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28.04.2015, 23:05 Uhr Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Sigrid Brinkmann

Kulturpresseschau

Aus den FeuilletonsTocotronic forever
Tocotronic im April 2015 in Hamburg (picture alliance / dpa / Foto: Henrik Josef Boerger)

Einst sang Tocotronic "Pure Vernunft darf niemals siegen". Aktuell ist die Gruppe wieder auf Tour. Anlass genug für die "Berliner Zeitung" eine Lobeshymne auf die viel zitierten Hamburger anzustimmen: Eine "Band, die alle anderen deutschsprachigen Bands entlarvt".Mehr

weitere Beiträge

Fazit

Sendung vom 27.04.2015

Heidelberger StückemarktWilde Fantasien

Festival "Heidelberger Stückemarkt" 2015 (Theater und Orchester Heidelberg/Foto: Annemone Taake )

Ein überflutetes Paradies, eine versoffene Mutter und ein Wechselbalg aus Oklahoma. Auf dem "Heidelberger Stückemarkt", dem wichtigsten deutschen Nachwuchsfestival, wurden die Texte der kommenden Theaterinszenierungen präsentiert. Unspielbares war auch dabei.

Der ukrainische Schriftsteller Jurij Andruchowitsch (imago stock&people)

Buchmesse in KiewUkrainer auf der Suche nach Antworten

Die ukrainischen Schriftsteller versuchen, die Ereignisse im letzten Jahr in Worte zu fassen. So waren die Hauptthemen auf der Kiewer Buchmesse der Krieg in der Ostukraine und die Maidan-Bewegung. Das Angebot schwankte zwischen Propaganda und Aufklärung.

Sendung vom 26.04.2015
Die polnische Filmemacherin Agnieszka Holland zu Gast bei Deutschlandradio Kultur (Sven Crefeld / Deutschlandradio Kultur)

Polnische Filmschau in BerlinMutige Konfrontationen

Die Vielfalt des polnischen Films zeigt das in Berlin stattfindende Festival "filmPOLSKA 2015". Angereist sind die Starregisseurin Agnieszka Holland oder Andrzej Wajda mit seinem Werk "Walesa". Doch auch bei den weniger bekannten Filmemachern sind Entdeckungen zu machen.

Sendung vom 25.04.2015
Die Berliner Schaubühne am Lehniner Platz wurde von Jürgen Sawade von 1975 bis 1981 umgestaltet. (dpa / picture alliance / Hubert Link)

"Stück Plastik" in der Berliner SchaubühneSelbsthass de luxe

Mittelschicht, Ausbeutung, Kunst, Komödie - es ist alles dabei, was das zeitgenössische Bühnenstück braucht in Marius von Mayenburgs "Stück Plastik". Und wenn das Publikum ein bisschen besser hinsieht, kann es laut lachen - über sich selbst.

Sie wollen "das Volk" sein: Pegida-Demonstranten am 22. Dezember 2014 in Dresden (dpa / picture alliance / Kay Nietfeld)

Essener Stück zu PegidaDie Lebenslügen der Gutmenschen

Die Pegida-Bewegung brachte Zehntausende auf die Straße, die glaubten, Deutschland vor Fremden schützen zu müssen. Hermann Schmidt-Rahmer zeigt nun am Schauspiel Essen das Stück dazu: "Wir sind die Guten" von Mark Ravenhill - eine bösartige Attacke.

Sendung vom 24.04.2015
(picture alliance / dpa / Rainer Jensen)

Chris Dercon als Castorf-Nachfolger Der Neue am Traditionshaus

Chris Dercon, designierter Intendant der Berliner Volksbühne, holt ein fünfköpfiges Künstlerteam an das Theater. Fünf Namen aus den Bereichen Theater, Tanz und Film präsentiert Dercon: zwei Choreographen sind dabei - für die Tanzlandschaft Berlins ein Gewinn.

Sendung vom 23.04.2015
Eine Mine im Kongo, in der unter anderem Coltan geschürft wird. Um diese Rohstoffe gibt es immer wieder kriegerische Auseinandersetzungen in dem Land.  (JUNIOR D. KANNAH / AFP)

Premiere in BonnKreuzzug des Lichts

Eine mystische Schifffahrt zum europäischen Abgrund im Kongo und ein komplexer, großartiger, wichtiger Abend: "Das Herz der Finsternis" nach Joseph Conrad am Theater Bonn, inszeniert von Jan-Christoph Gockel.

Sendung vom 22.04.2015
Festival Radikal jung 2015, Szene aus "Orpheus" (Edy Szekely)

Festival "Radikal jung"Starker Theater-Nachwuchs

Das Festival "Radikal jung" präsentiert noch bis zum 25. April Inszenierungen junger Regisseure am Münchner Volkstheater. Im Blickpunkt: Orpheus als stummes Tanztheater und der gelähmte Schauspieler Samuel Koch als "Prinz von Homburg".

Walter Keane (Christoph Waltz) mit seiner Frau Margaret (Amy Adams) in einer Filmszene von "Big Eyes" von Tim Burton (Studiocanal Filmverleih)

Neu im Kino: "Big Eyes"Ein eitler Pfau als falscher Künstler

Walter gibt sich mit Margarets Zustimmung als Schöpfer ihrer Bilder aus – und wird zum Starmaler. In "Big Eyes" erzählt der US-Regisseur Tim Burton die Geschichte eines Kunstschwindels der 1960er Jahre: mit Christoph Waltz und Amy Adams in den Hauptrollen.

Sendung vom 21.04.2015
Besucher betrachten am 21.04.2015 bei der Medienkunstausstellung European Media Art Festival (EMAF) in der Kunsthalle der Dominikanerkirche in Osnabrück (Niedersachsen) die Videoinstallation Casting Jesus von Christian Jamkowski. Vom 22.04 bis 25.05.2015 sind in der Kunsthalle Filme, Skulturen und Performances zum Thema Medienkultur zu sehen.Ausstellung zeigt "Ironie in der Medienkunst" (picture alliance / dpa / Hermann Pentermann)

European Media Art FestivalSich für den Job "Jesus" bewerben

Das Motto des diesjährigen Medienkunstfestivals in Osnabrück lautet "Ironie in der Medienkunst". Der Künstler George Kline appelliert an die EU-Bürger, die Festung Europa stärker zu überwachen, Christian Jankowsky lässt Bewerber als Jesus-Darsteller antreten.

Der Chefredakteur für Marketing und Werbung, John Harris (l.), und Jim VandeHei, Chefredakteur und Mitbegründer von Politico. (picture alliance / dpa / Wolfgang Kumm)

"Politico Europe"Die politische Elite im Visier

Das Internetportal "polictico.com" gilt als das einflussreichste Medium in Washington, nun startet der europäische Ableger "Politico Europe". Viele erhoffen sich davon einen besseren Europa-Journalismus.

Sendung vom 20.04.2015Sendung vom 19.04.2015
Außenansicht des Museums Soumaya des Mexikaners Carlos Slim (picture alliance / dpa / Mario Guzman)

Privatmuseen in MexikoZwischen Kunstförderung und Prahlerei

Mit dem Museum Júmex in Mexiko-Stadt will der Unternehmer Eugenio López Alonso Bildung und Kunstförderung verwirklichen. Das Museum Soumaya dagegen dient seinem Besitzer Carlos Slim, einem der reichsten Männer der Welt, vor allem als Repräsentationsstätte.

Eine Frau schaut auf eine Website mit Propaganda des IS. (picture alliance/dpa/Oliver Berg)

IslamismusEuropäische Idee versus Dschihad

Die Berliner Diskussion "The Civil Wars" stellte die Frage, welche Gültigkeit das europäische Versprechen auf Gleichheit und Brüderlichkeit hat - angesichts junger Männer, die von hier aus in den Dschihad ziehen.

Teatro dell'Opera di Roma (picture alliance / dpa / Massimo Percossi)

ItalienDas Wunder der Oper von Rom

Der Opernsanierer hat wieder zugeschlagen: Das römische Opernhaus stand bereits kurz vor der Pleite, als Carlo Fuortes den Posten des Intendanten übernahm. Der zückte den Rotstift, es kam zu wilden Streiks - aber die Oper ist gerettet.

Das National Palace Museum in Taipeh, Taiwan (picture alliance / dpa / David Chang)

Kunst aus OstasienVerbotene Bilder

Die Neue Gesellschaft für Bildende Kunst in Berlin macht "Kontrolle und Zensur in den Demokratien Ostasiens" augenfällig in einer Schau mit Bildern aus Korea, Taiwan und Japan. Dort dürfen diese nicht ausgestellt werden.

Sendung vom 18.04.2015
Die Skulptur eines "Wilden Waldmopses", geschaffen von der Berliner Künstlerin Clara Walter und zu sehen in Brandenburg / Havel; Aufnahme vom April 2015 (picture alliance / dpa)

Loriot zu EhrenDer Mops ist los in Brandenburg

Brandenburg an der Havel ehrt den Komiker Loriot mit Mops-Skulpturen. Zum Auftakt der Bundesgartenschau hat die Künstlerin Clara Walter neun bronzene Walsmöpse in der Stadt ausgesetzt.

Holger Stockhaus in dem Theaterstück "Im Stein" nach dem Roman von Clemens Meyer in Stuttgart (dpa / picture alliance / Schauspiel Stuttgart / Ilja Duron)

Premiere "Im Stein" in StuttgartSex, Würfel und Video

Clemens Meyers Roman "Im Stein" spielt im Rotlichtmilieu einer erfundenen Stadt, die aber unschwer als Leipzig zu identifizieren ist. Regisseur Sebastian Hartmann hat das Buch für die Bühne bearbeitet und in Stuttgart inszeniert.

Die Staatsministerin für Kultur und Medien, Monika Grütters, in ihrem Büro im Kanzleramt in Berlin (picture alliance / dpa)

Monika Grütters Kulturstaatsministerin auf Theater-Tour

Kulturstaatsministerin Monika Grütters will einen Theaterpreis stiften.Um herauszufinden, wie ein solcher Preis ausgestaltet werden kann, reiste sie durch die Theaterlandschaft im Süden Deutschlands und traf sich mit Bühnenbewegten. Die Bonner Schauspieldirektorin fand das "inspirierend".

Sendung vom 17.04.2015
Oper und Schauspiel in Frankfurt am Main (Hessen), aufgenommen am 09.12.2013. (picture alliance / dpa / Daniel Reinhardt)

"Macbeth" in FrankfurtGeisterbahn mit schwarzer Witwe

Der kanadische Choreograf Dave St-Pierre zeigt in Frankfurt einen "Macbeth" fast ganz ohne Text. Dabei verwandelt er Shakespeares Text in Bilder, die so eindeutig sind, dass sie nicht verstören, sondern langweilen.

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