Freitag, 31. Oktober 2014MEZ16:48 Uhr

Nachspiel

Fußball"Champions ohne Grenzen"
Fußball spielende Kinder

Im Jahr 2013 haben in Deutschland fast 130.000 Menschen Asyl beantragt, der höchste Wert seit 14 Jahren. Die "Champions ohne Grenzen", ein Fußballprojekt in Berlin-Kreuzberg, organisieren Trainingsspiele. Mehr

NorwegenSoweit Spitzbergens Asphalt reicht
Mit dabei beim Marathon in Spitzbergen (2014)  - der Frankfurter Polarclub

Für viele Läufer ist der New-York-Marathon am kommenden Wochenende das große Ziel. Mehr als 50.000 Menschen gehen an den Start. Das völlige Gegenteil dazu ist der nördlichste Straßen-Marathon der Welt im norwegischen Spitzbergen – mit 60 Teilnehmern.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball.
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.