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Zeitfragen / Archiv | Beitrag vom 11.06.2012

Feind, Todfeind, Parteifreund?

Die Intrige in der Politik

Von Ulrike Köppchen

Die ehemalige hessische SPD-Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti   (AP)
Die ehemalige hessische SPD-Landesvorsitzende Andrea Ypsilanti (AP)

Seit Jahrhunderten bieten sie Stoff für Dramen und Verschwörungstheorien und sie gehören scheinbar zum Geschäft. "Intrigen sind das Nebengeräusch der Politik", sagte der frühere sächsische Ministerpräsident Kurt Biedenkopf einmal, und schon der tägliche Blick in die Zeitung scheint ihm recht zu geben.

Von Willy Brandt bis Andrea Ypsilanti – die Liste prominenter Intrigenopfer in der Politik ist lang. Noch länger ist allerdings die Liste der gefühlten Intrigenopfer: Ob Dominique Strauss-Kahn, Ex-Bahnchef Hartmut Mehdorn oder der CDU-Spitzenkandidat in Schleswig-Holstein Christian von Boetticher – sie alle bzw. ihr Umfeld machten für ihr Scheitern ein gegen sie gerichtetes Komplott verantwortlich.

Opfer einer Intrige geworden zu sein scheint inzwischen zu den beliebtesten Politikerausreden zu gehören, wenn etwas schief läuft. Doch wo fängt die Intrige an und wo hört legitimer Machtkampf auf? Und wie verbreitet sind Intrigen tatsächlich im Politikbetrieb?

Das Manuskript zur Sendung im PDF-Format und im barrierefreien Text-Format


Weitere Informationen:

Heide Simonis über Intrigen
Kleine Kulturgeschichte der politischen Intrige
Intrigen im Büro

Zeitfragen

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Johano Strasser, ehemaliger Chef des deutschen PEN (picture alliance/dpa/Uwe Zucchi)

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