Dienstag, 29. Juli 2014MESZ08:44 Uhr

Nachspiel

WassersportX und Y macht Ixylon
Junge Segler trainieren am 04.10.2013 auf dem Schweriner See bei Schwerin (Mecklenburg-Vorpommern) mit ihren Booten der Optimisten-Klasse. Die Boote sind nur 2,40 Meter lang und 1,20 Meter breit und die klassische Bootsklasse für Kinder und Jugendliche.

Eine große Gemeinschaft, der es vor allem um den Spaß und weniger um sportliche Höchstleistungen geht, das sind die Ixylon-Segler am Sternberger See in Mecklenburg. Die Bootsklasse aus dem ehemaligen Osten Deutschlands ist preiswert und leicht zu steuern.Mehr

Commonwealth Games in GlasgowDie Spiele der Königin
Clyde - das offizielle Maskottchen der Commonwealth Games in Glasgow, 2014

Seit mehr als 80 Jahren gibt es die Commonwealth Games – die olympisch inspirierten Wettkämpfe von Sportlern und Sportlerinnen aus Großbritannien und seinen ehemaligen Kolonien. In diesem Sommer finden sie im schottischen Glasgow statt. Mehr

BreitensportDie neue Bäderkrise
Ein Kind mit Schwimmring geht im Geibeltbad in Pirna (Sachsen) an einem Rettungsring vorbei.

In Berliner Hallenbädern steigen die Eintrittspreise. Auch andernorts fehlt Kommunen das Geld für die Schwimmhallen und den Bürgern für den Besuch. Die DLRG warnt: Die Hälfte aller Viertklässler kann heutzutage noch nicht schwimmen.Mehr

weitere Beiträge

Nachspiel / Archiv | Beitrag vom 01.05.2010

Fußball ist schwarz und Rugby ist weiß?

Der südafrikanische Sport 15 Jahre nach der Apartheid

Eine Sendung von Leonie March

Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball.
Kinder spielen in Soweto auf der Straße Fußball. (AP Archiv)

Die Apartheid hat auch den Sport in Südafrika tief gespalten: Weiße, Schwarze und Farbige spielten in getrennten Ligen, Fußball war bei der schwarzen Bevölkerungsmehrheit der beliebteste Sport, die weiße Minderheit bevorzugte dagegen Rugby.

Daran scheint sich nicht viel geändert zu haben, könnte man auf den ersten Blick meinen: Denn bis heute ist die südafrikanische Fußball-Nationalelf überwiegend schwarz und die Rugbymannschaft weiß.

Doch der Eindruck täuscht: An der Basis lösen sich die Grenzen zwischen den Bevölkerungsgruppen langsam auf. Der Rugby-Verband bemüht sich um ein neues Gesicht, fördert verstärkt schwarze Nachwuchsspieler in den Townships.

Der südafrikanische Fußball-Bund hat das nicht nötig, könnte aber junge Talente aus den ärmeren Vierteln wesentlich stärker unterstützen als bisher, betonen Experten. Denn erst damit würde der Sport einen echten Beitrag zur Veränderung der geteilten Gesellschaft am Kap leisten.

Manuskript zur Sendung als PDF-Dokument oder im barrierefreien Textformat.