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Filme der Woche / Archiv | Beitrag vom 02.06.2010

"Forgetting Dad"

Anke Leweke über einen schonungslosen Familienfilm

20 Jahre nachdem Richard Minnich bei einem Autounfall sein Gedächtnis verloren hat, macht sich sein Sohn Rick auf die Suche nach der Identität des Vaters. War der Gedächtnisverlust nur vorgetäuscht, damit Richard seine Familie verlassen und ein neues Leben beginnen konnte?

Deutschland 2008, Regie: Rick Minnich, Matt Sweetwood, Darsteller: Rick Minnich, Loretta Minnich, Lora Young, Justin Minnich, Pam Shields, Jan Emamian, Payman Emamian, Anne Minnich, Länge: 84 Minuten

Dieser Film erzählt von der Suche nach einem verlorenen Vater. Bei einem Autounfall verliert Rock Minnichs Vater Richard sein Gedächtnis. Doch ist der Gedächtnisverlust vielleicht nur vorgetäuscht? Stellt er einen Rückzug, eine Verweigerung da?

Immer mehr wird dieser Film zum Porträt eines Mannes, der den Anforderungen seines Lebens nicht mehr gerecht geworden ist - hin und her gerissen zwischen den zwei Familien, die er gegründet hat, möglichen Verwicklungen in einen Bankenskandal etc..

"Forgetting Dad" ist ein schonungsloser Familienfilm, eine persönliche Vater-und-Sohn-Aufarbeitung. Ein Film, der zeigt, wie die Mechanismen der Verdrängung zuschlagen, um das Bild der glücklichen Familie aufrecht zu erhalten. Ein Film, der versucht, zu den Verletzungen und Enttäuschungen durchzudringen.

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