Dienstag, 2. September 2014MESZ16:11 Uhr

Weltzeit

GriechenlandWas geschafft?
Zu sehen ist eine Essensausgabe in Athen. Einheimische und Migranten erhalten von freiwilligen Helfern Lebensmittel.

Bewältigt ist die Krise in Griechenland noch längst nicht. Doch das Land hat viel Potenzial, sagen Experten von der Task Force, die dem maroden Staat wieder auf die Beine helfen sollen. Erste Erfolge zeichnen sich ab.Mehr

KriseTotgespart?
Blumensträuße, die Menschen im Gedenken an den 77-Jährigen Rentner Dimitris Christoulas niedergelegt haben, der sich auf dem zentralen Syntagma-Platz vor dem Parlament in Athen aus Protest gegen die Sparpolitik mit einer Pistole in den Kopf geschossen hat. 

Jeder dritte Grieche hat inzwischen keine Krankenversicherung mehr. Die Arbeitslosigkeit ist weiterhin hoch. Nach Schätzungen von Hilfsorganisationen nimmt sich täglich ein Mensch in Griechenland das Leben.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.12.2011

Genuss und Geldsorgen

Europas Kulturhauptstadt 2012 Maribor

Von Andreas Meyer-Feist

Blick auf das Stadtzentrum von Maribor
Blick auf das Stadtzentrum von Maribor (Slowenisches Fremdenverkehrsamt)

Von den Jugoslawien-Kriegen hat die slowenische Stadt Maribor wenig mitbekommen. Lange blutige Auseinandersetzungen wie in Bosnien und Kroatien gab es nicht. Dafür hatte die Stadt zuvor viel Gewalt erlebt.

1941 wurde Slowenien von den Deutschen besetzt, weil Hitler das Gebiet dem Deutschen Reich dauerhaft einverleiben und germanisieren wollte. Tausende von Bomben fielen auf Maribor. Die meisten allerdings auf das Industrieviertel, während die Altstadt weitgehend verschont blieb.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Streit um die Stadt, die nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie von Österreich, aber auch von Slowenen und von einem neuen Staatsgebilde, aus dem später Jugoslawien erwuchs, beansprucht wurde. Heute allerdings ist von den Blessuren vergangener Auseinandersetzungen jedenfalls in der Altstadt nichts mehr zu sehen.