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Thema / Archiv | Beitrag vom 01.03.2012

Frauenrechtlerin lehnt Integrationsstudie über Muslime ab

Seyran Ates: Geld sollte besser in Schulen investiert werden

Seyran Ates: "Ich erwarte seit Jahren, dass wir was verändern" (Müjgan Arpat)
Seyran Ates: "Ich erwarte seit Jahren, dass wir was verändern" (Müjgan Arpat)

Die Berliner Rechtsanwältin Seyran Ates hält die Studie des Bundesinnenministeriums über die mangelnde Integrationswilligkeit junger Muslime für derzeit überflüssig. Derartige Studien gebe es bereits "zuhauf", kritisierte Ates: "Ich habe den Eindruck: Da ist wieder eine Studie gemacht worden, nur um Aktion zu zeigen."

"Ich erwarte seit Jahren Schritte in eine Richtung, dass wir was verändern", sagte die Anwältin mit türkisch-kurdischen Wurzeln. "Den Ist-Zustand kennen wir doch." Nach Darstellung Ates' ist die Abwehrhaltung streng religiöser Muslime gegenüber Integrationsbemühungen bereits bekannt - genauso wie die Tatsache, dass sich Muslime in diesem Land abgelehnt fühlten und deshalb mangelnde Integrationsbereitschaft zeigten. Leider werde durch die neue Studie eine "Polarisierung wieder manifestiert".

Ates forderte stattdessen, viel mehr Geld in die Schulen zu investieren, "und zwar in die Erziehung in beide Richtungen: Aufklärung sowohl rechtsextremistischer deutscher Jugendlicher als auch (der) Muslime."

Sie können das vollständige Gespräch mit Seyran Ates mindestens bis zum 01.08.2012 in unserem Audio-on-Demand-Angebot hören. MP3-Audio

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