Freitag, 28. November 2014MEZ10:42 Uhr

Informationen zur Sendung

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Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsHaftbefehl, Schreibenergien und komische Namen
Die neueste Version des maschinenlesbaren und angeblich fälschungssicheren Personalausweises, der ab 1. Januar 1986 erstmals ausgegeben werden soll, wird im Dezember 1984 vom Bundesinnenministerium in Bonn vorgestellt. Ob dies die entgültige Form des umstrittenen Ausweises sein wird, muß noch vom Bundestag entschieden werden.

Die "Zeit" belehrt über den richtigen Umgang mit dem neuesten Werk des Rappers Haftbefehl, aber gibt auch Patrick Modiano Raum, der sich bescheiden über seine Ambitionen auslässt. Die "Berliner Zeitung" dagegen zeigt sich heute volksverbunden: Sie kümmert sich um die Mustermanns.Mehr

weitere Beiträge

Rezensionen von A bis Z

Blick in ein Bücherregal einer Bücherei

Von "Abseitsfalle" bis "Zwei Welten", von "Agrippina - die Kaiserin aus Köln" bis "Zentral: Organ" - die folgenden Links führen Sie direkt zur gesuchten Theaterkritik, sortiert nach  Regisseuren, Theaterstücken und Opern oder Rezensenten.

Deutschlandfunk und Deutschlandradio Kultur bieten weitere umfangreiche Rezensionsarchive zum Nachschlagen an:  

Archiv der Sendung Kritik (Deutschlandradio Kultur)

Film-Archiv der "Filme der Woche" (Deutschlandradio Kultur)

Archiv der Sendung Büchermarkt (Deutschlandfunk)

Fazit

Sendung vom 27.11.2014

Spätfolge der BodenreformZurück in die Bürgerhaushalte

Doris Derdey von der Stiftung Schlösser, Burgen und Gärten betreut die Gemäldesammlung im Schloß Wernigerode. In ihrem Depot sind noch immer viele Bilder aus den Enteignungen während der Bodenreform.

Müssen ostdeutsche Museen bald fürchten, dass Laster vorfahren und Inventarstücke abholen, die bei der Bodenreform enteignet wurden und nun an die Altbesitzer zurückgehen?In Sachsen-Anhalt sehen sich die Museen gut vorbereitet.

Sendung vom 26.11.2014
Der Schriftsteller Günter Grass spricht in Hamburg während der Benefizgala der Autorenvereinigung PEN für verfolgte Autoren.

AufrufSchriftsteller fordern Änderung der Flüchtlingspolitik

Der deutsche PEN-Club feiert 90-jährigen Geburtstag. Die Jubiläumsgala nutzte die Schriftstellervereinigung für ihre ureigenste Aufgabe: sich für die Verfolgten einzusetzen. Die Autoren fordern in einem Appell eine Reform der europäischen Flüchtlingspolitik.

Szene aus "Made in Bangladesh"

TanzDrill und Arbeit im Akkord

Sie hat ein Thema gefunden, das unter die Haut geht: In ihrem neuen Projekt beleuchtet Helena Waldmann mit den Mitteln des Tanzes die Arbeitsbedingungen der "garment factories" in Bangladesh.

Steven Scharf und Susanne Wolff in der Inszenierung von Ibsens "Die Frau vom Meer" am Deutschen Theater in Berlin

Premiere am Deutschen TheaterHoffnungslose Umdrehungen

Häuslich domestizierte Elendsfiguren und kurze Träume unter der Außendusche: Am Deutschen Theater Berlin vermiest Regisseur Stephan Kimmig mit einer mürrisch-finsteren Inszenierung dem Publikum Ibsens "Frau vom Meer".

Filme der WocheSinnloses Sinn-Movie

Terry Gilliam ist Mitbegründer der Komiker-Anarchos Monty Python und er ist Regisseur von Filmen wie "Brazil" oder "12 Monkeys". Auch sein neues Werk "The Zero Theorem" ist bunt und abgedreht, doch die Story überzeugt nicht.

Sendung vom 25.11.2014
Dresden nach dem Bombenangriff 1945. In der Nacht zum 14.02.1945 griffen im Zweiten Weltkrieg amerikanische und britische Flugzeuge die Stadt an der Elbe an. Bei dem Bombenangriff wurde die historische Innenstadt nahezu völlig zerstört, über 35.000 Menschen fanden den Tod.

FotografieWas vom Krieg übrigbleibt

Panzerwracks, Ruinen, Überlebende. Die Fotografien der Ausstellung "Conflict, Time, Photography" zeigen die Nachwirkungen von Kriegen. Die Aufnahmen sind nach ihrem zeitlichen Abstand zum eigentlichen Kriegsereignis angeordnet.

Sendung vom 24.11.2014
Das Kunstmuseum in Bern von außen.

Gurlitt-NachlassSchwieriges Erbe

Die Sammlung von Kunsthändler-Sohn Cornelius Gurlitt geht an das Kunstmuseum Bern - mit Ausnahme der Werke, die unter Raubkunst-Verdacht stehen. So weit, so gut. Was aber passiert mit der "entarteten Kunst"?, fragt Claudia Wheeler.

Der Dokumentarfilm "The Green Prince" des israelischen Regisseurs Nadav Schirman

KinoEine Freundschaft im Krieg

Der eine ist Palästinenser und Sohn eines Hamas-Führers. Der andere Israeli und Geheimdienstler. Eigentlich müssten sie Feinde sein, aber sie werden Freunde. In "The Green Prince" erzählt Dokumentarfilmer Nadav Schirman ihre Geschichte.

Sendung vom 23.11.2014
Ein Museum in Sarajevo erinnert an das Attentat vom 28. Juni 1914, das zum Ersten Weltkrieg führte: Der Mörder Gavrilo Princip (links) und sein Opfer, der österreichische Thronfolger Franz Ferdinand.

SerbienMissbraucht, gefälscht, verschwiegen

Der Umgang ihres Heimatlandes mit der eigenen Geschichte lässt zu wünschen übrig, findet die serbische Historikerin Dubrovka Stojanovic. Sie fordert eine neue Erinnerungskultur und ist damit nicht allein.

Sendung vom 22.11.2014
Der Saal des Teatro La Fenice in Venedig

MusiktheaterMit Verdi gegen die Opernkrise

Giuseppe Verdi hatte die Oper "Simon Boccanegra" für das Teatro La Fenice komponiert, wo sie 1857 uraufgeführt wurde. An diesem traditionsreichen Haus in Venedig ging eine exquisite Neuinszenierung über die Bühne.

Sendung vom 21.11.2014
Die Umweltexperten Florian Rauser, Satya Bhowmik, Schirin Fahti, Kenneth Gbandi, Sabine Hain, Bernd Hezel und Ana Soliz Landivar Stange (l-r) agieren am 18.11.2014 in Hamburg auf der Fotoprobe von "Welt-Klimakonferenz". Das Projekt von Rimini Protokoll, bei dem die Zuschauer die Rollen der Teilnehmer einer internationalen Klimakonferenz übernehmen, feiert seine Uraufführung am 21.11.2014 am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg. Foto: Markus Scholz

"Rimini Protokoll"Hitzewelle auf der Hinterbühne

"Rimini Protokoll" gab mit der "Welt-Klimakonferenz" in Hamburg eine große Rollenspiel-Party, die zumindest anfangs sehr faszinierte. Wer sich einen Abend wie ein engagierter Delegierter gefühlt hat, wird die echten Klima-Verhandlungen künftig mit ganz anderen Augen sehen.

Der Intendant des Staatstheaters Wiesbaden Uwe Eric Laufenberg

Neubesetzung in Bayreuth"Das ist halt das Geschäft"

Erst hatte Jonathan Meese den Auftrag, jetzt soll Uwe Eric Laufenberg 2016 in Bayreuth die Wagner-Oper "Parsifal" inszenieren. Im Gespräch mit Deutschlandradio Kultur reagiert er auf Vorwürfe gegen die Festspiele auf dem Grünen Hügel.

Sendung vom 20.11.2014Sendung vom 19.11.2014
Die Ausstellung "Sexology" zeigt Arbeiten der Pioniere der Sexualforschung sowie erotische Kunst aus mehreren Jahrhunderten.

SexualwissenschaftOrgasmusforschung und Orgon-Energie

Die Londoner Wellcome Gallery, laut Eigenwerbung der Ort für unheilbar Neugierige, präsentiert in einer Ausstellung die Anfänge der Sexualforschung. Neben Messinstrumenten für den weiblichen Orgasmus gibt es auch erotische Kunst diverser Epochen zu sehen.

Eine Frau erntet Baumwolle auf einem Feld in China.

TanzStumme, starke chinesische Frauen

Die Tanzproduktion "Listening to Third Grandmother’s Stories" zeigt, wie Frauen im ländlichen China seit den 1940er-Jahren leben. Doch die Frau, die diese Geschichten von Folter und Unterdrückung erzählt, ist nicht verbittert, sondern lacht.

ArchitekturDie Stadt wird grün

Wie sehen unsere Wohnungen und Büros in Zukunft aus? Der Internationale Hochhauspreis prämiert alle zwei Jahre wegweisende Bauten. Jetzt wurde ein mit Bäumen, Sträuchern und Pflanzen bestücktes Gebäude in Mailand ausgezeichnet.

Der Erbe des Apartments, Mathias Gold (Kevin Kline, l), und die Bewohnerin Mathilde Girard (Maggie Smith) in My Old Lady" Foto: Ascot Elite Filmverleih GmbH

Filme der WocheMehr Vorhang als Film

Horowitz' "My Old Lady" ist die Geschichte eines mittellosen New Yorkers in Paris, der statt auf Reichtum nur auf eine Rentnerin stößt. Mit Maggie Smith und Kevin Kline ist der Film prominent besetzt, doch auch sie können dem Streifen nur wenig Leben einhauchen.

Tomas (Johannes Bah Kuhnke, l) und Ebba (Lisa Loven Kongsli) in einer Szene des Films "Höhere Gewalt" (undatierte Filmszene). Der Film kommt am 20.11.2014 in die deutschen Kinos. Foto: AlamodeFilm

Filme der Woche Existenzielles Drama mit feinem Humor

Viele Preise und Nominierungen hat Ruben Östlund für "Höhere Gewalt" schon eingesammelt - und das Familiendrama erfüllt die hoch gesteckten Erwartungen voll und ganz: ein existenzielles Drama mit feinem Humor.

Sendung vom 18.11.2014
Am Ende ihrer Kräfte sind diese Bootsflüchtlinge aus Afrika.

MigrationWie aus Flüchtlingen Schlepper werden

Der Dokumentarfilm "Nacht Grenze Morgen" erzählt eindringlich, wie aus Flüchtlingen Schleuser werden können, die täglich ihr Leben aufs Spiel setzen. Filmemacherin Felicitas Sonvilla von der Münchner Filmhochschule erzählt von der Entstehung.

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