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28.05.2015, 23:05 Uhr Fazit
Kultur vom Tage
Moderation: Susanne Burkhardt

Kulturpresseschau

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Fazit

Sendung vom 27.05.2015
Filmszene aus "Kiss The Cook" (Kochmedia)

Neu im Kino: "Kiss The Cook"Hollywood-Märchen im Food Truck

Chefkoch Carl steht unter der Fuchtel seines nervigen Besitzers, Dustin Hoffman spielt hier mal den Unsympath. Als ein Blogger des Essen im Restaurant kritisiert, schmeißt Carl den Job hin und zieht mit Food Truck und Familie durchs Land. Ein Feel-Good-Movie, der Appetit macht.

Szenen in die "Die Maisinsel) (Filmverleih Neue Visionen )

Neu im Kino: "Die Maisinsel"Parabel aus Georgien

Im Grenzgebiet zwischen Georgien und Abchasien lebt Abga zurückgezogen mit seiner Enkelin Asida. Als sie einen verwundeten Soldaten gesund pflegen, fühlt sich Asida zu ihm hingezogen. In betörend schönen Bildern knüpft "Die Maisinsel" an die Tradition des georgischen Kinos an.

Sendung vom 26.05.2015
Veranstaltungsreihe "Phantasma und Politik" am Berliner HAU (Hebbel am Ufer / Foto: Christoph Zwickel )

Hebbel am Ufer in BerlinDie Verantwortung des Kunstbetriebes

Welche gegenseitigen Ansprüche stellen Kunst und Politik aneinander? Dieser Frage ist das HAU in seiner Veranstaltungsreihe "Phantasma und Politik" nachgegangen. Unter dem Motto "Verantwortung und Kunst" diskutierten Beatrice von Bismarck und John Roberts.

Sendung vom 25.05.2015
Szene aus dem Film "Die Maisinsel" von George Ovashvili (Verleih Neue Visionen)

Kinofilm "Die Maisinsel"Antikriegsfilm der besonderen Art

Der Film "Die Maisinsel" spielt an einem Grenzfluss, der Georgien und die abtrünnige Provinz Abchasien trennt. Ein alter Mann und seine Enkelin lassen sich hier nieder. Der Streifen erzählt in ruhigen Bildern von Mensch und Natur, Krieg und Gewalt.

Sendung vom 24.05.2015
Frankfurter Oper (dpa / picture alliance / Daniel Reinhardt)

"Rosenkavalier" an der Frankfurter OperZelebrieren eines Totentanzes

Claus Guth inszeniert den "Rosenkavalier" als makaberes Spiel der Entgrenzung: Er siedelt das Stück in einem Sanatorium an, hier tanzen Todkranke neben schon Gestorbenen. Eine faszinierende Inszenierung, konsequent in Konzeption und Durchführung. Einzig musikalisch gibt es einen Wermutstropfen.

Die Installation "Die Moschee" von Christoph Büchel im Isländischen Pavillon auf der Biennale in Venedig (dpa / picture alliance / Maciej Kulczynski)

BiennaleVenedig schließt Büchels "Moschee"

Mit der Installation "The Mosque" begeisterte der Schweizer Christoph Büchel bei der Biennale in Venedig. Doch jetzt hat die Stadt das Moschee-Projekt geschlossen. Was bedeutet das für das Ansehen der berühmten Kunstschau?

Der französische Regisseur Jacques Audiard mit der französischen Schauspielerin Sophie Marceau (l.) und der Schauspielerin Kalieaswari Srinivasan (2.v.l.) (VALERY HACHE / AFP)

Filmfestival CannesGoldene Palme für Migrantendrama

Die Goldene Palme des Filmfestivals Cannes geht an das gesellschaftskritische Drama "Dheepan" des französischen Regisseurs Jacques Audiard. Das gab die Jury der 68. Internationalen Festspiele am Sonntagabend in Südfrankreich bekannt.

Schnitzkunst Baumstamm (imago)

"Signal Stadt"-KongressDas Ohr baut mit

Eine Bahnhofshalle, ein Park, ein Fahrstuhl oder eine Sauna – jeder Ort hat eine spezifische Akustik. Wie der Sound unser Wohlbefinden beeinflusst, haben Experten auf dem Kongress "Signal Stadt" diskutiert. Der Klanganthropologe Olaf Schäfer gibt Einblicke in die hörbare Architektur.

Sendung vom 23.05.2015
Das Maxim Gorki Theater, aufgenommen am 29.10.2012 in Berlin. (picture-alliance / dpa / Michael Kappeler)

"Kohlhaas-Prinzip" am Maxim GorkiEine Welt im Gerechtigkeitsfuror

Vorzeigemoralist wird Terrorist - so etwa könnte man das "Kohlhaas-Prinzip" zusammenfassen. Die israelische Erfolgsregisseurin Yael Ronen hat Kleists Kohlhaas-Novelle von 1808 auf gegenwärtige Verhältnisse umgemünzt. Ihre Inszenierung am Berliner Maxim-Gorki-Theater ist grandios.

Sendung vom 22.05.2015Sendung vom 21.05.2015Sendung vom 20.05.2015
Der Kurator und Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath; Aufnahme vom Dezember 2014 (picture alliance / dpa)

KunstvereineAm Puls der Kunstszene

Sie wollten das Kunstsammeln nicht allein dem Adel überlassen: Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurden die ersten Kunstvereine von aufstrebenden Bürgern und von Künstlern in Deutschland gegründet. Das Modell bewährt sich noch immer, findet der Kunsthistoriker Wulf Herzogenrath.

Matthew MacFadyen in "Welcome to Karastan" (picture alliance / dpa / Foto: Piffl Medien)

Neu im Kino: "Welcome to Karastan"Parodistischer Quatsch

"Borat" hatte sich bereits vor wenigen Jahren über einen Staat des ehemaligen Ostblocks lustig gemacht. "Welcome to Karastan" von Ben Hopkins versucht jetzt erneut, mit dem Klischee eines mörderischen Diktators hinter den Bergen auf Zuschauerfang zu gehen.

Sendung vom 19.05.2015
Das Theater in Marl, aufgenommen im Juni 2003 (picture-alliance / dpa / Horst Ossinger)

Ruhrfestspiele RecklinghausenTraurige Endstation Altersheim

Drei alte Herren warten auf den Tod. Im Theater Marl hatte bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen die Komödie "Wind in den Pappeln" des französischen Dramatikers Gérald Sibleyras Premiere: in einer skurrilen Inszenierung des Moskauer Vakhtangov-Staatstheaters.

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