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Kompressor | Beitrag vom 19.11.2014

Frage des TagesNeutrale Sprache - ist das X die Lösung?

Ein grün leuchtendes Toiletten-Hinweisschild hängt auf dem Messegelände in Frankfurt am Main unter der Decke (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)
Männlein? Weiblein? Nach Ansicht von Lann Hornscheidt sollte es in unserer Sprache möglichst neutral zugehen. (picture alliance / dpa / Uwe Zucchi)

Eine Wissenschaftlerin aus Berlin kämpft für geschlechterneutrale Sprache. Sie möchte nicht als "Professorin" angesprochen werden - sondern als "Professx". Im Netz hat diese Forderung zu wütenden Reaktionen geführt, bis hin zu Morddrohungen. Woher kommt die Aufregung?

Ein X sorgt für Aufregung: Vor zwei Wochen wurde ein Screenshot der Website der Berliner Humboldt-Universität mit der Bitte um geschlechtsneutrale Ansprache auf Facebook geteilt. Prompt folgte ein Shitstorm, inklusive Morddrohungen und übelste Beschimpfungen.

Der Hintergrund: Lann Hornscheidt vom Zentrum für transdisziplinäre Geschlechterstudien der HU schlägt vor, von "Professx" statt von "Professor" oder "Professorin" zu sprechen. Damit sollen traditionelle Geschlechterrollen in der Sprache aufgebrochen werden. Unsere Frage des Tages im Gespräch mit Lann Hornscheidt: Ist X wirklich ein Heilmittel für eine gendergerechte Sprache? Und warum regen sich so viele darüber auf?

Mehr zum Thema:

Gender Studies - Der Vorschlag mit dem x
(Deutschlandradio Kultur, Zeitfragen, 14.07.2014)

Fazit

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