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Konzert / Archiv | Beitrag vom 21.08.2012

Fredener Musiktage

"Echt Niedersächsisch: Die Welt zu Gast"

Das von Walter Gropius entworfene Fagus-Werk in Niedersachsen (picture alliance / dpa)
Das von Walter Gropius entworfene Fagus-Werk in Niedersachsen (picture alliance / dpa)

Die Niedersachsen gelten als "erdverwachsen", zeigen sich aber genauso gern als weltoffene Gastgeber. Diese beiden Aspekte gaben die Inspiration zu einem facettenreichen Programm mit einem regionalen und einem sehr internationalen Zugang. Dabei tritt die Musik niedersächsischer Komponisten von Barock bis Gegenwart in einen interkulturellen und spannenden Dialog mit Weltmusik aus Ghana, der Türkei, Schweden, Indien, China und Japan.

Im Gegensatz zu vielen anderen Festivals bewegen sich die Programme der Internationalen Fredener Musiktage immer abseits des Mainstreams. Jedes Jahr wird ein Kompositionsauftrag an einen zumeist jungen Komponisten oder eine junge Komponistin vergeben; die Uraufführung und das damit verbundene Komponistenporträt erfolgen während des Festivals.

Ebenfalls im Gegensatz zu anderen Festivals sind die mitwirkenden Künstler keine welt- oder auch nur deutschlandweit bekannte "Stars", die das Publikum anlocken sollen. Es sind Musikerfreunde, die die beiden Initiatoren Utz Köster und Adrian Adlam im Laufe ihrer künstlerischen Tätigkeit gewonnen haben und die häufig Solomusiker in herausragenden europäischen Orchestern, Mitglieder professioneller Kammermusikensembles oder Professoren an Musikhochschulen sind.

Sie wirken im Festivalensemble camerata freden mit, das vor Ort für die einzelnen Konzerte probt und, neben den Konzerten hochkarätiger Gastensembles, im Mittelpunkt des Publikumsinteresses steht. Davon zeugen neben einer Reihe von CD und Audio-DVD-Surround-Produktionen für das renommierte Stuttgarter Kammermusik-Label TACET auch eine Vielzahl von Live-Übertragungen und Aufzeichnungen der Rundfunkpartner NDR Kultur und Deutschlandradio Kultur.

Die Internationalen Fredener Musiktage sind nicht nur in musikalischer Hinsicht etwas Besonderes. Freden an der Leine, im Süden des Landkreises Hildesheim gelegen, hat etwa 3.000 Einwohner und hatte bei Gründung des Festivals 1991 fast keine kulturelle Tradition. Das Engagement und die Begeisterung vieler Fredener Bürger für das neue professionelle kulturelle Angebot fernab der Kulturmetropolen mündete 1996 in die Gründung des eigenständigen Trägervereins Internationale Fredener Musiktage e.V.
fredener-musiktage.de



Fredener Musiktage
Fagus Werk Alfeld / Zehntscheune Freden
Aufzeichnungen vom 05.08.2012


Matthias Kaul
"The Mellow Quark" für Flöte, E-Gitarre, E-Bass und Perkussion

Sarah Nemtsov
"Ver-Suche II" für Akkordeon, Altflöte und Violoncello

oh ton-ensemble
Leitung: Eckart Beinke

ca. 20:50 Uhr Konzertpause mit Nachrichten

Andreas Romberg
Quintett Es-Dur op. 57 für Klarinette, Violine, zwei Violen und Violoncello

Joseph Joachim
"Les cloches" op. 5 Nr. 2 für Violine und Klavier

Johannes Brahms / Robert Schumann / Albert Dietrich
"Scherzo" aus der FAE-Sonate
(Joseph Joachim gewidmet)
für Violine und Klavier

Louis Spohr
Nonett F-Dur op. 31

camerata freden

Konzert

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