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Weltzeit

IndienStrecken, beugen, Lehre machen
Auch in Deutschland längst ein Massen-Trend: Yoga

Das Yoga-Zentrum Sri Aurobindu Aschram ist ein Zufluchtsort für Menschen aus armen Familien. Dort werden sie zu Köchen und Schneidern ausgebildet – und erhalten Unterweisung in der alten indischen Philosophie.Mehr

Erdöl und ErdgasIm Zwiespalt
Das Wahrzeichen von Astana, der kasachischen Hauptstadt: der Bajterek-Turm

Auf kasachischem Boden liegen wertvolle Erdöl- und Erdgasvorkommen, an denen Russland aber auch China interessiert sind. Um zwischen den beiden Großmächten nicht aufgerieben zu werden, strebt Kasachstan nach Europa.Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.12.2011

Genuss und Geldsorgen

Europas Kulturhauptstadt 2012 Maribor

Von Andreas Meyer-Feist

Blick auf das Stadtzentrum von Maribor
Blick auf das Stadtzentrum von Maribor (Slowenisches Fremdenverkehrsamt)

Von den Jugoslawien-Kriegen hat die slowenische Stadt Maribor wenig mitbekommen. Lange blutige Auseinandersetzungen wie in Bosnien und Kroatien gab es nicht. Dafür hatte die Stadt zuvor viel Gewalt erlebt.

1941 wurde Slowenien von den Deutschen besetzt, weil Hitler das Gebiet dem Deutschen Reich dauerhaft einverleiben und germanisieren wollte. Tausende von Bomben fielen auf Maribor. Die meisten allerdings auf das Industrieviertel, während die Altstadt weitgehend verschont blieb.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Streit um die Stadt, die nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie von Österreich, aber auch von Slowenen und von einem neuen Staatsgebilde, aus dem später Jugoslawien erwuchs, beansprucht wurde. Heute allerdings ist von den Blessuren vergangener Auseinandersetzungen jedenfalls in der Altstadt nichts mehr zu sehen.