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Kompressor | Beitrag vom 09.03.2016

Frage des TagesDresden als Kulturhauptstadt - eine gute Idee?

Robert Koall im Gespräch mit Stephan Karkowsky

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(imago/westend61)
Die Semper Oper in Dresden (imago/westend61)

Immer montags gehen in Dresden Menschen gegen andere Menschen auf die Straße. Doch trotz Pegida will Dresden sich um den Titel Europäische Kulturhauptstadt 2025 bewerben. Bewerten lassen wir das von Robert Koall, Chefdramaturg am Staatsschauspiel Dresden.

"Von ganz vielen Seiten werde ich ermutigt, die Bewerbung auf den Weg zu bringen - gerade in einer Situation, in der Dresdens Wahrnehmung in der Öffentlichkeit durch ganz andere Debatten bestimmt wird", sagte Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP). Gemeinsam mit Partnern aus Kultur, Wissenschaft und Wirtschaft soll ein Kulturhauptstadtbüro eine Bewerbung erarbeiten. Der Stadtrat muss noch zustimmen. 2014 hatte er die Prüfung einer Bewerbung beschlossen. Das Ergebnis soll nun als Konzept vorgelegt werden.

Wie wird Dresden 2025 aussehen?

Was war Ihre Reaktion, als Sie erstmals davon hörten – ist das eine gute Idee? Sie kritisieren schon lange einen Aufstand des Bürgertums gegen zunehmende Gewalt und Fremdenfeindlichkeit. Sitzt das Bürgertum nicht bei Ihnen im Theater? Warum ist es so nah und doch so schwer zu erreichen? Wagen Sie eine Prognose, wie Dresden 2025 aussehen könnte?

Der Chefdramaturg des Staatsschauspiels Dresden, Robert Koall, spricht am 26. Januar 2015 bei einer Großveranstaltung in Dresden, bei der tausende Bürger ein Zeichen für Weltoffenheit setzen wollen (Imago / Max Stein)Der Chefdramaturg des Staatsschauspiels Dresden, Robert Koall (Imago / Max Stein)

Darüber hat Stephan Karkowsky mit Robert Koall, dem Chefdramaturgen am Staatsschauspiel Dresden, gesprochen.

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Die Semperoper in Dresden am 19.1.2015 (dpa / picture alliance / Arno Burgi)

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