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Neonlicht / Archiv | Beitrag vom 26.12.2011

Fremdes Eigentum

Moderation: Martin Böttcher

Schwaben sind nicht gern gesehen in Berlin, selbst wenn sie Dagobert Duck heißen. (AP Archiv)
Schwaben sind nicht gern gesehen in Berlin, selbst wenn sie Dagobert Duck heißen. (AP Archiv)

Wir treffen Schwaben, die in Berlin als Feindbild Nummer eins herhalten müssen – schließlich, so die krude Logik, gehöre die Stadt den Berlinern, nicht den Zugereisten. Wir treffen einen Tagebuchsammler, der in den geheimen Gedanken anderer herumstöbert. Wir treffen Menschen, die versuchsweise so tun, als wären sie ganz anders, als sie es eigentlich sind, nämlich blind. Und wir gehen in ein Fitnessstudio, wo ganz klar ist: "Mein Körper gehört mir. Und ich bestimme, wer ihn wie sehen kann!"

Schwabe Go Home!

Von Nadine Kreuzahler
Schwaben haben es in Berlin nicht leicht. Alljährlich zu Weihnachten tauchen Zettel auf, die ihnen "Gute Heimfahrt!" wünschen. Vor allem im Ostberliner Stadtteil Prenzlauer Berg schlägt ihnen sogar offener Hass entgegen. Die Zugereisten aus dem Ländle müssen als Feindbild für alles Mögliche herhalten. Wie lebt es sich denn vor diesem Hintergrund so als Schwabe in Berlin?

Die gehörte Stadt

Von Magdalena Bienert
Wie anders und fremd eine vertraute Gegend plötzlich wird, weiß man, wenn man mal für einen kurzen Moment die Augen zugemacht. In Berlin gibt es das Projekt der "gehörten Stadt". Jeder Teilnehmer bekommt eine Augenbinde und einen persönlichen Guide. Diese Art der blinden Stadtführung schult nicht nur die eigene Wahrnehmung, sondern lehrt einen auch etwas über sich selbst.

Der Gedanken-Gräber

Von Gesine Kühne
Das Tagebuch – ein Buch, das die Geheimnisse seines Besitzers kennt! Alle Gedanken, Wünsche und Träume werden hier niedergeschrieben. Ein geheimer Schatz, das möglichst kein Fremder zu Gesicht bekommen soll. Doch Theodor Schmidt kümmert sich nicht darum: Er sammelt fremde Tagebücher und liest sogar aus ihnen vor.

Muslima mit Muskeln

Von Donya Farahani
Fitnessstudios sind aus einer modernen Metropole nicht wegzudenken. Allein im Kölner Branchenbuch stehen über 120 von ihnen – alle sind gleich. Alle? Nein, eines unterscheidet sich eklatant: das "Hayat Frauenfitness". Ist es die Muckibude der modernen muslimischen Frau?

Neonlicht

MetropolenphänomeneWeitermachen
Stoßstange an Stoßstange stehen die Autos auf der Avenida Paulista in der brasilianischen Großstadt Sao Paulo (Aufnahme vom 11.01.2010). (picture-alliance / dpa / Helmut Reuter)

Das Neonlicht braust mit einem Motogirl durchs Verkehrschaos von Sao Paulo, probiert jüdische Speisen in der Gourmet-Version in New York und spürt der Faszination Zauberwürfel nach.Mehr

StadtalltagBesser leben geht immer
Blick am 03.08.2007 von der Wettsteibrücke über den Rhein auf den Baseler Stadtteil Grossbasel mit dem Münster der Stadt. ( picture-alliance/ dpa /  Thomas Eisenhuth  )

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Boring ConferenceDie Kunst der Langeweile
Ein müder Student gähnt (picture alliance / dpa)

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