Mittwoch, 1. Oktober 2014MESZ10:10 Uhr

Nachspiel

Ziemlich beste Feinde
WM 2014: Nicola Rizzoli zeigt die Gelbe Karte Sergio Kun Aguero für ein Foul gegen Bastian Schweinsteiger

Nicht nur Fußballer teilen aus, im Training. Auch Wasserballer langen besonders gern unter die Gürtellinie. Am Schlimmsten aber sind die Eltern am Spielfeldrand. Wenn die ausrasten, hilft nur noch die Polizei.Mehr

SportVideobeweis nun auch im Volleyball
Knappe Entscheidung bei einem Volleyballspiel

Was im Bundesliga-Fußball immer wieder diskutiert wird, ist jetzt im Volleyball angekommen: der Videobeweis. Die aufgezeichneten Spielzüge sorgen in brenzligen Situationen für Klarheit, doch sorgt es auch für mehr Fairness zwischen den Mannschaften?Mehr

Berlin-MarathonGünter läuft immer noch
Läufer beim 41. Berlin Marathon am 28. September 2014 

Er war vor 40 Jahren dabei und gewann als Erster den Berlin Marathon, damals hieß er noch Volksmarathon. Seither ist Günter Hellas fast immer dabei. Warum ist Hellas so ein Überzeugungsläufer?Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball.
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.