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Feature / Archiv | Beitrag vom 29.06.2013

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Die Entwicklungshelfer-Industrie

Von Anja Kempe

50 junge Menschen, die als freiwillige Helfer Dienst in Entwicklungsländern tun wollen im Rahmen des Projektes "weltwärts" (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)
50 junge Menschen, die als freiwillige Helfer Dienst in Entwicklungsländern tun wollen im Rahmen des Projektes "weltwärts" (picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

"Wenn ich das Wort Gender ins Spiel bringe, dann bekomme ich auch Gelder." Wasser, Gender und Good Governance, das sind die Missionen der Zukunft, weiß der Entwicklungshelfer. Acht Milliarden Euro fließen jährlich von Deutschland aus in die internationale Entwicklungshilfe, mit gigantischem Personalaufwand.

Denn statt direkt Geld zu transferieren, schicken mehr und mehr "Geber" lieber ihre Leute in die "Nehmerländer". In Trainingslagern sollen aus Umwelttechnikern, Juristen oder Pädagogen Entwicklungsmanager werden. "Außenpolitik mit anderen Mitteln", so werden die kostenstarken Bemühungen gelobt.


Ton und Regie: die Autorin
Mit: Bruno Winzen
Produktion: SWR/WDR 2011
Länge: 52‘41


Anja Kempe, geboren 1956 in Bremerhaven, studierte Politik und Germanistik, arbeitet als Journalistin und Regisseurin für die ARD, lebt in Koblenz. Zuletzt: "Werden Sie Soldat in der Einsatzarmee! Der Kampf der Bundeswehr um Nachwuchs" (SWR 2011).

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