Dienstag, 2. September 2014MESZ23:27 Uhr

Nachspiel

Schwimmen"Es ist nicht unbedingt das Meer"
Ein Mann springt am 16.07.2014 in das Becken im Freibad Volksbad Limmer in Hannover (Niedersachsen). 

Eschersheim - ein "Kleine-Leute"-Viertel im nördlichen Frankfurt am Main. An einem Altarm des Flüsschens Nidda, das sich durch den Stadtteil schlängelt, entstand einst das Freibad. An warmen Sommertagen heute ein beliebter Treffpunkt für kinderreiche Familien.Mehr

KartsportRacing Girls

Einige Frauen schafften über Kartrennen bereits den Einstieg in den Motorsport. Doch Mädchen und Frauen sind auf Kartbahnen immer noch Exoten. Das soll sich jetzt ändern.Mehr

Speed-Badminton"Der Kick ist die Geschwindigkeit"
Ein Speed Badminton "Speeder" fliegt während des Trainings der Hamburger Mannschaft Elbspeeders über das Spielfeld. Speed Badminton ist eine Mischung aus Badminton und Tennis nur sehr viel schneller. 

Immer öfter sieht man in Parks, am Strand und gelegentlich auch auf Tennisplätzen Menschen, die eine Art Badminton spielen, nur ohne Netz und über deutlich weitere Distanzen als beim Federball: Speed-Badminton nennt sich der Sport.Mehr

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Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball.
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.