Montag, 20. Oktober 2014MESZ06:33 Uhr

Weltzeit

IranJede Hinrichtung ist eine zu viel

Sie habe aus Notwehr ihren Vergewaltiger getötet, beteuert eine junge Iranerin. Ihre bevorstehende Hinrichtung sorgt zurzeit für Proteste – im Ausland und im Iran selbst, wo der Widerstand gegen die häufig verhängte Todesstrafe zunimmt.Mehr

Sri LankaHoffnung in bleierner Stille
Rundumblick vom Sigiriya-Felsen in Sri Lanka. Sigiriya ist ein Monolith in Sri Lanka, auf dem sich die Ruinen einer historischen Felsenfestung befinden. Der Name leitet sich von 'Siha Giri' ab, was Löwenfelsen bedeutet. 1982 wurde Sigiriya von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt.

Lethargie, Angst, Misstrauen. Noch immer sind in Sri Lanka die Folgen des 30-jährigen Bürgerkrieges zu spüren. Fünf Jahre nach dem Sieg der singhalesischen Regierung über die tamilischen Rebellen ist kaum Aufbruchsstimmung zu erleben.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.12.2011

Genuss und Geldsorgen

Europas Kulturhauptstadt 2012 Maribor

Von Andreas Meyer-Feist

Blick auf das Stadtzentrum von Maribor
Blick auf das Stadtzentrum von Maribor (Slowenisches Fremdenverkehrsamt)

Von den Jugoslawien-Kriegen hat die slowenische Stadt Maribor wenig mitbekommen. Lange blutige Auseinandersetzungen wie in Bosnien und Kroatien gab es nicht. Dafür hatte die Stadt zuvor viel Gewalt erlebt.

1941 wurde Slowenien von den Deutschen besetzt, weil Hitler das Gebiet dem Deutschen Reich dauerhaft einverleiben und germanisieren wollte. Tausende von Bomben fielen auf Maribor. Die meisten allerdings auf das Industrieviertel, während die Altstadt weitgehend verschont blieb.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Streit um die Stadt, die nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie von Österreich, aber auch von Slowenen und von einem neuen Staatsgebilde, aus dem später Jugoslawien erwuchs, beansprucht wurde. Heute allerdings ist von den Blessuren vergangener Auseinandersetzungen jedenfalls in der Altstadt nichts mehr zu sehen.