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Feature / Archiv | Beitrag vom 09.03.2013

For The Longest Time

Über die große Liebe zur Kunst und das kleine Geld

Von Margot Overath

Künstler haben es finanziell oft schwer. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)
Künstler haben es finanziell oft schwer. (picture alliance / dpa / Armin Weigel)

"Brotlose Kunst" oder "Kunst ist das wahre Leben": Stereotype, die jedem einfallen, zum Thema Kunst und Künstler. Künstlern graust vor ihnen. Sie denken nicht in Sicherheiten. Ihr Kunst-, Musik- oder Schauspielstudium beginnen sie voller Enthusiasmus.

Sie haben Ideen, wollen die Welt verändern, haben Hoffnungen und Träume. Auf der Schwelle zwischen Hochschule und Beruf hat sich daran nichts geändert. Ihr Optimismus ist beeindruckend.

Doch diejenigen, die in Zukunft von ihrer Kunst leben können, werden zu einer Minderheit gehören. Den anderen bleibt, obwohl hoch qualifiziert und motiviert, die Künstlerkarriere als Illusion.


Regie: Nikolai von Koslowski
Mit: Katrin Decker, Elisabeth Hoppe, Philippe Goos
Ton: Kai Schliekelmann
Produktion: NDR 2011
Länge: 53‘35


Margot Overath begann ihre Radioarbeit beim Jugendfunk von Radio Bremen. Schreibt seit 1985 Radiofeatures. Zahlreiche Preise, zuletzt den Geisendörfer Preis und den Regino-Preis für "Verbrannt in Polizeizelle Nr.5" (MDR/DLF/NDR 2010).