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Nachspiel

Klettern in der Sächsischen SchweizFreunde des Abgrunds
Ein Kletterer erklimmt am 08.03.2015 in der Nähe von Königstein (Sachsen) in der Nationalparkregion Sächsische Schweiz einen der Gipfel des Pfaffensteins. (picture alliance / dpa / Thomas Eisenhuth)

Ameise und Backenzahn oder Pionierturm und Wegelagerer - wie die Namen der Felsen im Elbsandsteingebirge zeugen auch die Gipfelbücher vom jeweiligen Zeitgeist. Doch nicht nur das Gipfelbuch-Archiv ist eine Fundgrube für die sächsischen Kletterer.Mehr

Norma MillerDie Queen of Swing tanzt immer noch
Ein Paar tanzt im Jahr 1939 im The Savoy Club in Harlem, New York, den Swingtanz Lindy Hop. (imago/United Archives International)

Der Lindy Hop entstand in den 1920er- und 30er-Jahren in den USA: im legendären Savoy Ballroom in Harlem, New York. Die inzwischen 95 Jahre alte Norma Miller war damals dabei – und wird heute in der wiedererstarkten Swingtanz-Szene gefeiert.Mehr

Faszination MarathonlaufDie Kraft des langen Atems
Silhouette eines Joggers im Sonnenuntergang. (imago/Imagebroker)

Lange Strecken machen süchtig. Laufen ist die schärfste Droge und zugleich die billigste Therapie, meint Günter Herkel: Es entwickelt Ruhe und Kraft, Stress und Depressionen fallen ab. Unweigerlich steigert sich das wöchentliche Pensum.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.