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Wortwechsel / Archiv | Beitrag vom 04.09.2015

Griechenland- und FlüchtlingskriseBrauchen wir mehr Europa?

Von links nach rechts: Claire Demesmay, Frankreich- und Europaexpertin bei der DGAP, Dietrich von Kyaw, ehemaliger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der EU, Barbara Lochbihler, Europaabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen, Beatrix von Storch, Europaabgeordnete AfD (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)
Von links nach rechts: Claire Demesmay, Dietrich von Kyaw, Barbara Lochbihler und Beatrix von Storch (Deutschlandradio / Manuel Czauderna)

Hunderttausende Flüchtlinge strömen in die EU, vor allem in Länder wie Deutschland und Schweden. Alle Versuche, über eine Quotenregelung eine faire Verteilung der hilfesuchenden Menschen auf die EU-Länder zu finden, sind bislang gescheitert. Die EU streitet indes über Asylrecht und Einwanderung.

"Versagt Europa in der Flüchtlingsfrage, geht diese enge Bindung mit den universellen Bürgerrechten kaputt; sie wird zerstört und es wird nicht das Europa sein, das wir als Gründungsmythos heute auch weiterentwickeln müssen", sagt Kanzlerin Merkel.

Welche Antwort muss Europa auf die Flüchtlingskrise geben? Braucht Europa auch mit Blick auf die Finanzkrise mehr Solidarität untereinander? Soll die Eurozone zu einer Transferunion werden? Wann kommt der europäische Finanzminister? Flüchtlings- und Griechenlandkrise: Brauchen wir jetzt mehr Europa?

Es diskutieren:
Barbara Lochbihler, Europaabgeordnete Bündnis 90/Die Grünen
Beatrix von Storch, Europaabgeordnete AfD
Claire Demesmay, Frankreich- und Europaexpertin bei der DGAP
Dietrich von Kyaw, ehemaliger Botschafter der Bundesrepublik Deutschland bei der EU


Moderation: Birgit Kolkmann

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