Mittwoch, 17. September 2014MESZ23:42 Uhr

Nachspiel

TrendsportBasejumping
Zwei junge Männer in Aktion beim Basejumping in den Bergen. (2006)

Weltweit bekannt ist das Schweizer Lauterbrunnental als Mekka der Basejumper. Bis zu 800 Meter hoch sind dort die senkrechten Felswände. Jedes Jahr gibt es Todesfälle - und Diskussionen darüber, die risikoreiche Sportart zu verbieten. Mehr

FussballAls die Kreisliga-Schiris streikten
Wer hat hier zugetreten? Zwei Stücke Rasen liegen auf dem Spielfeld.

Bedroht, bespuckt, verprügelt: Da haben sie haben einfach kein Spiel mehr gepfiffen. Der Streik der Celler Kreisliga-Schiedsrichter sorgte bundesweit für Aufsehen. Denn aggressiv und gewaltbereit ist der Fußball auch anderswo.Mehr

LaufsportUnd hoch da!
Beim 4. Oderturmlauf in Frankfurt (Oder) sprintet Jürgen Karras aus Guben die 511 Stufen des Oderturms bis zur 24. Etage hinauf.

Beim Towerrunning sprinten Sportler die Treppen von Hochhäusern oder Türmen empor. Schon der Odertum in Frankfurt, mit 511 Stufen ein mittelschwerer Lauf, bringt viele Teilnehmer an ihre Grenzen. Mehr

weitere Beiträge

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball.
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.