner Zukünftigen auf Tour nach Las Vegas. Schon die erste Nacht fällt derart feucht-fröhlich aus, dass nicht nur die Luxussuite in Schutt und Asche liegt, sich ein Tiger im Bad befindet, sondern auch Doug verschwunden ist. Einem Hangover geht nicht selten ein Filmriss voraus, jedenfalls können sich Dougs Kumpel an nichts mehr erinnern. Die Recherche geht los: Woher kommt das Baby in der Suite? Wie hat Stu seinen Eckzahn verloren? Und warum trägt Phil das Erkennungsarmband eines Krankenhauses?

Ein sinnloses Bombardement aufgesetzter Geschmacklosigkeiten hämmert fortan auf das Publikum ein. Und so manchem Zuschauer ergeht es nicht anders als den Helden, denen immer mehr der Kopf dröhnt. Dieser Film ist ein "Hangover" von allzu fusseligen Witzen. Oder sollen die nackten männliche Hinterteile, die dann und wann in die Kamera gehalten werden, tatsächlich witzig sein?

Filmhomepage "Hangover"

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