Donnerstag, 30. Juli 2015MESZ16:10 Uhr

Klangkunst

UrsendungEngler sieht Roth #11
Die Installation "Grosse Tischruine" (Atelier des Künstlers), ist am 11.12.2014 im Kunstmuseum in Stuttgart (Baden-Württemberg) in der Ausstellung "Balle Balle Knalle" von Dieter Roth ausgestellt. Die Ausstellung fand vom 13.12.2014 bis zum 12.04.2015 statt. (picture alliance / dpa / Gioia Forster)

Seit 2007 setzt sich Martin Engler mit dem Aktionskünstler Dieter Roth auseinander. Die jüngste Auflage seiner Reihe präsentierte er am 22. April 2015 im Rahmen der Ausstellung "Und weg mit den Minuten". Mehr

Geburtstagsgeschenke10 Jahre EBU Art's Birthday
Das Kunstwerk "Eins.Un.One." von Robert Filliou (1926 - 1987) aus dem Jahr 1984 wird am 24.7.2003 im Düsseldorfer museum kunst palast ausgestellt. Rund 180 Werke des Fluxus-Künstlers, für den die Kreativität allemal wichtiger war als das beeindruckende Kunstwerk werden vom 26. Juli bis 9. November 2003 gezeigt. (picture-alliance / dpa / DB Daniel Löb)

Aus einer Utopie des Fluxuskünstlers Robert Filiou wurde Tradition: Seit über 50 Jahren feiern Menschen weltweit den 17. Januar als Geburtstag der Kunst. Seit zehn Jahren ist die Ars Acustica Gruppe ein fester Bestandteil dieser "Fête permanente".Mehr

UrsendungA Treatise Remix
Ausschnitt der Partitur von Christopher Williams

In der Mitte des letzten Jahrhunderts wurde die klassische Notenschrift für einige Komponisten zu starr und sie begannen, mit dem Notenbild zu experimentieren. Ein Pionier der graphischen Notation ist der britische Komponist Cornelius Cardew. Mehr

weitere Beiträge

Hörspiel

Reihe SpielregelnDie Leere füllen
Der Architekt Werner Ruhnau steht in Gelsenkirchen vor einem Bild des Musiktheaters (Bild vom 15.03.2007). Das Gelsenkirchener Musiktheater ist sein Gebäude, den Panorama-Blick aus der Glasfassade hat man ebenso ihm zu verdanken wie die ultramarin-blauen Schwamm-Reliefs des Künstlers Yves Klein im Foyer. Alles das durchzusetzen, war nicht einfach, erzählte Werner Ruhnau, der am 11. April 85 Jahre alt wurde. (picture alliance / dpa / Karsten Mark)

In offenen Theaterbauten, auf variablen Bühnen spielt das Publikum und findet zu sich selbst. Folgt man den Ideen des Essener Architekten Werner Ruhnau, landet man bei seinem großen Entwurf, dem Neubau des Theaters in Gelsenkirchen von 1959. Mehr

Reihe SpielregelnDas Tierspiel - Spiel für Sieben
Auf der Suchtstation des Städtischen Krankenhauses im brandenburgischen Eisenhüttenstadt (Oder-Spree) sitzen Patienten während einer Gruppentherapie auf Stühlen im Kreis, aufgenommen am 12.02.2009. (picture alliance / dpa / Patrick Pleul)

Sieben Personen, die sich nicht kennen, verbringen ein gemeinsames Wochenende. Sie lernen sich in Gruppensitzungen kennen und erkunden durch Spielvorschläge des Psychologen Martin Siems Formen der zwischenmenschlichen Aktion. Mehr

Grenzstation Der Pass
Historische Aufnahme: Gäste in einem Gartenlokal / Biergarten, um 1910.   (picture alliance / dpa /  Sammlung Zimmermann)

Russland 1886. In einer abgelegenen russischen Grenzstation sitzt Nathalia dem Zöllner Fédor gegenüber. Seit mehr als zwei Jahrzehnten wartet sie auf ihren Pass, um die Grenze nach Polen überschreiten und wieder frei atmen zu können. Mehr

weitere Beiträge

Art's Birthday / Archiv | Beitrag vom 17.01.2006

Georg Klein

Geboren 1964, arbeitet als Komponist, Klang- und Medienkünstler, lebt in Berlin.

Georg Klein, Komponist und Medienkünstler (Georg Klein)
Georg Klein, Komponist und Medienkünstler (Georg Klein)

Klein studierte Elektronik und Akustik in München, sowie der Religionsphilosophie und Musikethnologie in Berlin. Seit 1996 ist er freischaffender Komponist mit konzertanten Werken (Gustav-Mahler-Kompositionspreis 1999), Musik zum Film (Int. Filmfestspiele Berlin 1997) und zum Theater (mit Peter Zadek/Berliner Ensemble, 2004).

English version below.

1999 konziperte er "comaberlin - Produktion intermedialer Kunst | Sondierung, Entwicklung und Realisierung von Klangsituationen". Seitdem arbeitet er überwiegend mit ortspezifischen Klanginstallationen im öffentlichen Raum vertreten, in Kombination mit Licht, Texten und zunehmend mit Video (Deutscher Klangkunstpreis 2002). Dabei geht es ihm oft um die Erweiterung des öffentlichen Raums durch die mediale Ineinanderspiegelung zweier Orte über Livestreams (TRASA, 2004).

2002 gründete er KlangQuadrat - Büro für Klang- und Medienkunst Berlin mit Julia Gerlach, zur Organisation und Produktion von Klang- und Medienkunstprojekten im In- und Ausland.

Neben seiner künstlerischen Arbeit war Klein 2001-2005 im Vorstand der Berliner Gesellschaft für Neue Musik tätig und hat mehrere Publikationen zur (Klang-)Kunst im öffentlichen Raum veröffentlicht.

Study of sound engineering at the Technical University in Munich and Berlin, later on philosophy of religion and ethno-musicology at the Freie Universität Berlin. Assistant from 1991-94 in a project on the visualizing of sound for deaf people at the Technical University of Berlin. Lecturer at Freie Universität Berlin in ethno-musicology on "Music & Religion" in 1999 and 2000.

Since 1996 he has worked freelance as composer, with film music ("amor fati", Internationale Filmfestspiele Berlin 1997), solo works with live electronics, works for ensembles (International Gustav-Mahler-Composition Prize 1999, Austria), and also music for theatre (Peer Gynt with Peter Zadek / Berliner Ensemble, 2004). Studies on computer music and sensor controlled live-electronics at the Electronical Studio of the Technical University of Berlin.
inter-medial art | investigation, development and realisation of sound situations www.comaberlin.de.
He developped an origin concept of site-specific art in public space with sound, including light, texts and video. With his project TRASA he extended the public space by connecting two cities in an inter-medial way.

In 2002: founding of KlangQuadrat / Sound Square, Office for Sound and Media Art, in Berlin with Julia Gerlach for organizing and producing sound and media projects at home and abroad. www.klangquadrat.com.

From 2001 to 2005 chairman of the Berlin Society of New Music. Organization of discussion and concert series on music and art (2002: music&politics, 2003: reflexzonen – music& body, 2003: music&migration, 2005: video concerts) and a jourfixe for contemporary music.