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Donnerstag, 11. Februar 2016MEZ20:11 Uhr

Fazit

Sendung am 11.02.2016 um 23:40 Uhr

Kunst auf der BerlinaleGedankengebäude erschüttern

Die Fassade der Akademie der Künste (picture alliance / dpa / Jens Kalaene)

Bei der Berlinale-Reihe "Forum Expanded" sollen die Grenzen zwischen Kunst und Kino verschwimmen. Unter dem diesjährigen Motto "Traversing the Phantasm" werden Erwartungen unterlaufen und Propaganda hinterfragt.

Sendung am 11.02.2016 um 23:10 Uhr
Die kolorierte Zeichnung "Trois nus féminins allongés" von 1935 von Le Corbusier (VG Bild-Kunst, Bonn 2016/Fondation Le Corbusier)

Picasso-Museum MünsterLe Corbusier als Zeichner

Le Corbusier war einer der einflussreichsten Architekten des 20. Jahrhunderts. Doch er war auch bildender Künstler und griff täglich zum Zeichenstift. Das Picasso-Museum in Münster zeigt eine umfangreichen Le Corbusier-Retrospektive - mit Zeichnungen von ihm.

Sendung vom 10.02.2016
Die britische Künstlerin Tracey Emin sitzt vor ihrer Installation "Mein Bett": Würden Sammler dafür mehr bezahlen, wenn das Werk von einem Mann wäre? (NIKLAS HALLE'N / AFP)

KunstmarktWeibliche Kunst ist zu billig

Das Auktionshaus Bonhams versteigert Werke von Künstlerinnen gesondert. Die Begründung: Der Kunstmarkt sei ungerecht, männliche Künstler erzielten viel höhere Preise. Die Kunsthistorikerin Anne-Marie Bonnet wirft Bonhams "Scheinheiligkeit" vor.

Sendung vom 08.02.2016
Rechts: Die Künstler- und PR-Agentin, Journalistin und Buchautorin Heike-Melba Fendel, Geschäftsführerin der PR- und Künstleragentur Barbarella Entertainment GmbH. Links: Die Schriftstellerin Annika Reich. Reich porträtiert in ihrem neuen Roman "Durch den Wind" die Generation der Mitte-30-Jährigen. Als Autorin wurde sie 2003 mit der Erzählung "Teflon" bekannt. (picture alliance / dpa / Horst Galuschka)

100 Frauen machen dasMachen statt untergehen

"Wir machen das" - unter diesem Motto haben sich Frauen aus Kunst, Wissenschaft und dem öffentlichen Leben zusammengetan, um Menschen auf der Flucht zu helfen. Geschlossene Grenzen und Abschiebung sind für die Gründerinnen der Bewegung keine Option.

Sendung vom 07.02.2016
Logo der Twitter-App auf einem iPhone (dpa/picture-alliance/Christian Charisius)

Timeline-DebatteIst die Twitter-Kultur in Gefahr?

Streit um Timeline, 140-Zeichen-Regel und schlechte Umsatzzahlen: In letzter Zeit häufen sich unliebsame Nachrichten über Twitter. Falk Steiner erklärt, ob wir uns Sorgen um den globalen Kurznachrichtendienst machen müssen.

Sendung vom 06.02.2016
Der Fotograf Ulrich Wüst bei der Eröffnung seiner Ausstellung "Stadtbilder Spätsommer Randlagen" bei C/O Berlin am 5.2.2016. Vom 6. Februar bis 24. April präsentiert C/O Berlin erstmals in Berlin 80 zum Teil nie ausgestellte Fotografien und Original-Leporellos.  (imago / IPON)

Fotograf Ulrich Wüst"Es gibt nicht das eine Jahr 1989"

Für Ulrich Wüst war 1989 eines der produktivsten Jahre seiner Karriere. Die Berliner Ausstellung "Stadtbilder Spätsommer Randlagen" zeigt jetzt 80 seiner Fotografien von damals. Sie wirken wie ein Abschied in Schwarz-Weiß von einer DDR, die in der Sackgasse steckt.

Sendung vom 05.02.2016Sendung vom 04.02.2016
Vier Frauen und ein Mann sitzen vor einer Bücherwand und lesen.  (dpa/Jan Woitas)

Preis der Leipziger BuchmesseBühne frei für Literaturkenner

Für den Leipziger Buchpreis sind überwiegend unbekanntere Namen nominiert worden: der Comedian Heinz Strunk ist mit dabei und zwei Theaterautoren. Die Literaturkritikerin Ina Hartwig, selbst ehemaliges Jurymitglied des Preises der Leipziger Buchmesse, sieht die Auswahl skeptisch.

Sendung vom 03.02.2016
Die Schauspielerin Anne Ratte-Polle in der Rolle der Titelheldin in einer Szene des Films "Sibylle" von Michael Krummenacher (eksystent distribution filmverleih )

Neu im Kino: "Sibylle"Eine Frau treibt in den Wahnsinn

Ein tödliches Ereignis im Familienurlaub wirft eine Architektin aus der Bahn. In einer dramatischen Spirale steuert sie auf den Wahnsinn zu. Der junge Schweizer Regisseur Michael Krummenacher beweist mit "Sibylle" vor allem Freude am Spiel mit Horrorelementen.

Schauspieler Alexander Khuon auf der Bühne des Deutschen Theaters Berlin 2015 bei der Premiere von "Väter und Söhne" von Brian Friel nach Iwan Turgenjew unter der Regie von Daniela Löffner (picture alliance / ZB / Claudia Esch-Kenkel)

Theatertreffen 2016Früher hinschauen, liebe Jury!

Zehn aus 394 Inszenierungen hat die Jury ausgewählt und zum Theatertreffen eingeladen. Es ist junges und überraschendes Theater dabei. Peinlich bleibt allerdings, wie hochnäsig die Juroren den Osten der Theater-Republik ignorieren - und manche Entdeckung kommt spät.

Der Schauspieler Til Schweiger bei der Weltpremiere des Kinofilms "Tschiller: Off Duty" am 03.02.2016 in Berlin. (picture alliance / dpa / Jörg Carstensen)

"Tschiller: Off Duty"Der Möchtergern-Bond

Til Schweiger geht mal wieder auf's Ganze. Fernsehen reicht ihm nicht, mit Christian Alvart als Regisseur bringt er den "Tatort" ins Kino. Unsere Filmkritikerin Hannelore Heider sieht nur einen Mehrwert: "Die Leinwand ist größer."

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11.02.2016, 23:05 Uhr Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Britta Bürger
u.a. 66. Internationale Filmfestspiele Berlin

Berlinale: Eindrücke vom Eröffnungsempfang
Von Gesa Ufer

Die Coen-Brüder haben die Berlinale eröffnet
Von Patrick Wellinski

Berlinale: Nur ein deutscher Film im Wettbewerb. Was tut sich beim Nachwuchs?
Von Christian Berndt

Urheber(b)recht 2027: Ideenstorming für einen freien Brecht in Berlin
Gespräch mit Cornelius Puschke, Dramaturg und Mitglied der Jury

Kulturpresseschau

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