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Kompressor | Beitrag vom 22.03.2016

FBI entschlüsselt iPhoneLeben wir in einer Welt ohne Geheimnisse?

Anne Roth im Gespräch mit Timo Grampes

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Protest von Datenschützern gegen die Entsperrung eines iPhones (picture alliance / dpa / EPA / Justin Lane)
Protest von Datenschützern gegen die Entsperrung eines iPhones (picture alliance / dpa / EPA / Justin Lane)

Das FBI kann nach eigenen Angaben ein iPhone auch ohne Hilfe von Apple entsperren - und beendet so einen juristischen Streit mit dem kalifornischen Unternehmen. Was bedeutet das für die Nutzer von Smartphones?

Der Fall "Apple vs. US-Behörden" hat inzwischen einen längeren Vorlauf: Im Dezember 2015 hatten ein Mann und seine Ehefrau, die beide dem IS nahe gestanden haben sollen, beim Attentat im kalifornischen San Bernadino 14 Menschen getötet. Sie wurden von Polizisten auf ihrer Flucht erschossen. Das FBI wollte damals Zugriff auf das iPhone des Mannes und bat Apple um Hilfe. Die Firma aber lehnte ab und wurde Mitte Februar dann gerichtlich angewiesen, dem FBI beim Entsperren des Telefons zu helfen. Dazu kam es bislang jedoch nicht, denn das FBI hat die geplante Gerichtsverhandlung abgesagt mit der Begründung: Die Hilfe von Apple sei nicht mehr nötig. Weil es mit Hilfe Dritter anderweitig gelingen könne, das iPhone zu entschlüsseln.

Wie plausibel scheint es, dass das iPhone ohne Apple entschlüsselt werden kann? Vorausgesetzt, es stimmt: Was wären die Folgen für uns als Nutzer? Darüber sprechen wir mit der Politologin und Aktivistin Anne Roth.

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