Seit 11:05 Uhr Deutschlandrundfahrt
 
  • facebook
  •  
  • twitter
  •  
  • instagram
  •  
  • spotify
 
Seit 11:05 Uhr Deutschlandrundfahrt
 
 

Interview / Archiv | Beitrag vom 13.08.2014

Frans Brüggen"Die Blockflöte war seine große Liebe"

Zum Tod des niederländischen Dirigenten und Flötisten Frans Brügge

Der niederländische Dirigent Frans Brüggen starb im Alter von 79 Jahren. (dpa / picture alliance / Ulrich Perrey)
Der niederländische Dirigent Frans Brüggen starb im Alter von 79 Jahren. (dpa / picture alliance / Ulrich Perrey)

Seine Leidenschaft galt der Barockmusik. Nun ist der niederländische Dirigent und Blockflötist Frans Brüggen im Alter von 79 Jahren gestorben. Unser Musikkritiker Uwe Friedrich erinnert an sein Leben.

Brüggen habe überhaupt nicht dem Klischee des verstaubten Blockflötisten entsprochen, sagte Friedrich im Deutschlandradio Kultur. Er sei öfters mit seinem roten Porsche durch Amsterdam gefahren und habe aus dem Fahrerfenster Autogramme verteilt. "Er hat schon eine sehr unkonventionelle Art gehabt, auf dem Podium zu sitzen: nämlich mit gekreuzten Beinen, krummem Rücken, auf seinem Stühlchen. Also nicht diese strenge, im Frack auftretende Musikerattitüde."

Brüggen hat "einen sehr eigenen Ton" gefunden

Noch während des Krieges habe Brüggen als Kind gelernt, Blockflöte zu spielen. "Der Vater fand das gar nicht so gut und zukunftsträchtig, hat ihn quasi gezwungen, auch noch Querflöte und Musikwissenschaft zu studieren", sagte Friedrich. "Aber die Blockflöte blieb seine große Liebe." Sein musikalisches Erbe sei es, dass er "einen sehr eigenen Ton" gefunden und die Blockflöte als zeitgenössisches Instrument etabliert zu haben.

Interview

Ferien bundesweit Bahn statt Auto
Fahrzeuge stauen sich auf der Autobahn A7 am Dreieck Bordesholm  (picture alliance / dpa / Danfoto)

Ellenlange Staus auf den deutschen Autobahnen sagt der ADAC fürs Wochenende voraus. Anja Smetanin vom Verkehrsclub Deutschland empfiehlt deshalb die Bahnreise als umweltfreundliche Alternative. Mehr

weitere Beiträge

Das könnte sie auch interessieren

Entdecken Sie Deutschlandradio Kultur