Donnerstag, 24. Juli 2014MESZ19:45 Uhr

Informationen zur Sendung

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Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsSchnapsidee auf der Zunge
Die Flasche steht auf einer Handfläche.

Die Umwandlung der Beuys'schen "Fettecke" in fünfzigprozentigen Schnaps ist Thema in den Feuilletons. Die "Welt" lässt den Vorwurf, die Künstler hätten sich an Beuys versündigt, nicht gelten. Mehr

weitere Beiträge

Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei

Von "Abseitsfalle" bis "Zwei Welten", von "Agrippina - die Kaiserin aus Köln" bis "Zentral: Organ" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Theaterkritik, sortiert nach  Regisseuren, Theaterstücken und Opern oder Rezensenten.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten weitere umfangreiche Rezensionsarchive zum Nachschlagen an:  

Archiv der Sendung Kritik (Deutschlandradio Kultur)

Film-Archiv der "Filme der Woche" (Deutschlandradio Kultur)

Archiv der Sendung Büchermarkt (Deutschlandfunk)

Fazit

Sendung vom 24.07.2014

Theater in Dessau Der Mohr kann gehen

André Bücker steht zu Beginn seiner Amtszeit als Generalintendant im April 2009 vor dem Anhaltischen Theater Dessau-Roßlau.

Eigentlich sollte das Anhaltische Theater in Dessau seine Sparten Ballett und Schauspiel ganz aufgeben. Generalintendant André Bücker hat das verhindert - und wird dafür nun "entsorgt".

Sendung vom 23.07.2014
Eine Frau steht vor einer großformatigen Fotografie.

AusstellungGipfeltreffen dreier Großmeister

Superhelden-Fotos von Andreas Gursky, Jeff Walls Fotos von Alltagsfiguren und Zeichnungen von Neo Rauch. Die Ausstellung in der Kestnergesellschaft Hannover sei ein "visuelles Experiment", erklärt Kurator Veit Görner. Es ist ihm gelungen.

Filmszene aus "Viel Lärm um nichts" ("Much Ado About Nothing") von Joss Whedon

ShakespeareKleines Kino-Wunder

Es darf gestaunt werden: eine Shakespeare-Adaption, die im Hier und Heute spielt, dabei lustvoll die Sprachgewalt des Dichters feiert, nicht ins Grobe abgleitet, und die dennoch brüllend komisch ist.

Der chinesische Schauspieler Fan Liao ("Bai Ri Yan Huo"/ "Feuerwerk am helllichten Tage") posiert am während der 64. Internationalen Filmfestspiele in Berlin mit dem Goldenenen und Silbernen Bären. Liao wurde mit dem Silbernen Bären als bester Darsteller ausgezeichnet, der Film gewann den Goldenen Bären.

Film Noir Originelle Mordmethoden

"Feuerwerk am helllichten Tage" von Dao Yinan war der große Gewinner bei der letzten Berlinale. Aber abgesehen von einer der originellsten Mordmethoden der Filmgeschichte (Schlittschuh) hat Film eigentlich nichts, was den Preissegen rechtfertigt.

Sendung vom 22.07.2014
Die Schauspieler Christian Clavier und Gerard Depardieu küssen Model und Schauspielerin Laetitia Casta in Cannes, Archivfoto von 1998

Porträt: Christian ClavierAsterix, Napoleon und Monsieur Claude

In Frankreich gehört Christian Clavier seit Jahrzehnten mit Gerard Depardieu und Jean Reno zu den populärsten Schauspielern. Sein jüngster Film "Monsieur Claude und seine Töchter" lockte in Frankreich über zehn Millionen Zuschauer in die Kinos und ist ab Donnerstag in Deutschland zu sehen.

Sendung vom 21.07.2014

"Art everywhere"Kunst geht auf die Straße

"Kunst für alle! Überall!" Mit dieser Parole bringt eine Initiative alte und moderne britische Kunst unters Volk – an 30.000 Werbeflächen in ganz Großbritannien. Finanziert wird das Projekt auch per Crowdfunding.

Sendung vom 20.07.2014
Die Musiker Frah und Samaha Sam stehen vor großem Publikum auf der Bühne. 

Open AirHipHop und Folklore vor Industriekulisse

Vier Tage, 15 Bühnen, 200 Veranstaltungen: Beim Festival "Colours of Ostrava" in der einstmals wichtigen tschechischen Industriestadt Óstrava forderten einheimische Musiker, sich wieder mehr auf die eigenen slawischen Wurzeln zu besinnen.

Der Frankfurter Politikwissenschaftler Iring Fetscher starb im Alter von 92 Jahren.

GeisteswissenschaftDer Marxkenner

Das Aufspüren und Analysieren von Widersprüchen kennzeichnet das Werk des 1922 geborenen Wissenschaftlers Iring Fetschers. Mit seinen Marx-Forschungen kritisierte er auch heutige Probleme wie etwa Billiglöhne.

InklusionBorstenvieh auf Freiersfüßen

"Alles muss Raus" ist ein internationales Straßentheaterfestival in Kaiserslautern. Das Besondere: Viele der 200 Künstler haben Handicaps. Dennoch ist es kein politisch korrektes Sozialprojekt, sondern ein mitreißendes Spektakel.

Sendung vom 19.07.2014
Blick auf die Bayerische Staatsoper

Bayerische Staatsoper Exilgeschichte als Oper

Erich Zeisl hat sich wohl sein Leben lang mit Joseph Roths Roman "Hiob" beschäftigt - und hat doch nur die Komposition des ersten Teils fertig stellen können. Der Komponist Jan Duszynski hat die Oper nun durch einen zweiten Teil ergänzt.

Pop-Künstler Richard Prince in BregenzFetische des Alltags

Copy & paste gehört für viele zum Alltag. Mit zwei Klicks werden Bilder, Texte oder Musik vervielfältigt. Dieses Prinzip hat der amerikanische Künstler Richard Prince bereits in den 1970er-Jahren für sich entdeckt - als künstlerische Strategie.

Sendung vom 18.07.2014
Der Schriftsteller Feridun Zaimoglu auf der Leipziger Buchmesse

BühneÜberhöhter Alltag

Blogtexte von acht Autoren (darunter Feridun Zaimoglu) und die Reaktionen darauf lieferten den Stoff für "Wir Glücksritter". Die surreal überhöhten aber nicht realitätsfernen Alltagsszenen zeigte das Theaterhaus Stuttgart.

Holzkreuze erinnern in Duisburg am Ort des Loveparade-Unglücks an die Toten.

Loveparade-Kunstwerk"Aus Respekt vor den Opfern"

Weil seine Arbeit an die Katastrophe bei der Love Parade vor vier Jahren erinnere, hat Duisburgs Oberbürgermeister Sören Link ein Werk von Gregor Schneider für die Ruhrtriennale abgelehnt. Kulturdezernent Krützberg weist Zensurvorwürfe zurück.

Sendung vom 17.07.2014
Der Fotograf Julian Röder

FotografieDraufgänger trifft Bildstrategen

Julian Röder von der Agentur Ostkreuz konfrontiert einige Fotografien des legendären Kriegsreporters Robert Capa mit eigenen Aufnahmen von den Fronten der heutigen Globalisierungskonflikte. Er sucht nach gezielten Interventionen im täglichen Ansturm der Bilder.

Szene aus dem Theaterstück "The Iliad" von Felix M. Ott in der Tanzfabrik Berlin, 2014.

Tanztheater Der Baumstamm muss entzwei

Erneut beschäftigt sich Theatermacher Felix M. Ott mit der griechischen Mythologie. Nach "Odyssey Complex" kommt jetzt "The Iliad" in Berlin auf die Bühne. Aber statt Kampf, Rache und Krieg arbeiten sich die Männer an Materialien wie einem Baumstamm ab.

Eine kroatische Sängerin, die in Riga an der 8. Chorolympiade teilnimmt.

GesangGoldkehlchen im Wettstreit

Der Gesang von Volksliedern hat in Lettland eine lange Tradition und soll Ende der 80er-Jahre die Sowjetunion mit zu Fall gebracht haben. Immer weniger Menschen wollen im Land aber gemeinsam singen. Das Treffen internationaler Chöre soll jetzt wieder Lust darauf machen.

Sendung vom 16.07.2014
Der Künstler Otto Piene nach einer Pressekonferenz zur Ausstellung "Otto Piene. More Sky" in Berlin. Die Kunstwerke sind in der Deutsche Bank Kunst-Halle Unter den Linden zu sehen. 

LichtkunstEin Komet schwebt über uns

Als Mitbegründer der Gruppe ZERO spielte Otto Piene bei seiner Malerei gern mal mit dem Feuer, konzipierte Lichtballette und beeindruckte mit seinen "Sky Art"-Projekten. Jetzt zeigen die Nationalgalerie Berlin und die Deutsche Bank KunstHalle seine Werke.

Der russisch-amerikanische Schriftsteller und Schmetterlingsexperte Vladimir Nabakov und seine Ehefrau Vera

Neu im KinoAuf der Spur der Schmetterlinge

Mit seinem Film versucht Harald Bergmann, die Gedanken des Schriftstellers und Schmetterlingsexperten Vladimir Nabokov in ein visuelles Medium zu übersetzen. Eine gewaltige Inszenierung voll bunter Assoziationen.

Szene aus dem Film "Wir sind die Neuen"

Neu im KinoGenerationenduell

Im Film "Wir sind die Neuen" treffen zwei ungleiche WGs aufeinander: In der einen leben gealterte Berufsjugendliche, in der anderen ernsthafte junge Erwachsene. Bei dieser Konstellation sind Spannungen vorherzusehen.

Sendung vom 15.07.2014
Ausstellung "The Good Cause: The Architecture of Peace - Divides Cities" im Architekturmuseum München: Palast der Königin, Bagh-e Babur, Gartenanlage, Kabul, Afghanistan, Wiederherstellung und Nutzung als Freilichttheater

ArchitekturBauen für den Frieden

Was können Architekten in Regionen wie Afghanistan oder Palästina bewirken? Die Schau im Architekturmuseum der TU München setzt auf nüchterne Information. Sie zielt darauf, dass Architekten ihr Handwerk neu überdenken.

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