Donnerstag, 2. Oktober 2014MESZ12:38 Uhr

Weltzeit

InfektionenFluch der Götter
Lepra-Situation in Indien, Dezember 2011

Auch heute noch wird Lepra von Hindus als "Fluch der Götter" angesehen. Diejenigen, die diese Erkrankung "auf sich gezogen" haben, haben es nicht besser verdient. Die Erkrankten werden wie Aussätzige behandelt. Mehr

TTIPDie Lobbyschlacht um das Freihandelsabkommen
Martin Schulz, Präsident des Europäischen Parlaments, spricht beim beim "Businesseurope Day" in Brüssel, Januar 2014

Die Wirtschaft nimmt viel Geld in die Hand, um ihre Interessen bei den Verhandlungen um das Freihandelsabkommen TTIP durchzusetzen. Die Vertreter der Zivilgesellschaft haben es weitaus schwerer, sich Gehör zu verschaffen. Doch wer sind die geheimnisvollen Lobbyisten? Mehr

ErnährungGenetisch veränderte USA
Mähdrescher in Illinois (USA) auf Maisfeld

Popcorn, Tortilla-Chips, Müsli – in den USA sind genetisch veränderte Produkte aus dem Supermarkt nicht mehr wegzudenken. Was in Europa durch das Freihandelsabkommen zu großen Sorgen führt, ist für die jüngste Generation der US-Amerikaner Normalität. Mehr

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Weltzeit / Archiv | Beitrag vom 27.12.2011

Genuss und Geldsorgen

Europas Kulturhauptstadt 2012 Maribor

Von Andreas Meyer-Feist

Blick auf das Stadtzentrum von Maribor
Blick auf das Stadtzentrum von Maribor (Slowenisches Fremdenverkehrsamt)

Von den Jugoslawien-Kriegen hat die slowenische Stadt Maribor wenig mitbekommen. Lange blutige Auseinandersetzungen wie in Bosnien und Kroatien gab es nicht. Dafür hatte die Stadt zuvor viel Gewalt erlebt.

1941 wurde Slowenien von den Deutschen besetzt, weil Hitler das Gebiet dem Deutschen Reich dauerhaft einverleiben und germanisieren wollte. Tausende von Bomben fielen auf Maribor. Die meisten allerdings auf das Industrieviertel, während die Altstadt weitgehend verschont blieb.

Schon vor dem Zweiten Weltkrieg gab es Streit um die Stadt, die nach dem Untergang der Habsburger-Monarchie von Österreich, aber auch von Slowenen und von einem neuen Staatsgebilde, aus dem später Jugoslawien erwuchs, beansprucht wurde. Heute allerdings ist von den Blessuren vergangener Auseinandersetzungen jedenfalls in der Altstadt nichts mehr zu sehen.