Sonntag, 29. März 2015MESZ21:31 Uhr

Hörspiel

Manchmal sind Pilze einfach nur Pilze
Porträt von Sigmund Freud (1856 - 1939) (imago)

Der Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Carl Gustav Jung endet nach einem intensiven fachlichen Austausch vor 100 Jahren im Streit. Auch Carey Harrisons Hörspiel beginnt mit einem Briefwechsel. Mehr

KarfreitagDer Tod des Vergil
Nationalmuseum Tunis, Tunesien: Vergil-Mosaik (imago)

Die Romandichtung Hermann Brochs vom Sterben des römischen Dichters Vergil stellt eine unendliche Annäherung an die Grenze des Lebens dar. Mehr

EndlichkeitDie Befristeten
Elias Canetti, der deutschsprachige Schriftsteller bulgarischer Herkunft. (picture-alliance / dpa / Votava)

Irgendwann in der Zukunft: Eine Gesellschaft, in der jeder genau weiß, wie lange er zu leben hat. Der eigene Name zeigt es unumstößlich an: "Achtundachtzig" oder "Fünfzig" heißt man - oder auch nur "Zehn". Mehr

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Hörspiel / Archiv | Beitrag vom 17.03.2013

Gone

Von Debbie Tucker Green

Eine junge Frau verschwindet in London spurlos. (picture alliance / dpa / Sari Gustafsson)
Eine junge Frau verschwindet in London spurlos. (picture alliance / dpa / Sari Gustafsson)

Elaine, eine junge Frau, ist in London spurlos verschwunden. Niemand weiß, was mit ihr geschehen ist. Menschen, deren Leben Elaine am Tag ihres Verschwindens in der einen oder anderen Weise berührt oder sogar verändert hat, erinnern sich an sie.

Als hätte der Vorfall um Elaine unsichtbare Mechanismen in Gang gesetzt. Man wird Zeuge von Beziehungsproblemen eines Paares, das mit der sonst zuverlässigen Babysitterin Elaine gerechnet hatte.

Schließlich begegnen wir Elaine selber, erfahren aber nur andeutungsweise, was geschah, als es keine Zeugen gab.

Das Hörspiel beschreibt die Unmöglichkeit, eine objektive Version der Wirklichkeit wiederzugeben.


Aus dem Englischen von: Christiane Bergfeld
Regie: Alice Elstner
Mit: Effi Rabsilber, Maryam Zaree, Aleksandra Odic, Ibrahima Sanogo, Inga Busch, Hans Löw u.a.
Ton: Peter Kretschmann
Produktion: NDR 2011
Länge: 82"07


Debbie Tucker Green, Autorin und Regisseurin afrokaribischer Herkunft, lebt in London. Hörspiele u.a. "freefall" (BBC 2002, Shortlist für Prix Europa 2002). Olivier Award 2004 in der Kategorie "vielversprechendster Newcomer".