Freitag, 31. Oktober 2014MEZ22:34 Uhr

Freispiel

Hugo der Wolf
Lars Rudolph und Friederike Kempter

Dunkle Tage auf der Wolfsburg: Immer um den Vollmond herum erkrankt Graf Hugo und nimmt dann nur blutiges Fleisch zu sich. Er leidet unter Albträumen: "Mir träumte, ich hätte umgebracht, was ich am meisten liebe".Mehr

AnnäherungSchubladen
Arzneimittelschubladen in der Jan von Werth Apotheke in Köln.

Sechs Frauen öffnen ihre Schubladen. Drei von ihnen sind in der Bundesrepublik aufgewachsen, drei in der DDR. Über 20 Jahre nach der Wende nehmen sie sich vor, sich anzunähern. Wer waren wir? Wer sind wir? Warum sind wir so geworden?Mehr

Das Ende vom Geld
Weltwirtschaftsforum in Davos, 27.01.2012

Die Verhandlungen des Weltwirtschaftsgipfels in Davos sind abgeschlossen, als das Funknetz zusammenbricht. Die Teilnehmer sind eingeschneit und handlungsunfähig. Man sieht der drohenden finanziellen Apokalypse entgegen.Mehr

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Freispiel / Archiv | Beitrag vom 19.11.2012

50 Aktenkilometer

Hörspiel von Rimini Protokoll

Hörspiel von Rimini Protokoll

Weitere 16.000 Säcke voller Aktenschnipsel harren ihrer Rekonstruktion.
Weitere 16.000 Säcke voller Aktenschnipsel harren ihrer Rekonstruktion. (Bundesbildstelle Bonn)

Mehr als 50 Kilometer Akten lagern im zentralen Archiv der Stasi-Unterlagen-Behörde. Protokolle über Handlungen, Begegnungen, Gespräche. Aus diesem Material entwickelten Rimini Protokoll ein Hörspiel, in dem sich ehemals Observierende und Observierte ihren Akten nähern.

Sie vertiefen sich in "Sachstandsberichte", abgefangene Briefe, nie gesehene Fotos.
Sie sind irritiert, angewidert oder lachen und wundern sich über dieses parallel zu ihrem eigenen Leben geführte staatliche Tagebuch.


Regie: Helgard Haug, Stefan Kaegi, Daniel Wetzel
Mit: Salomea Genin, Mario Röllig, Barbara Stephanowa, Günther Jeschonnek, Hans-Dieter Schütt
Ton: Hermann Leppich, Bernd Friebel
Produktion: Auftragsprod. für DKultur 2011
Länge: 54"


Rimini Protokoll (Helgard Haug (geb. 1969), Stefan Kaegi (geb. 1972), Daniel Wetzel (geb. 1969) entwickelten für 'Radioortung - Hörspiele für Selbstläufer' ein akustisches Netz von 125 Aufnahmen in Berlin, das für Handynutzer an den jeweiligen 'Tatorten' abhörbar ist. Dafür 2012 eine Honorary Mention der Ars Electronica/Hybrid Art

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