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Interview / Archiv | Beitrag vom 09.03.2013

FDP will "Ruhe an der Personalfront"

Hessens FDP-Chef Hahn erwartet starkes Votum für Rösler

Philipp Rösler (links) und Jörg-Uwe Hahn (AP)
Philipp Rösler (links) und Jörg-Uwe Hahn (AP)

Heute beginnen die Liberalen ihren Parteitag in Berlin. Dass es zu Kampfabstimmungen um die Stellvertreter des Vorsitzenden kommt, sei in einer Demokratie normal, meint Hessens FDP-Chef Jörg-Uwe Hahn. An einem guten Ergebnis für Parteichef Rösler hat er keinen Zweifel.

Der hessische FDP-Landesvorsitzende Jörg-Uwe Hahn hat vor dem Bundesparteitag der FDP seinem Parteichef Rösler den Rücken gestärkt. "Wir treffen uns heute, um unsere Personaldiskussionen endgültig zu beenden und sozusagen den Sack zuzumachen", sagte Hahn im Deutschlandradio Kultur vor dem heute beginnenden Bundesparteitag der FDP in Berlin. Die FDP brauche endlich "Ruhe an der Personalfront".

Die Diskussionen um die Parteiführung seien beendet. Sowohl Philipp Rösler als Parteichef als auch Rainer Brüderle als Spitzenkandidat für die Bundestagswahl würden beim Parteitag ein gutes Ergebnis bekommen, sagte Hahn. Seine Stimme habe Rösler.

Dass es Kampfkandidaturen für die zu vergebenden Posten im Präsidium und der drei stellvertretenden Parteivorsitzenden gibt, sollte in einer Demokratie normal sein, so Hahn. Er bedauere zwar, dass Sachsens Landeschef Holger Zastrow und Baden-Württembergs Landeschefin Birgit Homburger gegeneinander kandidierten, "aber das ist Politik, das ist Demokratie". Zu Mutmaßungen, dass Dirk Niebel beim Rennen um den Präsidiumsposten abgestraft werden könnte, wollte Hahn keine Prognose abgeben. "Wir sind eine liberale Partei mit ja teilweise ein paar querdenkenden Menschen und da sind Gegenkandidaturen was ganz Vernünftiges", sagte Hahn.

Zu aktuellen Umfrage-Ergebnissen, welche die FDP bei vier Prozent sehen, sagte Hahn: "Ich glaube nicht an diese Zahlen". Die Demoskopen hätten schließlich auch bei den Landtagswahlen "aber so was von daneben gelegen". Er halte die Zahlen für zu gering. Niedrige Umfragewerte verdankten sich aber auch der Tatsache, dass sich die FDP zuletzt zu wenig um ihren Markenkern gekümmert habe.

Das vollständige Interview mit Jörg-Uwe Hahn können Sie in unserem Audio-on-Demand-Angebot als MP3-Audio hören.

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