Seit 01:05 Uhr Tonart
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 01:05 Uhr Tonart
 
 

Aus den Archiven / Archiv | Beitrag vom 10.08.2008

Geschichte

Frage: Aus welchem Anlaß wurde vor einigen Jahren das Gleis 13 des Duisburger Hauptbahnhofs vorübergehend in Gleis 12a umbenannt?

Antwort:

Anläßlich des Deutschlandbesuchs von Königin Elisabeth II. von England im Jahr 1965.
Im Jahr 1965 besuchte die englische Königin Elisabeth II. die Bundesrepublik Deutschland. Der Staatsbesuch fand sehr viel Interesse bei der Bevölkerung.

Natürlich stellten sich dem Protokollchef einige schwierige Fragen. Als die britische Königin auf dem Duisburger Hauptbahnhof einen Zug bestieg, hatte man vorsichtshalber das Gleis 13 umbenannt in 12a.

Die Anordnung galt für die Dauer des Staatsbesuchs. Danach wurden die Aufkleber 12a wieder entfernt, heute halten die Züge wieder auf Gleis 13.

Ob die Königin oder nur die Protokollbeamten abergläubisch waren, ließ sich leider nicht feststellen.

Mit freundlicher Genehmigung: (c) 1977 by LangenMüller in der F.A. Herbig Verlagsbuchhandlung GmbH, München

Aus den Archiven

RIAS 1981 - Erich LoestEin deutsches Leben
Der deutsche Schriftsteller Erich Loest blickt in die Kamera (2011) (picture alliance/dpa/Rainer Jensen)

Als Hitlerjunge wurde er an die Front geschickt, später als DDR-Autor zum überzeugten Kommunisten; dann Dissident, der in Bautzen inhaftiert wurde. In den Tonaufnahmen des Rias von 1981 berichtet der 2013 verstorbene Schriftsteller Erich Loest Berliner Schülern aus seinem Leben.Mehr

Volksbühne und Deutsches TheaterTheater in Berlin
Frank Castorf, Intendant der Volksbühne in Berlin (dpa / picture alliance / Claudia Esch-Kenkel)

Die Ära Castorf an der Volksbühne geht zu Ende - Nachfolger soll der Belgier Chris Dercon werden. Viele Mitarbeiter sprechen von einem künstlerischen Ausverkauf - sie fürchten, das die unter Casdorf gemeinsam entwickelten Linien nicht erkennbar bleiben.Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur