Dienstag, 29. Juli 2014MESZ14:45 Uhr

Weltzeit

SüdafrikaGanz in Weiß
Südafrika: Kapstadt - Hafen am 10. März 2009

20 Jahre nach dem Fall der Apartheid bezeichnet sich Südafrika als Multi-Kulti Regenbogennation. Aber auf halber Strecke zwischen Johannesburg und Kapstadt, ein bisschen wie im Niemandsland, gibt es eine kleine Enklave von rund 900 Weißen, Orania. Mehr

FilmLaute ohne Lungenluft
Das britische Royal Philharmonic Concert Orchestra performt Musik aus dem Film "Avatar" während des Beijing International Film Festival in 2012.

Wenn im Film "Avatar" die blauen Bewohner zum Sprechen ansetzen, dann hat einer die Fäden in der Hand: Paul Frommer. Er hat die Sprache der Außerirdischen entwickelt - und es gibt Fans, die lernen sie sogar.Mehr

GroßbritannienChange Bell Ringing
London: Palace of Westminster mit Big Ben (03.06.2014)

Im Königreich Großbritannien wird das Change Bell Ringing, das Wechselläuten mit großer Hingabe gepflegt. Einsamkeit oder Menschenflucht suchen die modernen Glöckner dabei allerdings nicht: Es gibt an die 45.000 aktive Bell Ringer.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.12.2011

Genuss und Geldsorgen

Europas Kulturhauptstadt 2012 Maribor

Von Andreas Meyer-Feist

Blick auf das Stadtzentrum von Maribor
Blick auf das Stadtzentrum von Maribor (Slowenisches Fremdenverkehrsamt)

Von den Jugoslawien-Kriegen hat die slowenische Stadt Maribor wenig mitbekommen. Lange blutige Auseinandersetzungen wie in Bosnien und Kroatien gab es nicht. Dafür hatte die Stadt zuvor viel Gewalt erlebt.

1941 wurde Slowenien von den Deutschen besetzt, weil Hitler das Gebiet dem Deutschen Reich dauerhaft einverleiben und germanisieren wollte. Tausende von Bomben fielen auf Maribor. Die meisten allerdings auf das Industrieviertel, während die Altstadt weitgehend verschont blieb.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Streit um die Stadt, die nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie von Österreich, aber auch von Slowenen und von einem neuen Staatsgebilde, aus dem später Jugoslawien erwuchs, beansprucht wurde. Heute allerdings ist von den Blessuren vergangener Auseinandersetzungen jedenfalls in der Altstadt nichts mehr zu sehen.