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Fazit

Sendung vom 19.02.2017Sendung vom 18.02.2017
Armin Petras, der Intendant des Schauspiels Stuttgart, steht am 02.06.2016 im Opernhaus in Stuttgart (Baden-Württemberg) im Foyer an einer Treppe. (picture alliance / dpa / Bernd Weißbrod)

Petras inszeniert O'NeillSippe mit unheilvoller Vergangenheit

Eine Familie steuert in den Untergang: Überraschend fein und intim inszeniert Armin Petras "Eines langen Tages Reise in die Nacht" von Eugene O'Neill am Schauspiel Stuttgart. In der Rolle der schuldbeladenen Mutter glänzt - der Schauspieler Peter Kurth.

Der japanische Dramatiker und Bühnenregisseur Toshiki Okada  (picture alliance / dpa)

Toshiki Okada in MünchenJapans unerlöste Seelen

Eine moderne Version des klassischen japanischen Nô-Theaters präsentiert Toshiki Okada an den Münchner Kammerspielen: Das Stück porträtiert eine Gesellschaft in Agonie, gezeichnet von demografischem Wandel und einer bis heute andauernden Finanzkrise.

Sendung vom 17.02.2017
Fünf Videokameras hängen in Duisburg an einem Laternenpfahl. (pa/dpa/Weihrauch)

KontrollmechanismenDer überwachende Blick

Ob Videokontrolle oder Selfies in den sozialen Medien - unser Alltagsleben wird beobachtet wie nie zuvor. Wie sich daraus eine allumfassende Kontrolle entwickelt hat, das analysieren Künstler in drei Ausstellungen der C/O Galerie und des Fotomuseums in Berlin.

Der Aktionskünstler Wolfram Kastner vor Beginn seines Prozesses im Landgericht in München. Er zeigt ein Foto, auf dem das Denkmal für den als Kriegsverbrecher hingerichteten General A. Jodl auf der Fraueninsel im Chiemsee zu sehen ist. Kastner hatte das Denkmal unter anderem mit einer Hinweistafel mit der Aufschrift "Keine Ehre für einen Kriegsverbrecher" und roter Farbe als Symbol für das von ihm vergossene Blut versehen. (picture alliance / dpa / Matthias Balk)

Kunstaktion verbotenGericht schützt Ehrenmal für NS-Verbrecher

Auf der Insel Frauenchiemsee in Bayern ehrt ein Grabmal den NS-Kriegsverbrecher und Generaloberst unter Hitler, Alfred Jodl. Der Künstler Wolfram Kastner wollte darauf aufmerksam machen, bemalte das Grab und manipulierte es. Ein Gericht verurteilte ihn dafür nun mit einer Geldstrafe.

Sendung vom 16.02.2017Sendung vom 14.02.2017
Verena von Stackelberg steht vor dem "Wolf"-Kino (Bernd Sobolla)

BerlinaleDas lokale Kino lebt wieder

Seit ein paar Jahren gibt es eine Gegenbewegung zum Kinosterben: Initiativen, die das lokale Kino wiederbeleben. Im neuen Kino "Wolf" haben sich Kinomacher aus der ganzen Welt getroffen, um über die neue, alte Faszination des Kinogründens zu diskutieren.

Sendung vom 13.02.2017
Filmstill aus "La libertad del diablo" von Everardo González (Berlinale-Pressefoto) (Animal de Luz Films)

Mexikanisches KinoFilmemachen in Zeiten des Mauerbaus

Er wolle in Berlin lernen, wie man Mauern niederreißen könne, sagte Schauspieler, Regisseur und Jury-Mitglied Diego Luna aus Mexiko zu Beginn der Berlinale. Andere mexikanische Filmemacher sehen die von Trump geplante Mauer sogar als Chance - wenn auch mit sarkastischer Note.

Sendung vom 11.02.2017
Der Regisseur Kay Voges guckt nach oben. (imago/Drama-berlin.de)

Kay Voges "Hell. Ein Augenblick""Verweile doch, Du bist so schön"

Notausgänge, Angst vor Dunkelheit und Gefahren für Epileptiker - vor der Aufführung "Hell - Ein Augenblick" in Dortmund gab es Hinweise wie im Flugzeug. Der Zuschauer wurden gleich auf einen besonderen Theaterabend vorbereitet. Was dann auf der Bühne in der neuen Arbeit des Dortmunder Intendanten Kay Voges passierte, hat Alexander Kohlmann verfolgt. 

Sendung vom 10.02.2017Sendung vom 09.02.2017Sendung vom 08.02.2017
Der spanisch-isländische Schauspieler und Regisseur Baltasar Kormakur beim Photocall zu "Eidurinn" / "The Oath" auf dem 64. Internationalen Filmfestival San Sebastian. (imago/Future Image International)

Neu im Kino: "Der Eid"Wenn Familienväter zu Freaks werden

Ein anerkannter Arzt möchte seine Tochter vor ihrem Freund schützen. Der ist ein gewalttätiger Dealer und treibt den Vater zum Äußersten. Baltasar Kormakur spielt die Hauptrolle und führt auch Regie. Der Thriller aus Island ist billig und weltfremd, urteilt unser Filmkritiker.

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